Solarpark Jochen Schweizer Arena: Integriertes Energiesystem mit 6,3 MWp eröffnet
Foto: Elias Engelhardt / Jochen Schweizer ArenaSolarpark Jochen Schweizer Arena als Teil eines integrierten Energiesystems
An der Jochen Schweizer Arena ist ein neuer Solarpark offiziell eröffnet worden. Die Anlage ist Bestandteil eines integrierten Energiesystems, das erneuerbare Stromerzeugung, Speicherung und Direktverbrauch miteinander verbindet.
Der Solarpark verfügt über eine installierte Photovoltaik-Leistung von 6,3 Megawattpeak (MWp). Die jährliche Stromproduktion liegt bei rund 7,1 Gigawattstunden (GWh), was rechnerisch dem 2,5-Fachen des Eigenbedarfs der Arena entspricht, so die Pressemitteilung.
Nicht direkt genutzter Solarstrom wird entweder gespeichert oder in das öffentliche Netz eingespeist. Ziel ist es, Erzeugung und Verbrauch möglichst eng zu koppeln und Netze zu entlasten.
Politische Einordnung und Vorbildfunktion
Bei der Eröffnung sprach unter anderem Jochen Schweizer, Gründer der Arena. „Mit dem Solarpark zeigen wir, dass unternehmerische Freiheit und Verantwortung zusammengehören. Die Arena ist jetzt auch ein Ort, an dem wir Energie neu denken und selbst erzeugen.“
Auch Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, ordnete das Projekt politisch ein. Der Solarpark stehe beispielhaft für die dynamische Entwicklung der erneuerbaren Energien in Bayern. Herrmann verwies darauf, dass sich Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbinden ließen. Bayern setze dabei auf Innovation, lokale Lösungen und moderne Technologien.
Die technische Umsetzung des Solarparks übernahm die Vispiron GmbH & Co. KG. Das Unternehmen realisierte die Photovoltaikanlage, die Speicherlösung sowie die Direktanbindung der Arena. Florian Schönberger, CEO der Vispiron Energy Gruppe, sagt: „Das Projekt zeigt, wie integrierte Energiesysteme in der Praxis funktionieren können – skalierbar, wirtschaftlich und netzdienlich.“
Technische Daten und Investitionsvolumen
Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 52.000 Quadratmetern. Ergänzt wird die Photovoltaikanlage durch einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 12,2 Megawattstunden (MWh).
Die direkte Anbindung an die Arena erfolgt über eine 2,2 Kilometer lange Mittelspannungs-Direktleitung. Das gesamte Investitionsvolumen des Projekts beträgt 9,56 Millionen Euro.
Quelle: Jochen Schweizer Arena GmbH | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH