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E-Autos stabilisieren Stromnetz einer Insel

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Uni- und bidirektionaler Elektrofahrzeuge sowie kleine Stationärspeicher aus Second Life (2nd-life) Fahrzeugbatterien unterstützen das lokale Stromnetz des Energieversorgers EEM. Foto: The Mobility House

Seit Beginn des Jahres arbeitet The Mobility House zusammen mit der Groupe Renault und Empresa de Electricidade da Madeira (EEM) an dem Projekt „Nachhaltiges Porto Santo - Smart Fossil Free Island“ auf der portugiesischen Insel Porto Santo, in der Nähe von Madeira. Ziel: Der Energieverbrauch auf der Insel soll CO2-frei werden.

Anfang Juni wurden 20 Elektroautos der Marke Renault an öffentliche Einrichtungen (z.B. Polizei), private Unternehmen (z.B. Taxifahrer) und Privatpersonen übergeben und werden von diesen auf die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse im Alltag getestet. Um möglichst vielen Nutzern diese Erfahrung zu ermöglichen, wechselt etwa die Hälfte aller Fahrzeuge alle zwei Monate ihren Besitzer. Jede der insgesamt 40 Ladestationen ist mit einem Controller von The Mobility House und Internetverbindung ausgestattet, um intelligentes Laden und Monitoring der Ladevorgänge zu ermöglichen. Mit Hilfe dieser Technologie kann The Mobility House das Laden der Elektroautos aus der Ferne steuern und überwachen. Dieses System kann auf anderen Inseln oder in anderen Städten reproduziert werden.

Einsatz von uni- und bidirektionellen E-Fahrzeugen
In den verschiedenen Phasen des Projektes gewährleistet The Mobility House die intelligente Integration uni- und bidirektionaler Elektrofahrzeuge und kleiner Stationärspeicher aus Second Life (2nd-life) Fahrzeugbatterien in das lokale Stromnetz des Energieversorgers EEM. Mit Hilfe der eigens von The Mobility House entwickelten Software werden die auf der Insel vorhandenen Flexibilitäten aggregiert. Zielgerichtetes Laden und Entladen der Batterie sowie Vehicle-to-Grid Anwendungen werden dadurch ermöglicht. Durch die Förderung der Elektromobilität und den gezielten Einsatz von Speichern wird Porto Santo auf dem Weg hin zur ersten CO2 freien Insel der Welt unterstützt.

Ladevorgänge stabilisieren Stromnetz der Insel
„Durch gesteuerte und überwachte Ladevorgänge kann in Echtzeit auf die Anforderungen von EEM an mehr oder weniger Nachfrage reagiert werden, wodurch ein kostengünstigeres und stabilisierteres Stromnetz gewährleistet wird. Davon profitiert nicht nur der lokale Energieversorger, sondern alle Inselbewohner“, meint Thomas Raffeiner, Gründer und CEO von The Mobility House. „Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen dieses Projektes zum ersten Mal uni- und bidirektionale Elektrofahrzeuge zusammen mit Speichern über eine zentrale, intelligente Aggregationsplattform steuern können.“

26.09.2018 | Quelle: The Mobility House | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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