Kirchliches Energiewerk nimmt Windpark im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Betrieb

Offizielle bei der Eröffnung des Windparks Passow-Benthen.Foto: Wemag / Stephan Rudolph-Kramer
Pröpstin Britta Carstensen (3.v.l.), Wemag-Vorstand Caspar Baumgart (4.v.l.) und KEW-Geschäftsführer Torsten Hinrichs (5.v.l.) nehmen den Windpark Passow-Benthen symbolisch in Betrieb.
Das Unternehmen Kirchliches Energiewerk hat den Windpark Passow-Benthen im Landkreis Ludwigslust-Parchim errichtet. Es ist das erste Projekt der Tochter des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg und des Energieversorgers Wemag.

In der Nähe der Gemeinde Passow im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat die Kirchliches Energiewerk GmbH (KEW) das erste Windkraftprojekt eröffnet. Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg und der Energieversorger Wemag haben das Unternehmen gegründet. „Im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg tragen wir ebenso Mitverantwortung – für die Menschen, die heute und morgen auf unserer Erde leben, wie für die ganze Schöpfung, die uns anvertraut ist“, sagte die Vorsitzende des Kirchenkreisrates, Pröpstin Britta Carstensen. „Bereits vor mehr als zwölf Jahren haben wir mit der Gründung des Kirchlichen Energiewerks gemeinsam mit der Wemag einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan.“

Das Ziel sei, einen Mentalitätswechsel im Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zu befördern, diesen im kirchlichen Raum mitzugestalten und Klimaschutzziele mit konkreten Projekten zu erreichen. „Ich freue mich daher sehr, dass wir heute gemeinsam diesen Windpark Passow-Benthen eröffnen können“, so die Pröpstin. „Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir als Kirche unseren Auftrag zum Schutz von Gottes Schöpfung ernst nehmen.“

Windpark Passow-Benthen erbringt 15 Megawatt Leistung

Der Windpark Passow-Benthen steht im Landkreis Ludwigslust-Parchim, zwischen Goldberg und Lübz. Hier werden je zwei Anlagen von der Kirchliches Energiewerk GmbH und der MEA Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH betrieben. Die Windenergieanlagen haben eine Gesamthöhe von rund 245 Metern. Der Rotordurchmesser liegt bei 163 Metern und die Nennleistung beträgt jeweils 7 Megawatt. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas sparen sie pro Jahr 58.821 Tonnen Kohlendioxid ein. Die Gesamtinvestitionssumme für den Windpark liegt bei 42,5 Millionen Euro. Die Gemeinde- und Bürgerbeteiligung erfolgt im gesetzlichen Rahmen, sodass die Kommunen sowie Anwohnerinnen und Anwohner in der Umgebung von der Energiewende profitieren.

„Mit dem Windpark Passow-Benthen zeigen wir, wie die Energiewende vor Ort erfolgreich umgesetzt werden kann. Besonders wichtig ist uns dabei die starke Partnerschaft zwischen kommunalen und kirchlichen Akteuren. Sie macht deutlich, dass nachhaltige Energieversorgung dann besonders erfolgreich ist, wenn unterschiedliche Partner ein gemeinsames Ziel verfolgen: Verantwortung für die Menschen, das Klima und die Zukunft unserer Region zu übernehmen“, sagt Wemag-Vorstand Caspar Baumgart.

Quelle: Wemag | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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