Photovoltaik-Projektentwickler IB Vogt neu aufgestellt

Im Bild Otto Jager, Jutta Dissen und Andreas Schell, die den Vorstand vom Photovoltaik-Projektentwickler IB Vogt bilden.Foto: IB Vogt
Otto Jager, Jutta Dissen und Andreas Schell bilden den Vorstand von IB Vogt (vlnr).
Der Berliner PV-Entwickler IB Vogt hat seinen Vorstand komplettiert. Das Unternehmen will in Zukunft als unabhängiger Stromerzeuger (IPP) agieren und als neues Geschäftsfeld erneuerbare Energielösungen für Rechenzentren erschließen.

Der Photovoltaik-Projektentwickler IB Vogt hat von Jutta Dissen zum Chief Operating Officer und Otto Jager zum Chief Financial Officer benannt. Damit ist der Vorstand nun vollständig besetzt. Gemeinsam mit CEO Andreas Schell bringen die neue Vorstände Erfahrungen aus der Energiewirtschaft ein, die sich ergänzen sollen: von der Projektrealisierung über den gesamten Lebenszyklus bis zu Betrieb, Energiemanagement, Portfoliooptimierung und Infrastrukturfinanzierung. Gemeinsam will der Vorstand ein Portfolio von Photovoltaik-Anlagen aufbauen, die vollständig im Eigentum des Unternehmens stehen.

Grundlage ist eine Strategie des Unternehmens als unabhängiger Stromerzeuger (Independent Power Producer, kurz IPP) in ausgewählten europäischen Kernmärkten zu agieren. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen das Geschäftsfeld Powered Land. Dabei will es seine Expertise im Bereich erneuerbare Energien nutzen, um Standorte und Energieversorgungslösungen für Rechenzentren und Logistikzentren zu entwickeln.

Andreas Schell leitete zuvor Rolls-Royce Power Systems und war CEO von EnBW. Jutta Dissen verantwortet seit 2025 als CEO Europe das Europageschäft von IB Vogt und ist nun als COO tätig. Vor ihrem Wechsel zu IB Vogt war sie Chief Growth Officer bei Mainstream Renewable Power. Zuvor war sie fast zwei Jahrzehnte in leitenden Positionen bei RWE tätig, unter anderem im Bereich Global Accounts and Partnerships bei RWE Renewables. Otto Jager, der Anfang April als CFO zu IB Vogt kam, war 13 Jahre bei Tennet tätig, zuletzt als Finanzvorstand. Anschließend wechselte er zu Copenhagen Infrastructure Partners und übernahm danach die Position des CFO der Clean Energy Group von COFRA und von Sunrock.

„Unsere Stärke liegt im Zusammenspiel unserer Erfahrungen und der Expertise unserer Teams im gesamten Unternehmen“, sagt Andreas Schell. „Gemeinsam konzentrieren wir uns auf die Umsetzung einer klar definierten europäischen IPP-Strategie. Dass wir große Projekte erfolgreich realisieren können, haben wir bereits bewiesen – etwa mit einem der größten Solarkraftwerke Europas in Segovia.“

Photovoltaik-Projektentwickler IB Vogt baut europäisches IPP-Geschäft aus

Die europäische IPP-Strategie von IB Vogt baut auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung mit in Projektentwicklung, Finanzierung, Engineering, Baumanagement, Betrieb und Asset Management auf. Auf Basis seiner Entwicklungspipeline und seiner etablierten Teams in Europa will IB Vogt ausgewählte Photovoltaik-Anlagen langfristig im eigenen Bestand halten und betreiben und zugleich weiterhin Projekte für Partner entwickeln.

Neben seinen Aktivitäten in den Bereichen Solarenergie und Batteriespeicher erweitert IB Vogt sein Portfolio an der zunehmend wichtigen Schnittstelle zwischen Energie und digitaler Infrastruktur. Mit seinem Powered-Land-Angebot will IB Vogt seine Expertise im Bereich erneuerbare Energien für Rechenzentren einbringen. Dabei will man geeignete Standorte mit Energieversorgungslösungen, darunter Behind-the-Meter-Konfigurationen und erneuerbare Stromerzeugung verbinden. Das Unternehmen pilotiert diesen Ansatz bereits in Spanien und Deutschland und prüft Möglichkeiten in weiteren Märkten.

Quelle: IB Vogt | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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