GTZ organisiert Solar-Geschäftsreise nach Ostafrika

Ostafrika ist ein Zukunftsmarkt für erneuerbare Energien: Die Nachfrage nach alternativen und innovativen Versorgungsoptionen steigt. Insbesondere die Potenziale zur thermischen und elektrischen Nutzung der Solarenergie sind enorm. Zur netzunabhängigen Stromversorgung sind solare Kleinsysteme (Solar Home Systems) bereits marktgängige Produkte. Photovoltaik-Anwendungen als größere Insellösungen sowie zur netzgebundenen Stromversorgung kommen bisher kaum zum Einsatz,

berichtet die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in einer Pressemitteilung. Weitere Marktmöglichkeiten liegen im Bereich der Industriekunden (z.B. Telekommunikationsunternehmen), sowie in verschiedenen Dienstleistungsbranchen (z.B. Tourismus), die an einer zuverlässigen und kosteneffizienten Stromversorgung durch Photovoltaik interessiert sind. Neben Photovoltaik-Anwendungen bestehen auch für die solarthermische Anlagen erhebliche Potenziale. Dies bezieht sich sowohl auf die gewerbliche Nutzung als auch auf die Anwendung in Haushalten und sozialen Einrichtungen. Fast alle Länder der Region haben Förderprogramme für erneuerbare Energien aufgelegt. Zudem bieten Ausschreibungen im Rahmen laufender Entwicklungsprogramme interessante Geschäftsmöglichkeiten.

 

Reise nach Kenia, Tansania und Äthiopien

Ostafrika ist eine der attraktivsten Regionen für die Nutzung von Solarenergie in Subsahara-Afrika. Das Interesse in Ostafrika an innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten ist groß. Ein Zukunftsmarkt, der aussichtsreiche Voraussetzungen für ein Engagement deutscher Unternehmen bietet. Die GTZ organisiert im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien vom 4. bis 13. März 2010 eine Solar-Geschäftsreise nach Kenia und Tansania. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, vom 27. Februar bis 3. März den Solarmarkt Äthiopiens - organisiert und begleitet durch die GTZ - kennenzulernen und Geschäftsmöglichkeiten zu sondieren.

An der Reise können Hersteller, Händler, Investoren, Projektentwickler, Dienstleister und Betreiber teilnehmen.

Ansprechpartner:

Projektentwicklungsprogramm (PEP) Ostafrika Regine Dietz, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Tel.: +49 (0)30-408190-253; E-Mail: regine.dietz@gtz.de

www.gtz.de/projektentwicklungsprogramm

 

29.12.2009 | Quelle: GTZ | solarserver.de © Heindl Server GmbH