Windenergie: Verbände fordern höheres Ausschreibungsvolumen
Foto: TimSiegert-batcam / stock.adobe.com Mehrere Verbände appellieren an die Bundesregierung, das Ausschreibungsvolumen für Windenergie an Land im Jahr 2026 spürbar anzuheben. Bundesweit lägen zwar zahlreiche Windparkprojekte vollständig geplant und genehmigt vor und könnten kurzfristig in den Bau gehen, erklärten die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (PEE BW) und der Landesverband Erneuerbare Energien Bayern (LEE Bayern). Allerdings bremsten die aktuell stark überzeichneten Ausschreibungen den Ausbau aus.
Auch die bayerische Staatsregierung, das Umweltministerium Baden-Württemberg sowie weitere Bundesländer sprächen sich für höhere Ausschreibungsvolumina in diesem Jahr aus. Diese Erweiterung wäre ein pragmatischer Schritt innerhalb der bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Engpässe bei den Ausschreibungen zu entschärfen.
„Selbst wenn besonders viele Projekte in Nord- und Ostdeutschland unmittelbar profitieren würden, ist eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens im Sinne der gesamtdeutschen Energiewende richtig und notwendig“, betonen die Erneuerbare-Energien-Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg. Durch mehr genehmigte Zubaumengen könne die klimafreundliche Windenergie schneller fossilen Kohlestrom aus dem Netz verdrängen.
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