BEG-Heizungsförderung der KfW im September rückläufig
Quelle: BMWE, Grafik: SolarserverDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat Daten zum KfW-Förderprogramm BEG-Einzelmaßnahmen veröffentlicht. Demnach hat die bundeseigene Förderbank KfW im September 2026 gut 38.000 Heizungsförderungen bewilligt. Im Vergleich zu den Vormonaten sank das Interesse an der Heizungsförderung. Im Juli und August waren es jeweils noch deutlich mehr als 45.000 Förderanträge. Der Rückgang betraf alle Formen der Erneuerbare-Energien-Heizungen.
Im Wesentlichen ist die BEG-Heizungsförderung der KfW eine Wärmepumpen-Förderung. Mehr als 36.000 Bewilligungen entfielen im September 2026 auf neue Wärmepumpen-Heizungen. Das sind 94 Prozent aller Förderanträge. Die Solarthermie kam im September nur auf knapp 200 Förderbewilligungen, bei den Holzkesseln waren es rund 1.700. Die Förderanträge für Anschlüsse an ein Wärmenetz summierten sich auf rund 750 auf. Hinzu kommen einige wasserstofffähige Heizungen, Brennstoffzellenheizungen und Anschlüsse an ein Gebäudenetz.
Immer mehr Antragsteller:innen nehmen den Einkommensbonus in Anspruch. Waren es im zu Jahresbeginn noch knapp 6.000, stiegt die Zahl seither stetig an und erreichte nun im September fast 16.000. Besonders nach der Änderung der Förderkonditionen kam es hier zu einem deutlichen Sprung. Das liegt daran, dass der Einkommensbonus nun nach Einkommen gestaffelt ist und auch Haushalts mit bis zu 50.000 Euro zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen noch einen Zuschlag von 10 Prozent erhalten. Nach wie vor ist auch der Klimageschwindigkeitsbonus stark nachgefragt. Diesen gibt es nur noch bis August 2028.
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