PV sorgt für Zuflüsse in Millionenhöhe bei Brandenburgs Kommunen
Foto serhiipanin / stock.adobe.comIn Deutschland boomt der Bau von PV-Kraftwerken auf Freiflächen. In Brandenburg flössen dadurch wachsende Beträge auf das Konto der Kommunen, teilte der Landesverband Erneuerbare Energien Berlin Brandenburg (LEE BB) mit. Laut der Fachagentur für Wind und Solar sind im ersten Halbjahr 2026 deutschlandweit 4.123 Megawatt an PV-Freiflächenanlagen neu hinzugekommen. Dies stelle ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar.
Mit 692 MW Zubau (Vorjahr: 248 MW) habe sich die installierte Leistung in Brandenburg fast verdreifacht, so der LEE BB. Die installierte Leistung auf der Fläche Brandenburgs sei damit auf 6.758 MW (Deutschland gesamt: 44.100 MW) gestiegen. Insgesamt seien in Brandenburg aktuell Solaranlagen mit rund 9.600 Megawatt Leistung in Betrieb. Das Ausbauziel für 2030 liege bei 18.000 Megawatt.
Der Ausbau lässt die Kassen der Kommunen klingeln. So profitieren sie neben der freiwilligen Beteiligung nach § 6 EEG (bis zu 0,2 Ct/kWh) die Gemeinden in Brandenburg zusätzlich vom sogenannten Solareuro. Das heißt, dass die Betreiber von PV-Freiflächenanlagen verpflichtend 2.000 Euro pro installiertem Megawatt und Jahr an die Standortgemeinde zahlen. Allein für den Zubau des ersten Halbjahres 2026 (692 MW) ergeben sich so zusätzliche jährliche Einnahmen von rund 1,4 Millionen Euro.
Dass die Freiflächenanlagen in Brandenburg besonders raumgreifend sind, zeigt der Vergleich der installierten Solarenergie pro Fläche. Dort liege Brandenburg mit 228 Kilowatt pro Quadratkilometer (kW/km²) vorne. Der Bundesdurchschnitt betrage 123,2 kW/km².
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