Intersolar: Neues Solarmodul für private Photovoltaik-Anlagen von Aiko

Das neue Solarmodul der Z-Serie steht auf dem Messestand von Aiko auf der Intersolar 2026.Foto: Aiko
Die neue Z-Serie auf dem Intersolar-Messestand von Aiko.
Die neue Z-Serie von Aiko ist für private Photovoltaik-Anlagen konzipiert. Die Photovoltaik-Module mit 500 Watt Leistung verfügen über eine homogene All-Black-Optik.

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Aiko hat auf der Intersolar Europe 2026 die neue Z-Serie vorgestellt. Diese neuen Solarmodule hat das Unternehmen für das Premium-Residential-Segment entwickelt. Die Serie soll über vier zentrale Eigenschaften verfügen: Ästhetik, Leistung, Zuverlässigkeit und Feuerbeständigkeit. Sie soll die Leistungsvorteile der ABC-Technologie mit den Design- und Sicherheitsanforderungen hochwertiger Wohngebäudeinstallationen verbinden. ABC steht für All Back Contact.

Die Solarmodule zeichnen sich laut Hersteller durch eine homogene All-Black-Optik aus. Es gibt keine Busbars auf der Vorderseite. Das ermöglicht eine einheitliche Zellfarbe über das gesamte PV-Modul hinweg. Zudem soll die Sichtbarkeit von Staub reduziert sein und die Rückseite ist ebenfalls vollständig schwarz. Das 54-Zellen-Format liefert 500 Watt Leistung in einem All-Black-Modul mit einer Fläche von weniger als 2 m² und einem Gewicht von maximal 25 kg.

Um den Lebensdauererwartungen von Wohngebäuden in Europa gerecht zu werden, ist die Z-Serie mit einer 40-jährigen Produktgarantie und einer 40-jährigen Leistungsgarantie ausgestattet. Die Solarmodule verfügen laut Hersteller außerdem über mehrere Ebenen des Brandschutzes, darunter die Kontrolle der Hotspot-Temperatur, Technologien zur Vermeidung von Lichtbogenfehlern sowie hoch flammhemmende Einkapselungsmaterialien.

Vierte Photovoltaik-Modul-Generation Infinite Ultra

Aiko stellt außerdem die vierte Modul-Generation Infinite Ultra in München vor. Infinite Ultra erreicht einen Wirkungsgrad von 25,6 % und eine Leistung von bis zu 690 Watt. Für Utility-Scale-Anwendungen liefert das 66-Zellen-Modul Infinite Ultra eine Leistung von bis zu 670 Watt bei einem Bifazialitätsfaktor von 85 %. Die kommerziellen Auslieferungen der vierten Generation der Infinite Ultra-Serie sollen laut Aiko im 3. Quartal 2026 beginnen.

Auf Zellebene hat Aiko den durchschnittlichen Zellwirkungsgrad in der Massenproduktion von 27,2 % auf 27,4 % gesteigert, was zu einer zusätzlichen Modulleistung von rund 5 W beiträgt. Diese Verbesserung ist nicht das Ergebnis einer einzelnen Maßnahme, sondern mehrerer Optimierungen entlang des gesamten Zellfertigungsprozesses. Dazu gehören die Rekonstruktion der Vorderseiten-Texturierung, die Optimierung der Grabenstruktur, das Tunneloxid-Engineering, die Texturoptimierung unter der Poly-Si-Schicht, eine fortschrittliche Hydrogenierung sowie die Weiterentwicklung der Poly-Si-Schicht.

Auf Modulebene hat Aiko den nicht aktiven Zellbereich im Vergleich zur vorherigen Generation um weitere 20 % reduziert. Dadurch steht bei unveränderten Modulabmessungen mehr aktive Photovoltaikfläche zur Verfügung, was zu einer zusätzlichen Leistungssteigerung von 7 W führt.

Um diese Reduzierung zu erreichen, musste Aiko eine der seit Langem bestehenden technischen Hürden der Branche überwinden: Die Verringerung der Strom-Kriechstrecke, ohne Zuverlässigkeit oder Sicherheit zu beeinträchtigen. Aiko hat diese Herausforderungen durch eine Reihe von Innovationen gelöst. Eine proprietäre Isolationsbeschichtung im Nanomaßstab ermöglicht eine zuverlässige elektrische Isolation selbst bei reduzierten Kriechstromstrecken. Die ABC-Architektur selbst bietet laut Hersteller durch ihr beidseitiges Passivierungsdesign und den Verzicht auf korrosionsanfälligere Materialien eine verbesserte Beständigkeit gegen feuchtigkeitsbedingte Degradation.

Aiko ist auf der Intersolar in München mit dem Stand A1.470 / A1.570 vertreten.

Quelle: Aiko | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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