go-e integriert AC-Ladelösungen in das Energie-Ökosystem von Kraken
Foto: Hölzl / go-e GmbHgo-e integriert AC-Ladelösungen in Kraken-Plattform
Durch die Integration der Wallboxen von go-e in das Energie-Ökosystem von Kraken sollen Energieversorger private Ladevorgänge automatisiert an Strompreise und die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien anpassen können.
Nach Angaben der Unternehmen verschiebt das System Ladevorgänge in Zeiträume, in denen Strom günstiger oder in größerem Umfang aus erneuerbaren Energien verfügbar ist. Ziel ist es, Lastspitzen zu reduzieren und die Einbindung flexibler Verbraucher in das Stromsystem zu erleichtern. Für Endkunden soll dies niedrigere Ladekosten ermöglichen.
Fokus auf Flexibilität im Energiesystem
Kraken ist ein Software- und Betriebsystem für Energieversorger und wird nach Unternehmensangaben für mehr als 90 Millionen Kundenkonten eingesetzt. Über die Plattform werden unter anderem Abrechnung, Kundenmanagement sowie Anwendungen zur Netzflexibilität und zur Steuerung vernetzter Geräte unterstützt. Mit der Einbindung der Wallboxen von go-e erweitert Kraken nach Angaben der Unternehmen die Ansteuerung dezentraler Flexibilitäten im Bereich Elektromobilität.
Die Kooperation richtet sich insbesondere an Energieversorger, die intelligente Tarife oder Flexibilitätsprogramme anbieten. Die Steuerung der Ladevorgänge erfolgt automatisiert über die Kraken-Plattform.
Bedeutung für den Markt intelligenter Ladelösungen
Die Einbindung von Heimladelösungen in digitale Energieplattformen gewinnt mit dem wachsenden Bestand an Elektrofahrzeugen und dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien an Bedeutung. Intelligentes, netzdienliches Laden kann Lasten zeitlich verlagern und damit Flexibilität für das Stromsystem sowie die Grundlage für dynamische Stromtarife und Flexibilitätsangebote schaffen. Die Kooperation von go-e und Kraken zielt darauf ab, entsprechende Anwendungen für Energieversorger europaweit verfügbar zu machen. Angaben dazu, in welchen Ländern oder bei welchen Versorgern die Integration zunächst eingeführt werden soll, machen die Unternehmen jedoch nicht.
Quelle: go-e GmbH | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH