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Plattform für Batterieforschung startet

Foto: Celest

Ende März nimmt das Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) die Arbeit auf. Die neue Forschungsplattform soll leistungsstarke, zuverlässige und umweltfreundliche Speichersysteme entwickeln.

Die Universität Ulm, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben mit dem Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) die größte deutsche Forschungs- und Entwicklungsplattform im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung geschaffen. Der erste Erfolg der Plattform ist die Bewilligung des Exzellenzclusters Post Lithium Storage (POLiS) in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.

CELEST zählt im internationalen Vergleich zu den größten Plattformen in der Batterieforschung und soll erkenntnisorientierte Forschung mit praxisnaher Entwicklung und innovativer Produktionstechnologie vereinen. Die gemeinsame Plattform konzentriert das Know-how von 29 Instituten und 45 Arbeitsgruppen der Partnereinrichtungen. In den nächsten Jahren wollen die Trägerinstitutionen CELEST zu einem wichtigen Standort der in Vorbereitung befindlichen europäischen Forschungsinitiative BATTERY 2030+ der EU-Kommission ausbauen.

Erster gemeinsamer Erfolg von CELEST ist das Exzellenzcluster POLiS, das die Partner im Herbst 2018 in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder eingeworben haben und das mit rund sieben Millionen Euro pro Jahr für zunächst sieben Jahre ausgestattet ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in POLiS an der Batterie der Zukunft. Ziel sind leistungsstarke, zuverlässige, nachhaltige und umweltfreundliche Speichersysteme. Mit dem Exzellenzcluster streben die Beteiligten einen Wechsel in der Batterietechnologie an, denn die Vorräte der in den derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien verwendeten Elemente sind begrenzt.

18.3.2019 | Quelle: Celest | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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