Bundesbericht Energieforschung 2026 vorgelegt

Das Cover vom Bundesbericht Energieforschung 2026.Illustration: BMWE
Der Bund hat den Bundesbericht Energieforschung 2026 vorgelegt, der die Weiterentwicklungen von Energietechnologien im vergangenen Jahr aufzeigt. 1,5 Milliarden Euro hat der Bund 2025 für Forschung und Innovation in diesem Bereich ausgegeben.

Das Bundeskabinett hat den Bundesbericht Energieforschung 2026 verabschiedet. Er soll rückblickend für das Jahr 2025 zeigen, wie Forschung und Innovation zu einer sicheren, bezahlbaren und zukunftsfähigen Energieversorgung beitragen und welche Fortschritte Forscher:innen bei der Weiterentwicklung von Energietechnologien erzielt haben. Im Mittelpunkt stehen neue Technologien und Anwendungen, die Versorgungssicherheit, Resilienz und Effizienz des Energiesystems stärken und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands unterstützen.

Energieforschung: 6.434 laufende Vorhaben und 1.214 neue Projekte

2025 investierte die Bundesregierung insgesamt 1,5 Milliarden Euro in die Energieforschung. Gefördert hat der Bund Vorhaben entlang der gesamten Innovationskette – von der Grundlagenforschung über die anwendungsnahe Entwicklung bis zur Erprobung von Technologien kurz vor der Marktreife.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stellten 973 Millionen Euro für die Projektförderung bereit. Insgesamt förderten beide Ressorts 6.434 laufende Vorhaben. Neu bewilligt hat man 1.214 Projekte mit einem Fördervolumen von 646 Millionen Euro. Hinzu kamen 502 Millionen Euro für die institutionelle Förderung von Helmholtz Energy sowie Mittel für begleitende Maßnahmen.

Der Bundesbericht dokumentiert neben der Forschungsförderung des Bundes auch Aktivitäten der Länder und der europäischen Energieforschungspolitik. Zudem zeigt er die internationale Zusammenarbeit Deutschlands. Der Bundesbericht Energieforschung 2026 ist unter diesem Link zu finden.

2027 soll es zu starken Kürzungen bei der Energieforschung kommen. Das kritisiert der stellvertretende Sprecher des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien (FVEE) Andreas Bett im Solarthemen-Interview.

Quelle: PTJ | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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