Sonneneinstrahlung in Deutschland: Viel Sonnenschein im März 2026
Grafik: DWDIm März 2026 betrug die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland 96 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das geht aus den Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Das ist deutlich mehr als das Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010, das der DWD für den Monat März mit 75 Kilowattstunden pro Quadratmeter ermittelt hat.
Typischerweise ist die Sonneneinstrahlung in Deutschland im März in einem Raum zwischen Dortmund, Flensburg und Wittenberg am geringsten. Zwischen 66 und 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter sind hier normal. Dieses Jahr bekam selbst der hohe Norden 80 Kilowattstunden pro Quadratmeter ab. In weiten Teilen Norddeutschlands waren es zwischen 80 und 89 Kilowattstunden pro Quadratmeter.
Die höchste Solareinstrahlung tritt im März im langjährigen Mittel im Alpenraum auf. Dort sind 115 Kilowattstunden pro Quadratmeter der Mittelwert der vergangenen Jahre. Dieses Jahr schien die Sonne hier nicht so intensiv. Das Maximum der Solareinstrahlung in diesem März hat der DWD stattdessen im Breisgau und in der Rhön mit 112 Kilowattstunden pro Quadratmeter gemessen. Doch nicht nur dort war es besonders sonnig. In einem breiten Gebiet vom Saarland über Hessen bis Thüringen und Sachsen gab es hohe Einstrahlungswerte. Auch der Norden und Osten Bayerns, das südliche Rheinland-Pfalz und weite Teile Baden-Württemberg bekamen viel Sonne ab. Ebenso im Rheinland traten mit Einstrahlungswerten von 88 bis 96 Kilowattstunden pro Quadratmeter deutlich höhere Werte als gewöhnlich auf.
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