Agri-PV-Unternehmen Next2Sun gründet Tochtergesellschaft in Italien

Im Bild das Next2Sun Team in Italien, das die vertikale Agri-PV in der Projektentwicklung unterstützen soll.Foto: Next2Sun
Jerome Lintz, Sascha Krause-Tünker und Viktoriia Borodina bilden das Next2Sun Team in Italien (vlnr).
Italien bietet investitionssichere Strukturen für die Kombination von Landwirtschaft und Photovoltaik. Daher will Next2Sun dort mit seiner vertikalen Agri-PV-Technologie wachsen.

Die Next2Sun-Gruppe hat die Gründung der Next2Sun Italia Srl bekanntgegeben. Mit der neuen Tochtergesellschaft will das Unternehmen die strukturellen Voraussetzungen schaffen, um in dem stark wachsenden Markt für Agri-PV-Lösungen in Italien eine Rolle spielen zu können. Italien bietet laut Unternehmen für seine vertikale Agri-PV-Technologie günstige Rahmenbedingungen. Die gesetzlichen Vorgaben der vergangenen Jahre haben klare und investitionssichere Strukturen geschaffen, die die Kombination von Landwirtschaft und Photovoltaik fördern. Damit zählen die regulatorischen Voraussetzungen in Italien zu den attraktivsten in Europa.

Bereits zum Start verzeichnet Next2Sun in Italien eigenen Angaben zufolge eine dynamische Projektentwicklung. Vor Ort befinden sich aktuell drei Agri-PV-Anlagen in der Ausführung: Ein 1-MW-Projekt in Venedig mit Sojaanbau, ein weiteres Projekt mit 0,8 MW ebenfalls in Venedig, bei dem der Betreiber Blumen anbaut, und eine 0,1-MW-Anlage in Emilia Romagna, die ebenfalls auf Blumenanbau ausgelegt ist. Laut Unternehmen passt das vertikale Agri-PV-System zu den regulatorischen Anforderungen in Italien. Durch die Überbauung von 1 % der landwirtschaftlichen Fläche bleibt die Bewirtschaftung nahezu vollständig erhalten. Zudem können landwirtschaftliche Maschinen praktisch ungehindert arbeiten und gleichzeitig will man auch die Biodiversität fördern können.

„Italien verfügt über hervorragende gesetzliche Leitplanken und ein enormes Potenzial für Agri-PV“, sagt Sascha Krause-Tünker, Geschäftsführer der Next2Sun Italia. „Mit unserer italienischen Tochtergesellschaft treiben wir die Energiewende dort voran, wo die Rahmenbedingungen besonders vielversprechend sind.“ Die neue Gesellschaft übernimmt dabei die Koordination vor Ort, die Unterstützung der Projektentwicklung sowie den Aufbau langfristiger Partnerschaften mit landwirtschaftlichen Betrieben, Energieversorgern und lokalen Behörden. Zudem plant das Unternehmen seine Technologie auch in weiteren europäischen Märkten zu etablieren.

Quelle: Next2Sun | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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