Solarwatt steigert die Leistung seiner TOPCon-Solarmodule

Im Bild Solarwatt-Produkt-Manager Gregor Kuschmann, der neben einem Karton mit der Aufschrift Panel Vision steht, das Unternehmen bietet leistungsstärkere TOPCon-Solarmodule an.Foto: Solarwatt
Laut Solarwatt-Produkt-Manager Gregor Kuschmann ist die Leistung pro Quadratmeter bei den neuen Solarmodulen spitze.
Die neue Photovoltaik-Modulgeneration von Solarwatt erreicht dank effizienteren Solarzellen, einer größeren aktiven Oberfläche und einer passivierten Randtechnologie mehr Leistung als die Vorgängerserie.

Der Photovoltaik-Anbieter Solarwatt hat seine TOPCon-Solarmodule verbessert. Das Unternehmen bietet nun eine neue Photovoltaik-Modulgeneration mit gesteigerter Nennleistung gleicher Fläche an. Diese beträgt nun bis zu 470 Watt. Das entspricht 235 Watt pro Quadratmeter. Bisher erreichten die Solarwatt-Module maximal 450 Watt. Solarwatt erreicht die Leistungssteigerung durch den Einsatz von effizienteren Solarzellen. Dazu kommen eine größere aktive Oberfläche durch einen geringeren Zellabstand sowie eine passivierte Randtechnologie. „Mit unseren neuen Solarmodulen liegen wir in Bezug auf die Leistung pro Quadratmeter für Anwendungen im Residential- und Commercial-Bereich in der Spitzengruppe“, sagt Gregor Kuschmann, der bei Solarwatt das Produkt-Management verantwortet.

Auslieferung der neuen Solarwatt-TOPCon-Solarmodule startet im April 2026

Solarwatt bietet auf die Doppelglasmodule mit TOPCon-Zelltechnologie eine Produkt- und Leistungsgarantie von 30 Jahren. Die bifazialen Solarmodule Panel Vision 5.5 sind in drei Ausführungen erhältlich. Das Modell „black“ hat einen schwarzen Zellhintergrund und einen schwarzen 35mm-Aluminiumrahmen. Beim „style“ gibt es einen transparenten Hintergrund für mehr Lichtdurchlässigkeit und ebenso einen schwarzen 35mm-Aluminiumrahmen. Bei der Variante „pure“ ist der Hintergrund weiß und der35mm-Aluminiumrahmen grau. Die Auslieferung der neuen Solarmodule startet im April 2026.

Neben ihrer hohen Effizienz sollen sich Solarwatt-Module auch durch besonders niedrige CO2-Werte aus. Aufgrund modernster Technologien und Produktionsverfahren beim OEM-Hersteller liegt der CO2-Fußabdruck eines Solarmoduls bei etwa 215 kg CO2-Äquivalenten. Ein marktübliches Standardmodul verursacht laut Unternehmen in der Herstellung im Vergleich häufig mehr als das Doppelte. Solarwatt-Module sollen auch hohe Recyclingquoten bei den eingesetzten Rohstoffen erreichen. So stammen nach Angaben des Unternehmens 75 Prozent des Aluminiums für die PV-Modulrahmen aus Recyclingmaterial. Beim Silizium für die Solarzellen liegt der Recyclinganteil bei 45 Prozent, bei dem in den Photovoltaik-Modulen verwendeten Glas bei 20 Prozent.

Quelle: Solarwatt | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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