Sportartikelhändler Intersport nutzt Photovoltaik am Hauptsitz Heilbronn

Photovoltaik-Solarmodule auf Dachflächen und auf der grünen Wiese am Hauptsitz von Intersport Deutschland in Heilbronn.Foto: Solaredge
Intersport erwartet dank der Photovoltaik eine deutliche Senkung der Betriebskosten und der Stromausgaben.
Eine Photovoltaik-Anlage mit 2,2 Megawatt Leistung versorgt am Hauptsitz von Intersport die Unternehmenszentrale, das Logistikzentrum und ein Veranstaltungszentrum mit Solarstrom. Die Solaranlage erstreckt sich über vier Dachflächen und zusätzlich eine Freiflächeninstallation.

Der Sportartikelhändler Intersport Deutschland eG, hat an seinem Hauptsitz in Heilbronn eine Photovoltaik-Anlage mit 2,2 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Rund die Hälfte des erzeugten Solarstroms will das Unternehmen für den Eigenverbrauch nutzen. Den überschüssigen Photovoltaik-Strom speist das Unternehmen ins öffentliche Netz ein und verschafft sich so eine zusätzliche Einnahmequelle. Dadurch erwartet das Unternehmen eine deutliche Senkung der Betriebskosten und der Stromausgaben. Zusätzlich betreibt Intersport Deutschland eine Kraft-Wärme-Kopplung. Auch bei dieser KWK-Anlage verbraucht das Unternehmen den erzeugten Strom zum größten Teil selbst und heizt mit der Abwärme die Gebäude.

Die neue Photovoltaik-Anlage erstreckt sich über vier Dächer und eine Bodeninstallation auf dem Freigelände und liefert Energie für ein 27.000 m² großes Logistikzentrum, in dem die automatisierte Lagertechnologie des Unternehmens untergebracht ist. Dazu gehören Robotik und Maschinen für die Bestandsverwaltung und Auftragsabwicklung sowie Software zur Steuerung der Abläufe. Die Eventlocation „redblue” auf dem Heilbronner Campus, in dem jährlich mehr als 40 Events und Messen stattfinden, erhält ebenfalls seinen Strom aus der neuen PV-Anlage. „ Mit der Investition in die PV-Anlage haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Energieautarkie für unseren Standort in Heilbronn getan – ein bedeutender Meilenstein auf unserem Weg zu mehr Energieunabhängigkeit“, sagt Thomas Storck, CFO und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Intersport.

Komplexe Konfiguration für Photovoltaik-Anlage von Intersport nötig

Der Installateur So.le. Green Energy GmbH hat bei der Konzeption der Photovoltaik-Anlage erhebliche technische Herausforderungen bewältigen müssen. Mit drei separaten Netzanschlusspunkten musste man die PV-Anlage in mehrere miteinander verbundene Einheiten unterteilen. Diese komplexe Konfiguration in Verbindung mit der Größe des Projekts erforderte sowohl eine hohe Sicherheit als auch langfristige Betriebseffizienz. Diese Anforderungen hat der Installationsbetrieb mit Hilfe der SafeDC-Technologie der Photovoltaikherstellers Solaredge erfüllt. Dabei handelt es sich um einen integrierten Brandschutzmechanismus, der im Notfall eine automatische Abschaltung auf Solarmodulebene ermöglicht.

Zudem kommen Solaredge-Leistungsoptimierer zum Einsatz. Laut Hersteller Solaredge kann man so jedes Solarmodul mit seiner individuellen maximalen Leistung betreiben. Das soll die Solarstrom-Gesamtproduktion maximieren und wirtschaftliche Erträge erhöhen. Ein Solaredge-Monitoring ermöglicht die Kontrolle dieser Energieproduktion und bietet eine Echtzeit-Leistungsüberwachung auf Solarmodul-Ebene sowie eine schnelle Fehlererkennung.

Quelle: Solaredge | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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