Statkraft beendet Planung für Solarpark mit Speicher in NRW

Taschenrechner und Kugelschreiber auf einer Papierliste mit Kosten.Foto: Thomas Francois / stock.adobe.com
Spitz gerechnet: für Statkraft lohnt ein PV-Vorhaben in NRW nicht mehr, nachdem die Gemeinde die Bedingungen angepasst hatte.
Weil die Auflagen der Gemeinde zu anspruchsvoll geworden sind, hat Statkraft die Planung für einen PV-Park in Niederlauken (NRW) beendet. Das Projekt rentiert sich finanziell nicht mehr.

Die Deutschland-Tochter der norwegischen Statkraft verfolgt die Planungen für einen Solarpark mit angeschlossenem Batteriespeicher in Niederlauken/NRW nicht weiter. Wie das Unternehmen mitteilte, sind dafür die von der Gemeinde Weilrod beschlossenen Vorgaben für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ausschlaggebend. Das mache eine wirtschaftliche Umsetzung des Projekts nicht mehr möglich.

Der Kriterienkatalog begrenze die maximal zulässige Anlagenfläche auf zehn Hektar. Gleichzeitig erfordere der Netzanschluss den Bau eines eigenen Umspannwerks. Die hohen Investitionskosten stünden damit deutlich geringeren Erträgen gegenüber. 

„Wir bedauern sehr, dass wir den Solarpark Niederlauken unter diesen Rahmenbedingungen nicht weiterverfolgen können. Wir haben geprüft, ob sich das Projekt innerhalb der kommunalen Vorgaben umsetzen lässt – das ist wirtschaftlich leider nicht möglich“, sagte Projektmanager Dennis Grimm. „Für die konstruktiven Gespräche bedanken wir uns bei der Gemeinde und den beteiligten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern.“ 

Statkraft betont, dass es sich um eine standortspezifische Entscheidung handelt. Die Gemeinde Weilrod sowie die betroffenen Flächeneigentümerinnen und -eigentümer seien informiert.

Die ursprüngliche Planung sah eine Projektfläche von bis zu 43 Hektar vor. Mit einer Maximalleistung von rund 57 MWp hätte der Solarpark mit angeschlossenem Batteriespeicher jährlich bis zu 60 GWh erneuerbare Energie erzeugen können.

Quelle: Statkraft | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Schließen