Energiemanagementsystem von Lumenhaus bindet dynamischen Stromtarif von Naturstrom ein

Eine Frau lädt ein Elektroauto, das Heim-Energiemanagementsystem (HEMS) von Lumenhaus bindet den dynamischen Tarif Naturstrom smart ein.Foto: Naturstrom AG / Lin Lambert / LumenHaus
Mit Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Wallbox und dynamischem Stromtarif, können Prosumer Geld sparen.
Wer ein Komplettsystem aus Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox von Lumenhaus installiert, kann nun auch den dynamischen Stromtarif von Naturstrom nutzen.

Die Naturstrom AG und die Lumenhaus GmbH haben eine Kooperation gestartet. Künftig steuert das Heim-Energiemanagementsystem (HEMS) von Lumenhaus mit KI das Zusammenspiel von Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Wallbox und dem dynamischen Stromtarif Naturstrom smart. „Steuerbare Großverbraucher und dynamische Stromtarife sind natürliche Verbündete“, sagt William Liu, CEO von Lumenhaus.

Das Düsseldorfer Start-Up bietet neben dem HEMS myLumenhaus seinen Kund:innen Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher, Wallboxen und Wärmepumpen an. „Mit myLumenhaus können unsere Kund:innen den Strombezug ihrer Wallboxen, Wärmepumpen oder auch der Batteriespeicher automatisiert in Tageszeiten verschieben, in denen der dynamische Tarif möglichst günstig ist“, so Liu.

An dieser Stelle kommt Naturstrom ins Spiel. Der Öko-Energieversorger bringt in die Partnerschaft seinen dynamischen Stromtarif Naturstrom smart ein. „Dynamische Tarife ermöglichen gerade im Eigenheim mit elektrifizierten Großverbrauchern enorme Einsparungen“, sagt Oliver Hummel, Vorstandsvorsitzender von Naturstrom. „In den nächsten Jahren werden sie sich im Strommarkt neben den gewohnten Festpreisetarifen als zusätzlicher Standard etablieren. Darauf stellen wir uns ein.“

Der Arbeitspreis dynamischer Stromtarife richtet sich unmittelbar nach dem wichtigsten Kurzfristmarkt der Strombörse, dem Day-Ahead-Markt. Im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage bildet sich dort viertelstündlich ein neuer Preis. Der sinkt regelmäßig massiv, wenn Windenergie- oder Photovoltaik-Anlagen viel Strom ins Netz einspeisen. Allein im vergangenen Jahr lag der Day-Ahead-Preis in 573 Stunden unter null. Kund:innen mit dynamischem Stromtarif machen sich diesen Effekt zunutze, indem sie ihren Stromverbrauch wenn möglich in solche Zeiten mit niedrigen oder sogar negativen Preisen verlagern.

Quelle: Naturstrom | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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