Monatsmarktwert Solar steigt im Januar 2026 auf 11 Cent pro Kilowattstunde

Ein Balkendiagramm zeigt die Entwicklung vom Monatsmarktwert Solar bis Januar 2026 im Vergleich zu anderen Monatsmarktwerten.Daten: Netztransparenz.de, Grafik: Solarserver
Im Januar hat sich der Monatsmarktwert für Solarstrom auf gut elf Cent pro Kilowattstunden erhöht. Im Zuge steigender Spotmarktpreise legten auch die Marktwerte für die Windenergie zu - überproportional stark für die Vermarktung von Offshore-Wind auf 10,5 Cent/kWh.

Der Monatsmarktwert Solar ist im Januar 2026 vor dem Hintergrund höherer Spotpreise für Strom auf 11,019 Cent pro Kilowattstunde (kWh) angestiegen. Das zeigen Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber. Im Dezember 2025 betrug die Vergütung für Photovoltaik-Strom im Mittel noch 9,373 Cent/kWh. Zuletzt war der Monatsmarktwert im Februar 2025 höher gewesen.

Strom aus Photovoltaik-Anlagen war damit wie im Vormonat leicht teurer als Strom zum Spotmarktpreis, den die Übertragungsnetzbetreiber mit 11,009 Cent/kWh angeben.

Der Monatsmarktwert für Windstrom an Land stieg im Januar Dezember auf 9,536 Cent/kWh. Im Dezember hatte der Monatsmarktwert für Wind an Land noch bei 8,349 Cent/kWh gelegen. Der Monatsmarktwert für Windstrom auf See legte im ersten Monat des Jahres 2026 überproportional zu auf 10,519 (Vormonat: 8,608) Cent/kWh.

Der Marktwert der Solarenergie ist für alle relevant, die an der über das EEG geförderten Direktvermarktung teilnehmen. Der Monatsmarktwert Solar gibt dabei die durchschnittlichen Erlöse des Solarstroms an der Börse wieder, die mit der Direktvermarktung in dem jeweiligen Monat zu erzielen waren. Liegt dieser Marktwert unter der EEG-Vergütung, finanziert der Netzbetreiber die Differenz aus dem EEG-Umlagekonto. Die Werte für die aktuelle EEG-Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen finden Sie im Basiswissen des Solarservers unter diesem Link.

Im Januar traten wieder Zeiträume mit negativen Strompreisen auf, und zwar in Zeitintervallen zwischen 15 Minuten und vier Stunden. In Zeiten mit negativen Strompreisen von mehr als vier Stunden entfällt der Anspruch auf die Marktprämie für Solaranlagen mit Inbetriebnahme ab Dezember 2016. Bei neuen Photovoltaik-Anlagen entfällt die Förderung immer in Zeiten negativer Strompreise. Ausgefallene Zeiten hängt verlängern aber den Förderzeitraum von 20 Jahren.

Quelle: Übertragungsnetzbetreiber | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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