SAX Power bringt zwei neue Energiemanagementsysteme auf den Markt
Foto: SAX PowerDie SAX Power GmbH erweitert das Portfolio um zwei zentrale Steuerungseinheiten, die Photovoltaik-Anlagen, Speicher und Verbraucher in einem integrierten System zusammenführen sollen. Ziel ist es, den Photovoltaik-Eigenverbrauch zu optimieren und gleichzeitig die zunehmende Komplexität moderner Energiesysteme im privaten und kleingewerblichen Bereich beherrschbar zu machen. Dafür stellt das Unternehmen auf der Intersolar Europe 2026 in München erstmals ihre neuen Home-Manager-Lösungen für das Energiemanagement im Eigenheim und Gewerbebetrieben vor.
Herstellerunabhängiger Ansatz
Die beiden Heim-Energiemanagementsysteme (HEMS) sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Komponenten wie Wechselrichter, Batteriespeicher, Wärmepumpen oder Wallboxen in bestehende Infrastrukturen einzubinden und zentral zu steuern. Sie sind nicht nur für den Betrieb mit SAX Power Stromspeichern gedacht. Über standardisierte Schnittstellen wie RS485, LAN sowie digitale und analoge Ein- und Ausgänge lassen sich die Geräte laut Hersteller in bestehende Anlagen integrieren und flexibel erweitern. Gleichzeitig soll moderne Protokolle wie REST-API oder MQTT die Einbindung in übergeordnete Energiemanagement- oder Smart-Home-Systeme ermöglichen.
Ein wesentlicher Fokus liegt auf der intelligenten Verbrauchssteuerung. Die Home Manager analysieren kontinuierlich Erzeugungs- und Verbrauchsdaten und sorgen für eine bedarfsgerechte Verteilung des selbst erzeugten Stroms. So wird beispielsweise überschüssige PV-Energie gezielt an flexible Verbraucher wie Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur geleitet. Gleichzeitig ermöglichen die Systeme laut Anbieter ein optimiertes Lastmanagement sowohl im Einfamilienhaus, in Mehrparteien-Komplexen als auch im Gewerbe.
SAX Power Home Manager in zwei Varianten
Erhältlich sind die neuen Systeme in zwei Varianten, die sich an unterschiedliche Installationsszenarien und Anforderungen richten. Der SAX Power Home Manager Pro wird auf der Hutschiene im Verteilerkasten montiert und richtet sich an anspruchsvolle Energiesysteme mit maximalem Funktionsumfang. Er ist insbesondere für Neuinstallationen oder umfassende Energiemanagementlösungen ausgelegt.
Demgegenüber ist der SAX Power Home Manager Plug-In eine kompaktere Alternative mit deutlich reduziertem Installationsaufwand. Diese Variante lässt sich schneller integrieren und eignet sich vor allem für Bestandsanlagen, wobei der Funktionsumfang abhängig von der jeweils unterstützten Gerätekompatibilität ist. Beide Lösungen installiert ein qualifizierter Elektriker. Sie lassen sich anschließend komfortabel über App oder Browser steuern.
Dynamische Stromtarife, KI-Steuerung, Peak-Shaving
Auch auf Softwareebene setzt SAX Power auf Flexibilität und Skalierbarkeit. Beide Gerätevarianten sind mit unterschiedlichen Funktionspaketen verfügbar. Bereits in der dauerhaft kostenfreien Basic-Version stehen Funktionen wie Eigenverbrauchsoptimierung, Echtzeit-Monitoring, manuelle Zeitpläne sowie die Integration einzelner steuerbarer Verbraucher zur Verfügung. Darüber hinaus werden Anforderungen wie die netzdienliche Steuerung nach §14a EnWG sowie die Nutzung dynamischer Stromtarife berücksichtigt.
Aufbauend darauf bietet das kostenpflichtige Pro-Abo einen deutlich erweiterten Funktionsumfang. Dazu gehören unter anderem ein KI-gestützter Betriebsmodus mit prädiktiver Regelung auf Basis von Wetterprognosen, ein integrierter Energieassistent sowie erweiterte Steuerungsmöglichkeiten für Wallboxen inklusive Ladezustandsmanagement. Ergänzt wird dies durch spezifische Funktionen für die Einbindung von Wärmepumpen, Peak-Shaving zur Lastglättung sowie perspektivisch die Unterstützung bidirektionalen Ladens. Kontinuierliche Software-Updates sind im Pro-Modell ebenfalls enthalten und sichern die Zukunftsfähigkeit der Systeme.
SAX Power ist auf der Intersolar vom 23. bis zum 25. Juni 2026 in Halle B2, Stand 330 zu finden.
Quelle: SAX Power | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH