BWE: Branchenflaute macht Sanierung von Dienstleister notwendig

Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands Windenergie (BWE).Foto: BWE
BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek
Der Bundesverband Windenergie schickt seine Service-GmbH in die Sanierung in Eigenverwaltung. Grund ist ein Einbruch bei der Nachfrage von Seminaren.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) sieht die gesamte Branche vor anhaltenden Herausforderungen. “In zu vielen Unternehmen führt dies bereits zu Beschäftigungsabbau und vor allem auf breiter Front zur Senkung der Ausgaben für Aus- und Weiterbildungen sowie Marketingmaßnahmen”, sagte BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek laut einer Mitteilung der Organisation.

Diese Situation habe Folgen für eine der BWE-Gesellschaften, der BWE-Service GmbH – ein Dienstleister und branchenübergreifender Anbieter von Seminaren. “Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ist eine Konsolidierung unabdingbar, weshalb das Unternehmen eine Sanierung in Eigenverwaltung beantragt”, so Heidebroek weiter. Innerhalb der nächsten Monate wolle die Gesellschaft so die Leistungsfähigkeit wieder gewährleisten können.

“Ziel ist es, das Unternehmen wirtschaftlich neu zu fokussieren. Der Geschäftsbetrieb der BWE-Service GmbH läuft während des Verfahrens weiter. Der Bundesverband WindEnergie e. V. ist von diesem Vorgang nicht betroffen und setzt seine politische Arbeit für die Interessen der Windenergiebranche unverändert fort. Als starke Stimme der Branche setzen wir uns mit Nachdruck für die erfolgreiche Zukunft der Windenergie in Deutschland ein“, ergänzte die BWE-Präsidentin.

Mehrere große deutsche Windenergieunternehmen leiden unter finanziellen Schwierigkeiten. Ein Beispiel ist die Abo Energy AG. Ein anderes ist der Entwickler Sowitec, der sich derzeit im Insolvenzverfahren befindet.

Quelle: BWE | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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