Ingmar Wilhelm ist neuer Präsident des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes EPIA

Ingmar Wilhelm
Ingmar Wilhelm

Während der Jahreshauptversammlung des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (European Photovoltaic Industry Association, EPIA) im März ist Ingmar Wilhelm, stellvertretender Vorsitzender von Enel Green Power, zuständig für die weltweite Geschäftsentwicklung des Unternehmens, zum neuen Präsidenten des Verbands gewählt worden. Seine Ernennung markiere den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte von EPIA und zeige sowohl das starke Interesse der Photovoltaik-Industrie, sich weiter entlang der Wertschöpfungskette hin zu Strommärkten- und -kunden zu orientieren, wie auch die wachsenden Attraktivität, welche die europäische Energieindustrie im aktuellen und zukünftigen Potential der PV-Technologien sehe, betont EPIA in einer Pressemitteilung.

Im Laufe des Jahres 2009 habe EPIA seine wegweisende Studie "SET For 2020" veröffentlicht, die das volle Potenzial der Photovoltaik aufgezeigt habe und eine Landkarte für ihre weitere Verbreitung etabliert habe. Das Ziel sei, PV zu einer wesentlichen Stromquelle während der kommenden Dekade zu machen, betont EPIA.

 

Starker zusätzlicher Impuls durch neue Präsidentschaft

"Wir sind stolz auf den Antritt der EPIA-Präsidentschaft durch Enel Green Power, was deutlich die Entwicklung des Industrie-Fokus von der Technologie und Produktion hin zur Stromgewinnung und -versorgung markiert. Dies erzeugt einen starken zusätzlichen Impuls, der die Durchsetzung der 'SET For 2020'-Landkarte der PV-Industrie beschleunigt und einen Meilenstein hinsichtlich der Bemühungen bedeutet, PV zu einer Mainstream-Quelle wettbewerbsfähigen grünen Stroms zu machen", erklärt Adel El Gammal, Generalsekretär von EPIA.

 

Besonderer Beitrag für die zukünftige Entwicklung der PV-Industrie

"Die Kompetenzen und Marktpositionen von Enel Green Power in der Entwicklung, Konstruktion und im Betrieb von Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie weltweit und besonders unsere Leistungsfähigkeit im Management von großen, mittleren und kleinen Einheiten werden einen besonderen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung der PV-Industrie leisten. Das Ziel ist, weiter die Wettbewerbsfähigkeit von PV zu steigern und ihren Anteil am europäischen Energieportfolio stark zu vergrößern. Wir sehen enorme Chancen, die die Industrie mit neuen, innovativen und kosteneffizienten Technologien schaffen kann. Viele davon werden hier in Europa entwickelt. Durch den Durchbruch neuer Technologien, beispielsweise bei der Gebäudeintegration und elektrischer Mobilität, werden innovative und spezialisierte PV-Lösungen unsere Industrie näher und näher an ausgewählte Marktbereiche und schließlich auch näher an Millionen europäischer Bürger bringen, die unsere Bemühungen um erneuerbare Energien teilen", so Ingmar Wilhelm, Präsident von EPIA.

 

19.04.2010 | Quelle: EPIA | solarserver.de © Heindl Server GmbH