Berliner Stadtwerke beteiligen sich an 70 MW Solarpark von Naturstrom

Luftbild eines 70 MW-Freiflächen-Solarparks bei Sonnenschein.Foto: Naturstrom
Der 70 MW-Solarpark in Zeschdorf-Petershagen.
Der Ökostromerzeuger Naturstrom kooperiert mit den Berliner Stadtwerken. Es geht um einen 70 MW PV-Park in Brandenburg und den gemeinsamen Bau von Speichern.

Im Zuge einer regionalen Kooperation übernehmen die Berliner Stadtwerke mit 35 Megawatt (MW) die Hälfte eines Naturstrom-Solarparks in Brandenburg. Wie die Unternehmen mitteilten, handelt es sich dabei um den mit 70 MW bisher größten Solarpark der Naturstrom-Gruppe in Zeschdorf/Ortsteil Petershagen bei Frankfurt (Oder). Die gemeinsame Nachrüstung von Batteriespeichern vor Ort sei zudem in Planung.

„Kooperationen mit Stadtwerken aus dem regionalen Umfeld unserer Projekte wie in Petershagen sind für uns ein zukunftsweisendes Modell“, sagt Felix Genze, Geschäftsführer der NaturStromProjekte GmbH. „Eine solche Zusammenarbeit ermöglicht es uns, Erneuerbare-Energien-Anlagen im Sinne einer dezentralen Vor-Ort-Energiewende umzusetzen.“

Auf der 73 Hektar großen Photovoltaik-Freiflächenanlage etwa 75 Kilometer östlich Berlins erzeugen Solarmodule seit 2025 jährlich etwa 73 Mio. Kilowattstunden Ökostrom.

„Als Berliner Stadtwerke wollen wir unseren Anteil an regional erzeugtem Strom für die Energiewende weiter erhöhen“, sagt Chris Werner, Geschäftsführung der Berliner Stadtwerke. „Mit dem regional im Solarpark Petershagen erzeugten Strom tragen wir – gerade in Zeiten hoher Energiepreise – dazu bei, die Strompreise für unsere kommunalen und privaten Kundinnen und Kunden zu stabilisieren. Denn klar ist: Der Strombedarf wird mit der Mobilitäts- und Wärmewende in den kommen Jahren signifikant steigen.“

Zusätzlich kommt die Freiflächenanlage im Zeschdorfer Ortsteil Petershagen auch der Standortgemeinde zugute. Diese entschied sich mit klarer Mehrheit bereits in der letzten Legislatur für den Solarpark und erzielt nun – gemäß § 6 EEG – bis zu 150.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen Einnahmen durch die Gewerbesteuer.

Als nächsten gemeinsamen Schritt planen Naturstrom und die Berliner Stadtwerke in unmittelbarer Nähe die Errichtung und den Betrieb von Grünstrom-Batteriespeichern für beide Teile des Solarparks. „Speichern kommt in dieser neuen Phase der Energiewende eine besondere Rolle zu“, erklärt Felix Genze. „Eine bedarfsgerechtere Einspeisung ist Trumpf, um möglichst werthaltigen Solarstrom zu produzieren und die Systemkosten der Energiewende zu senken.“

Quelle: Naturstrom | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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