23 Megawatt Agri-PV-Anlage in NRW eingeweiht
Foto: NRW.Energy4ClimateFür den Landwirt Philipp Hoberg hat das Agri-PV-Projekt mehrere Vorteile: Die Module schützen seine Pflanzen vor Starkregen, Frost oder extremer Hitze und liefern gleichzeitig planbare Zusatzeinnahmen durch den Verkauf des Stroms. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat die Anlage heute besucht und damit feierlich eingeweiht.
Neubaur sagte: „Mit Agri-Photovoltaik wie hier in Wadersloh nutzen wir unsere wertvollen Äcker auch für klimafreundliche Energie.”
Wadersloh kann Blaupause für andere Agri-PV-Anlagen sein
Mit einer installierten Leistung von rund 23 Megawatt Peak ist die Agri-PV-Anlage die derzeit größte in Nordrhein-Westfalen und gehört auch bundesweit zu den Vorreitern der noch jungen Agri-PV-Technologie.
Die Anlage entstand mithilfe der Landesförderung im Rahmen des Programms progres.nrw. Die Anlage fügt sich in die bestehenden Heidelbeerkulturen rund um den Betrieb ein. Die Modulreihen sind teils in Ost-West- und teils in Südausrichtung errichtet. So verbindet die Anlage den bestmöglichen Schutz der Kulturen mit einem breiten Stromerzeugungs-Profil.
Die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate hat den Bau der Agri-PV-Anlage seit der ersten Idee mit fachlicher Expertise begleitet. Deren Geschäftsführerin, Katharina Schubert, freut sich über das Ergebnis: „Landwirtschaft und Erneuerbare Energien sind keine Konkurrenten, sondern Verbündete. Nicht nur wir Menschen leiden unter dem fortschreitenden Klimawandel. Extremwetterereignisse machen auch unseren Landwirten zu schaffen, treiben Kosten und Verbraucherpreise in die Höhe. Der Heidelbeer-Bauer Philipp Hoberg stellt mit seiner Agri-PV-Anlage in Wadersloh, welche die Pflanzen schützt, unter Beweis, wie eine gleich in doppelter Hinsicht profitable Lösung aussehen kann.“
Quelle: Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH