Internationaler Ringvergleich bestätigt hohe Messgenauigkeit des CalLab PV Modules

Bifaziales PV-Modul: Das CalLab PV Modules am Fraunhofer ISE hat den weltweit einzigen Teststand für die Kalibrierung dieses neuen Modultyps entwickelt, der die Sonnenstrahlung auf der Vorder- und Rückseite nutzt. Foto: Fraunhofer ISE
Das akkreditierte Kalibrierlabor CalLab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat mit einer Messgenauigkeit von 1,3 Prozent eine neue Bestmarke erreicht. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt bei 0,4 Prozent.

Im Rahmen der Akkreditierung als Kalibrierlabor gemäß DIN EN ISO/IEC 17025: 2005 hat die Deutsche Akkreditierungsstelle diese Werte bestätigt. Auch in einem aktuellen Ringvergleich der vier renommiertesten Referenzlabors der Welt stellte das CalLab PV Modules seine hohe Messgenauigkeit unter Beweis.
Die präzise Kalibrierung von PV-Modulen bedeutet für Investoren von PV-Kraftwerken genauere Ertragsprognosen und damit ein verringertes finanzielles Risiko. PV-Hersteller benötigen hohe Messgenauigkeiten für die Qualitätssicherung in der Produktion und die Leistungsmessung ihrer Produkte.
Für den Ringvergleich wurden je zwei kristalline Standard- und Hocheffizienzmodule nacheinander von jedem der renommierten internationalen Referenzlabors vermessen. Das CalLab PV Modules des Fraunhofer ISE initiierte und koordinierte den Vergleich, an dem das Joint Research Center (JRC) der Europäischen Kommission, das japanische Research Center for Photovoltaics des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) und das US-amerikanische National Renewable Energy Laboratory (NREL) beteiligt waren. Analysiert wurden die Parameter Kurzschlussstrom, Leerlaufspannung, maximale Leistung und Füllfaktor.
Im Anschluss wurden die Module im CalLab PV Modules erneut vermessen. Die Abweichung der Werte für die kristallinen PV-Module lag dabei innerhalb einer Spanne von maximal 0,9 Prozent, wobei sie für Hocheffizienzmodule teilweise um nur 0,2 Prozent vom Referenzwert abwich. Selbst die höchste gemessene Abweichung von 0,9 Prozent lag noch deutlich unter dem Wert des vorherigen Vergleichs (2014: 1,3 Prozent). Das JRC publiziert die Ergebnisse in der Oktober-Ausgabe der »

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