Enertrag steigert Jahresüberschuss und strukturiert Vorstand neu
Foto: Jewgenij RoppelDas regenerative Energienuntenehmen Enertrag blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025/26 zurück. Wie die Gesellschaft aus Dauerthal mitteilte, erwartet sie einen Jahresüberschuss von rund 34 Millionen (Mio.) Euro und steigert damit das Ergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr (25 Mio. Euro). In Deutschland habe sich das Unternehmen Auktionszuschläge für Windprojekte mit einer Gesamtleistung von über 300 MW gesichert, aktuell befänden sich Projekte mit rund 500 MW im Bau. Als weiteren Meilenstein bezeichnete Enertrag die Vollplatzierung zweier Anleihen mit einem Volumen von 16 Mio. Euro in nur gut zwei Monaten.
Zum neuen Geschäftsjahr (1. April) hat Enertrag auch seinen Vorstand neu strukturiert. Tobias Bischof-Niemz, der als Vorstand für Projekte International & Technologie zur internationalen Expansion sowie zur Weiterentwicklung zentraler Wasserstoffprojekte beigetragen habe, verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2026.
Seit dem 1. April 2026 führe ein dreiköpfiger Vorstand Enertrag: Gunar Hering (CEO) verantwortet das Projektgeschäft, Anne Bendzulla (COO) Erzeugung, Engineering und Projektumsetzung sowie Simon Hagedorn (CFO) Finanzen, Energiewirtschaft und das kommerzielle Projektgeschäft.
Enertrag verbinde in seinem Geschäft Stromerzeugung, Speicherlösungen und Wasserstofftechnologien in einem Verbundkraftwerk. Dabei handele es sich um ein virtuelles System, das Erneuerbare Energien und Speichertechnologien intelligent miteinander verknüpfe und zu jeder Zeit zuverlässig Energie liefere. Mit einer Projektpipeline von 35 GW sei Enertrag ferner in neun Ländern aktiv.
Die positive Geschäftsentwicklung im letzten Jahr ist nicht selbstverständlich. So mussten Wettbewerber teilweise kräftige Verluste verkraften.
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