Solar-Boiler von Timo Leukefeld: Produktgarantie erhöht
Foto: Stefan MaysDie Timo Leukefeld GmbH hat mit dem eigen entwickelten Solar-Boiler seit Markteintritt 2022 rund 150 hochgradig energieautarke Mehrfamilienhäuser ausgestattet. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Boiler mit zwei integrierten Heizstäben ausgestattet, von denen einer ausschließlich Solarstrom für die Warmwasserbereitung nutzt. Zudem sei das Monitoring nun auch über eine App möglich. Ferner erhöhe der Anbieter die Produktgarantie auf den kompletten Boiler inklusive elektrischer Teile auf sieben Jahre.
In den vergangenen Jahren habe Leukefeld vollelektrische Energiekonzepte für hochgradig energieautarke Gebäude mit rund 2.000 Wohneinheiten erstellt. Sein Ansatz sei die konsequente Enttechnisierung der Haustechnik. Im Mittelpunkt der Energiekonzepte stehen große Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden, Batteriespeicher, Infrarotheizungen, die es mit bis zu 30 Jahren Garantie gibt, sowie Autarkie-Boiler.
90 Prozent Energiekosten-Einsparung
Letztere habe Leukefeld speziell für den solarelektrisch versorgten Gebäudetyp entwickelt. Zum einen haben die Gebäude durch sehr gute Dämmung einen vergleichsweise niedrigen Heizenergiebedarf, so dass die Warmwasserbereitung einen höheren Anteil an dem Energiebedarf für die Wärmeversorgung hat. Zum anderen sei auf jedem der Gebäude Photovoltaik installiert und der Solarstrom sollte aus wirtschaftlichen Gründen soweit wie möglich zum Eigenbedarf zum Einsatz kommen. Die solare Erwärmung des Dusch- und Trinkwassers sei deshalb ein Hebel, den Autarkiegrad der Gebäude noch weiter zu erhöhen. Das wirke sich wiederum positiv auf die Pauschalmiete mit Energieflat aus, die in den Häusern die Regel seien.
Nach sechsjährigen Messphase könne Leukefeld bestätigen, dass in der Praxis bis zu 70 bis 80 Prozent Autarkie in der Warmwasserbereitung erreicht werden. „Im Vergleich zur zentralen Wassererwärmung ohne Solarstrom erreichen die Autarkie-Boiler eine Energiekosteneinsparung um bis zu 90 Prozent“, hat er weiterhin ermittelt. „Darüber hinaus spart man durch die Umstellung von zentraler auf dezentrale Warmwasserbereitung sofort etwa 50 Prozent der benötigten Kilowattstunden ein, da das Wasser nicht laufend zirkulieren muss.“
Durch die dezentrale Montage entfalle auch die jährliche Legionellen-Messpflicht, was für Immobilienbesitzer und Vermieter zahlreiche Vorteile hat. Die für Mehrfamilienhäuser vorgeschriebenen Probeentnahmen durch Fachbetriebe und Prüfungen in akkreditierten Laboren entfallen. Und es bestehe keine Gefahr, dass Legionellen gefunden und die Anlage aufwändig desinfiziert werden muss.
Quelle: Timo Leukefeld GmbH | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH