Kiwigrid startet Pilotphase für KI-Energiemanagement Matua
Grafik: KiwigridKünstliche Intelligenz verspricht für den Energiemarkt erhebliche Potenziale zu erschließen. Durch KI-gestützte Analysen lassen sich laut Kiwigrid Stromerzeugung und Stromverbrauch von Gebäuden genauer prognostizieren. Diese Vorhersagen bilden die Grundlage für belastbare Prognosen auf Netzebene, die einen gezielten Netzausbau sowie eine vorausschauende Wartung von Infrastrukturen ermöglichen.
KI im Energiemanagement kann damit zu einem effizienten Gesamtsystem und perspektivisch zu sinkenden Stromkosten beitragen. An diesem Punkt setzt Kiwigrid mit der neu entwickelten Energy-IoT-AI Matua an.
Matua: KI direkt in der Energy-IoT-Platform
Matua ist in die Energy-IoT-Platform von Kiwigrid integriert. Der Name stammt aus der Māori-Sprache und bedeutet „Elternteil“ – metaphorisch steht er damit für eine vorausschauende und unterstützende Funktion im System.
Die Energie-IoT-KI bringt laut Kiwigrid drei wesentliche Verbesserungen für das Energiemanagement:
- einen KI-Assistenten für Endkund:innen und Installateure,
- die Optimierung des Strombezugs und des Stromverbrauchs durch einen KI-Agenten sowie
- optimierte Prognosen zur Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen und zum Stromverbrauch.
Kiwigrid verspricht, die durch Matua verarbeiteten Daten würden sicher in deutschen Rechenzentren gespeichert und dort datenschutzkonform verarbeitet.
KI-Assistent unterstützt Endkund:innen beim Energiemanagement
Der KI-Assistent von Matua kann Endkund:innen und Installateure mit Informationen und Auswertungen rund um ihr Energiemanagement unterstützen. Nutzer:innen können ihrem Heimenergiemanagementsystem (HEMS) Fragen stellen und erhalten unmittelbar Antworten, zum Beispiel: „Wie viel Strom hat meine Wärmepumpe heute zwischen 15 und 16 Uhr verbraucht?“
Darüber hinaus kann der KI-Assistent Auffälligkeiten im System erkennen und perspektivisch als KI-Agent agieren, der selbstständig Optimierungen anstößt und Steuerungsentscheidungen übernimmt. Langfristig soll der KI-Agent signifikante Verbesserungen beim Eigenverbrauch sowie im Zusammenspiel mit dynamischen Stromtarifen und flexiblen Netzentgelten erreichen. Er soll dabei gebäude- und geräteindividuelle 24-Stunden-Fahrpläne generieren, die regelmäßig aktualisiert und abgefahren werden.
Mehr Effizienz für Endkund:innen durch präzise Prognosen
Durch die enge Verzahnung von Datenbasis und KI, soll Matua Datenlücken automatisiert schließen und durch Machine Learning präzise Prognosen zu Solarstromerzeugung und Stromverbrauch bereitstellen. Unternehmen und Endkund:innen sollen von höherer Effizienz, spürbaren Kosteneinsparungen sowie einer proaktiven Fehlererkennung profitieren.
Kiwigrid ist in Dresden ansässig und beschäftigt mehr als 160 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Energiemanagement-Partner unter anderem von Solarwatt, EKD, EWE, Tibber und SpotMyEnergy.
Kunden können sich auf der E-world anmelden
Auf der E-world energy & water vom 10.-12. Februar können interessierte Kunden sich genauer über die KI-Integration informieren und sich für die Alpha-Phase von Matua anmelden. Kiwigrid ist in Halle 5 am Stand F125 zu finden.
Quelle: Kiwigrid | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH