Sonneneinstrahlung in Deutschland: Oktober trüber als sonst

Zu sehen ist eine Deutschland-Karte mit der Sonneneinstrahlung in Deutschland im Oktober 2025.Grafik: DWD
In diesem Jahr war der Oktober weniger sonnig als gewöhnlich. Besonders selten war die Sonne in NRW und im Harz zu sehen.

Im Oktober 2025 erreichte die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das geht aus den Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Das ist weniger als das Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010, das der DWD für den Monat Oktober mit 56 Kilowattstunden pro Quadratmeter ermittelt hat.

Die höchste Sonneneinstrahlung im Oktober tritt im langjährigen Mittel in Deutschland in den Alpen und dem Alpenvorland auf. Dort erreichen die Werte im Mittel bis zu 76 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Dieses Jahr verschob sich der Bereich mit der meisten Sonne nach Westen. Denn mit bis zu 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter war die Sonneneinstrahlung diesen Oktober im Raum Freiburg und am Bodensee an höchsten.

Am wenigsten schien die Sonne diesen Oktober in NRW, aber auch in der Region Kassel bis hin zum Harz. Auch der Bereich großräumig um Hamburg bekam wenig Sonne ab. Dieses Jahr hat der DWD das Minimum der Sonneneinstrahlung mit 36 Kilowattstunden pro Quadratmeter gemessen. Das sind deutlich weniger als die 46 Kilowattstunden pro Quadratmeter die im Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010 das Minimum bildeten. Dieses tritt normalerweise in ganz Schleswig-Holstein und vereinzelt in Mittelgebirgen wie dem Harz und dem Rothaargebirge auf.

Quelle: DWD | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Schließen