SAX Power baut Produktion in Deutschland nach Absatzplus aus
Foto: SAX PowerDie SAX Power GmbH verzeichnet im laufenden Geschäftsjahr ein Absatzplus von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie das Unternehmen mitteilte, will es die Produktion ausbauen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Demnach erhöhe das Unternehmen seine Produktionskapazität am Standort in Erbach, Deutschland, von bisher 10.000 auf 15.000 Speichersysteme im kommenden Jahr.
Drei Faktoren seien für das Wachstum verantwortlich. Erstens gewännen die neuen Märkte Österreich, Schweiz, Niederlande und Belgien deutlich an Bedeutung. Zweitens baue SAX Power sein Handelsnetz stetig aus. Insbesondere die Zusammenarbeit mit zusätzlichen Fachpartnern im In- und Ausland verschaffe dem Hersteller aus Baden-Württemberg deutlich mehr Verkäufe. Drittens fragten Installateure und Endkunden verstärkt nach Batteriespeichern aus europäischer Produktion. Kurze Lieferketten, verlässliche Verfügbarkeit und Fertigung nach deutschen Qualitätsstandards würden bei der Kaufentscheidung zunehmend wichtiger.
„Die Nachfrage nach Speichern Made in Germany ist so hoch wie nie. Inzwischen vertrauen bereits 530 Fachpartner auf unsere Systeme. Mit dem Kapazitätsausbau stellen wir sicher, dass sie auch künftig zuverlässig beliefert werden. Und weil wir weiter wachsen, werden wir auch unser Vertriebs- und Serviceteam gezielt verstärken“, sagt Achim Becker, Vertriebsleitung, SAX Power.
Technisch setze SAX Power auf AC-gekoppelte Heimspeicher mit patentierter Multi-Level-Technologie, bei der die Batterie direkt durch das In-Reihe-Schalten der Batteriemodule eine Sinusspannung nachbildet und dadurch Wechselstrom für das Heimnetz erzeugt. In der Stromspeicher-Inspektion 2026 der HTW Berlin habe das System einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 98,6 Prozent erzielt bei einem Stand-by-Verbrauch von nur 4 Watt. Durch die AC-Kopplung arbeite der Speicher unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter und sei mit nahezu jeder PV-Anlage kombinierbar. Damit eigne er sich ideal für die Nachrüstung und Erweiterung bestehender Anlagen, schaffe aber ebenso im Neubau Unabhängigkeit und Flexibilität für die Zukunft.
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