BEG-Heizungsförderung der KfW: Anhaltend hohes Niveau bei Förderanträgen

Ein Balkendiagramm zeigt die Zahl der bewilligten Anträge für die Förderung der Wärmepumpe und anderer Heizungen in der KfW-Heizungsförderung (BEG Einzelmaßnahmen) von Mai 2025 bis Mai 2026.Quelle: BMWE, Grafik: Solarserver
Im Mai 2026 hat die KfW knapp 37.000 Förderanträge für neue Heizungen bewilligt. Rund 34.000 Förderungen erhielten die Bürger:innen für neue Wärmepumpen.

Die Zahl der von der KfW bewilligten Anträge in der Heizungsförderung im Programm BEG-Einzelmaßnahmen betrug im Mai 2026 knapp 37.000 Anträge. Das geht aus Daten hervor, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) veröffentlicht hat. Damit ist das Interesse der Bürger:innen an neuen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien nach wie vor groß, auch wenn es dieses Jahr im März schon etwas mehr Förderbewilligung gab. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen deutlich höher.

Mit knapp 34.000 Förderanträgen war die Wärmepumpe auch im Mai der am meisten nachgefragte Wärmerzeuger in der KfW-Heizungsförderung. Im Vergleich zum April stieg die Zahl leicht an. Bei der Solarthermie gab es rund 250 Bewilligungen. Das ist weniger als im April. Die Heizungsförderung für Biomasseheizungen belief sich im Mai 2026 auf etwa 2.100 bewilligte Anträge und blieb damit im Vergleich zum Vormonat fast unverändert. Hinzu kamen knapp 1.000 Förderanträge für Anschlüsse an ein Wärmenetz. Zudem förderte die KfW auch einige wasserstofffähige Heizungen und Anschlüsse an ein Gebäudenetz.

Heizungsförderung im Bundesländervergleich

Insgesamt hat die KfW im diesen Jahr bisher 189.317 Förderanträge für Wohngebäude bewilligt. Für Nichtwohngebäude gingen 3.184 Förderanträge ein. In diesen Zahlen sind Zusatzanträge wie der Einkommensbonus oder der Klimageschwindigkeitsbonus enthalten. Im Vergleich der Bundesländer sind die Saarländer:innen am fleißigsten beim Heizungstausch. In den Daten zeigt sich ein deutliches West-Ost-Gefälle. Die Bewohner:innen der Stadtstaaten Hamburg und Berlin stellen erwartungsgemäß die wenigsten Förderanträge (siehe folgende Grafik).

Heizungsförderanträge für Wohngebäude mit Zusatzanträgen im Bundesländervergleich.
Heizungsförderanträge für Wohngebäude mit Zusatzanträgen im Bundesländervergleich für den Zeitraum Januar bis Mai 2026. Die Daten für die Einwohnerzahl der Bundesländer stammen vom Statistischen Bundesamt und beziehen sich auf 2024.
Quelle: BMWE, Berechnung: Solarserver

Der Bundestag berät zurzeit über das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), welches das alte Heizungsgesetz ablösen soll. Welche Auswirkungen sich daraus für die Heizungsförderung ergeben, ist noch offen. Die Deutsche Umwelthilfe hat angekündigt gegen das Gesetz zu Klagen, sollte es, wie im Entwurf vorgesehen, kommen.

Informationen über die Förderbedingungen der BEG-Förderung sind unter diesem Link zu finden.

Quelle: BMWE | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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