The smarter E Europe 2026 rückt erneuerbares Energiesystem 24/7 in den Mittelpunkt
Foto: Solar Promotion GmbHMit der Sonderschau „Renewables 24/7 – Secure Energy for a Changing World“ will die The smarter E Europe zeigen, wie ein auf erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem Versorgungssicherheit gewährleisten kann. Nach Angaben der Veranstalter werden rund 2.800 Aussteller und mehr als 100.000 Besucher auf dem Messegelände in München erwartet. Die Messeallianz umfasst die Fachmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE präsentiert zum Auftakt der Messe am 23. Juni die Studie „Kostenoptimale Transformation des deutschen Energiesystems bis 2045 – Weichenstellungen für ein zuverlässiges, resilientes und klimaneutrales Energiesystem 24/7“. Die im Auftrag der The smarter E Europe erstellte Untersuchung analysiert die Voraussetzungen für ein vollständig erneuerbares Energiesystem in Deutschland.
Renewables 24/7 als Leitmotiv der Messe
Die Sonderschau in Halle C5 veranschaulicht nach Angaben der Veranstalter die Zusammenhänge zwischen Stromerzeugung, Speicherung, Verteilung und Verbrauch. Thematisch gegliedert in die Bereiche Industrie, Gewerbe, Wohnen und Mobilität, sollen dort unter anderem Fragen der Netzintegration, Speichertechnologien und Wasserstoffnutzung behandelt werden. Auch Herausforderungen wie volatile Erzeugung und Überschussstrom werden thematisiert.
Begleitend findet am 23. Juni eine Podiumsdiskussion zur Umsetzbarkeit eines vollständig erneuerbaren Energiesystems statt. Diskutieren sollen unter anderem Michael Kellner, Ursula Heinen-Esser, Christian Stöcker und Luisa Neubauer. Im Mittelpunkt stehen regulatorische und administrative Hemmnisse beim Ausbau erneuerbarer Energien.
Elektromobilität und bidirektionales Laden
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Elektrofahrzeugen in das Energiesystem. In der „Bidirectional Zone“ in Halle C6 werden Anwendungen für bidirektionales Laden, Smart Charging und die Einbindung von Fahrzeugflotten in Energiemärkte vorgestellt.
Dazu soll am 23. Juni die Studie „Plug, Store, Profit – Wirtschaftliche Potenziale bidirektionaler Flotten“ präsentiert werden. Zudem richten sich die erstmals angebotenen „Fleet Transformation Days“ an Unternehmen und Fuhrparkverantwortliche, die den Aufbau elektrischer Fahrzeugflotten und Ladeinfrastruktur planen.
Wasserstoff und Energiespeicher im Fokus
Mit dem neu ausgerichteten Bereich „Hydrogen Dialogue Forum & Expo“ in Halle B2 rückt die Messe zudem grünen Wasserstoff in den Fokus. Der begleitende Hydrogen Dialogue Summit am 24. und 25. Juni beschäftigt sich mit technologischen Entwicklungen und Marktfragen der Wasserstoffwirtschaft.
Darüber hinaus Gehörn zum Konferenz- und Forenprogramm Themen wie Großbatteriespeicher, Netzstabilität, Demand-Side-Flexibility, digitale Zwillinge, negative Strompreise sowie PV-Hybridkraftwerke. Insgesamt umfasst das Rahmenprogramm vier Fachkonferenzen und sieben Messeforen.
Ausblick und Einordnung
Die inhaltliche Ausrichtung der The smarter E Europe 2026 spiegelt aktuelle Entwicklungen der Energiewirtschaft wider. Neben dem weiteren Ausbau erneuerbarer Erzeugung rücken zunehmend Systemintegration, Flexibilitätsoptionen, Speicher sowie sektorenübergreifende Elektrifizierung in den Mittelpunkt. Die Messe greift damit zentrale Fragestellungen auf, die für die Transformation des Energiesystems und die Umsetzung der Klimaziele relevant sind.
Quelle: Solar Promotion GmbH | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH