Heliatek-PV-Solarfolien erzeugen Strom im BMW-Werk in Dingolfing

Heliatek-PV-Solarfolien an drei Türmen bei BMW im Fahrzeugwerk Dingolfing.Foto: Heliatek
Mit Solarfolien lassen sich Gebäudeflächen zur Stromerzeugung nutzen, die für konventionelle Solarmodule nicht geeignet sind.
BMW nutzt die organischen Solarfolien des Herstellers Heliatek in seinem Werk in Dingolfing. Drei Türme wurden mit Heliasol-Solarmodulen beklebt.

Im BMW Fahrzeugwerk in Dingolfing hat man die sonnenzugewandten Fassaden von drei markanten über 45 Meter hohen Türmen mit Heliasol-Solarmodulen ausgestattet. Die Installation der PV-Module erfolgte innerhalb weniger Tage auf den Betonfassaden. Heliasol-Module bestehen aus einer flexiblen, organischen Solarfolie, die man auf Bauwerke aufkleben kann. Das Gesamtsystem verfügt über eine Leistung von rund 22 kW. Den Solarstrom nutzt BMW direkt im Werk Dingolfing.

Laut Heliatek kann man mit den Solarfolien Gebäudeflächen zur Stromerzeugung nutzen, die für konventionelle Solarpaneele nicht geeignet sind. Der Bau von zusätzlichen Solaranlagen wie Solarparks könne man so vermeiden. „Die Zusammenarbeit mit BMW ermöglicht es uns, die Integration unserer PV-Folie in bestehende Industrieanlagen im laufenden Betrieb zu evaluieren“, sagt Heliatek-Marketingchef Lars-Oliver Schröder.Christoph Schröder, Werkleiter bei BMW in Dingolfing, ergänzt: „Wir unterstützen eine innovative Technologie in ihrer Entwicklungs- und Industrialisierungsphase und überprüfen sie in der Praxis in unserem Werk.“

Neben ihrer Vielseitigkeit, die eine Installation auf nahezu jeder Gebäudefläche ermöglichen soll, ist ein weiteres Merkmal der Heliatek-Technologie laut Hersteller eine kurze Energie- und CO₂-Amortisationszeit (EPBT und CPBT). Bereits nach relativ kurzer Betriebszeit haben die Dünnschicht-Heliasol-Module die Energiemenge erzeugt, die man für ihre Herstellung benötigt. Entsprechend wird auch die durch Produktion und Installation entstandene CO₂-Bilanz innerhalb kurzer Zeit ausgeglichen. Das bedeutet, dass Gebäudeeigentümer bereits wenige Wochen nach der Installation beginnen, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren.

Quelle: Heliatek | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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