M3E-Förderguide für elektrische Busse und Ladeinfrastruktur aktualisiert

Im Bild das Cover vom M3E-Förderguide: Elektrische Busse und Ladeinfrastruktur, neue Bundesförderung für E-Busse ist Schwerpunkt.Illustration: M3E
Neben der neuen Bundesförderung für E-Busse gibt es auch zahlreiche Länderprogramme. Der M3E-Förderguide gibt einen kompakten Überblick über alle relevanten Förderprogramme für E-Busse, Wasserstoffbusse und die zugehörige Infrastruktur.

Das auf Elektromobilität spezialisierte Berliner Beratungsunternehmen M3E hat die fünfte, vollständig überarbeitete Version seines „M3E-Förderguide: Elektrische Busse und Ladeinfrastruktur“ veröffentlicht. Das kostenlose Whitepaper bietet ÖPNV-Betreibern, privaten Verkehrsunternehmen und kommunalen Aufgabenträgern einen strukturierten Überblick über alle aktuell verfügbaren Förderprogramme und Finanzierungsoptionen zum Aufbau alternativ angetriebener Busflotten sowie der dafür notwendigen Lade- und Tankinfrastruktur – auf Bundes-, Länder- und EU-Ebene.

Zentrales Thema: Die neue Bundesförderung für E-Busse

Die wichtigste Neuerung in der aktuellen Ausgabe ist die umfassende Darstellung des neuen Bundesförderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr (BMV). Ende April 2026 hat das BMV eine neue Förderrichtlinie für emissionsfreie Busse veröffentlicht; der zugehörige Förderaufruf startete am 26. Mai 2026. Für die neue Förderrunde stehen bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung, mit deren Hilfe das BMV mindestens 1.500 Busse mit alternativen Antrieben auf Deutschlands Straßen bringen will. Das Programm gliedert sich in drei Fördersäulen, die unterschiedliche Zielgruppen adressieren. Das Vergabeverfahren ist wettbewerblich organisiert und mit knappen Fristen versehen – bei einem maximalen Fördervolumen von 12,5 Millionen Euro je Antragsteller. Der M3E-Förderguide Elektrische Busse und Ladeinfrastruktur schlüssetl die Details auf und erklärt, wie sich ÖPNV-Betreiber und Bus-Unternehmen optimal vorbereiten können.

„Das neue Bundesförderprogramm ist ein starkes Signal – aber kein einfaches. Das wettbewerbliche Verfahren stellt hohe Anforderungen: Skizzen werden nach Klimawirkung, Fördermitteleffizienz und Umsetzungskonzept bewertet, und wer schlecht vorbereitet einreicht, scheidet aus“, sagt Christian Milan, Gründer und Geschäftsführer der M3E GmbH. „Verkehrsunternehmen und kommunale Aufgabenträger, die jetzt handeln wollen, sollten frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen – und dabei auf erfahrene Unterstützung setzen.”

Aktualisierte Länderprogramme auf einen Blick

Neben der neuen Bundesförderung für E-Busse dokumentiert der Förderguide auch sämtliche relevanten Landesprogramme mit aktuellen Fristen, Fördersummen und Antragsvoraussetzungen. Abgedeckt werden aktuell Programme aus neun Bundesländern sowie aktuelle THG-Quoten-Informationen und weitere Förderinitiativen auf EU-Ebene.

Der Förderguide richtet sich an Entscheider:innen in Verkehrsunternehmen und bei kommunalen Aufgabenträgern, die konkrete Investitionsentscheidungen treffen und Antragsprozesse vorbereiten müssen. Die Darstellung folgt einem einheitlichen Schema: Förderfähige Fahrzeugklassen und Antriebsarten, Antragsberechtigte, Einreichungsfristen, Fördersummen, Voraussetzungen, Zweckbindungsfristen und Kombinierbarkeit mit anderen Programmen.

Seit Einführung der ersten Bundesförderrichtlinie im Jahr 2021 hat das BMV bereits rund 1,5 Milliarden Euro in mehr als 5.300 klimafreundliche Busse bei etwa 330 Verkehrsunternehmen bewilligt. Europaweit sind inzwischen 60 Prozent aller neu zugelassenen Stadtbusse emissionsfrei. Die Förderlandschaft entwickelt sich entsprechend dynamisch – der M3E-Förderguide begleitet sie mit regelmäßigen Aktualisierungen.

Der „M3E-Förderguide: Elektrische Busse und Ladeinfrastruktur“ ist unter diesem Link kostenfrei bestellbar.

Auch für E-LKW und die Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern gibt es Förderprogrammme vom BMV.

Quelle: M3E | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Schließen