Top50-Solar ruft auf zur Unterstützung einer Petition zur Solarstrom-Vergütung an den Deutschen Bundestag
Anlässlich der geplanten einschneidenden Kürzungen der Photovoltaik-Vergütung hat der Gründer und Betreiber der "Top50-Solar", Dr. Martin Staffhorst, eine parteiübergreifende Eingabe an den Deutschen Bundestag eingereicht: Ziel der Petition ist es, ein kontinuierliches starkes Wachstum der Solarenergie zu ermöglichen und somit die Führungsrolle Deutschlands in einer der wichtigsten Zukunftsindustrien zu sichern und den weltweiten Klimaschutz voranzutreiben. (09.02.2010)
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Neue Photovoltaik-Zubauzahlen: Bundesnetzagentur meldet 2,3 GW bis November 2009
In Deutschland ist die Bundesnetzagentur mit der Erfassung von Zubauzahlen für Solarstrom-Installationen beauftragt. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2009 meldet die Agentur jetzt einen Zubau von 2,3 Gigawatt (GW). Die Daten für Dezember sollen Anfang März veröffentlicht werden. Die jährlichen Zubauzahlen für Solarstromanlagen sind für die Photovoltaik-Branche der Gradmesser für die Stärke des heimischen Absatzmarktes und eine Referenz für die Zugkraft der politischen Förderinstrumente im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Entsprechend aufmerksam verfolge die Branche die Meldungen der Agentur, berichten die Marktbeobachter von EuPD Research in einer Pressemitteilung. (09.02.2010)
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Großbritannien führt Einspeisevergütungen für regenerativ erzeugten Strom und Heizen mit erneuerbaren Energien ein
Privatleute und Gemeinden in Großbritannien, die kleine Photovoltaik- oder Windkraftanlagen installieren, können ab April Vergütungen für den CO2-armen Strom einfordern, den sie produzieren. Das gaben der Stromversorger UK Energy und der britische Energie- und Klimaschutzminister Ed Miliband am 01.02.2010 bekannt. Die Einspeisevergütungen für Ökostrom sollen im April eingeführt werden, ein ähnliches Programm für regeneratives Heizen ist als Anreiz für CO2-arme Heiztechnik geplant. Die Vergütung für regeneratives Heizen (renewable heat incentive, RHI) wird weltweit erstmalig eingeführt. Die Programme sollen die Menge lokal produzierten grünen Stroms wesentlich erhöhen und auf diese Weise für mehr CO2-armen Elektrizität im Energiemix sorgen. (09.02.2010)
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TÜV Rheinland: Weltweit größter Teststand für Lichtalterung von Dünnschicht-Modulen prüft monatlich 30 Photovoltaik-Module
Der TÜV Rheinland hat innerhalb der ersten sechs Monate seit Inbetriebnahme auf dem weltweit größten "Light-Soaking"-Teststand im neuen Solar-Prüfzentrum Köln bereits 200 Dünnschichtmodule einer Lichtalterung unterzogen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erforderlich sei die Lichtalterung im Rahmen der Bauartzertifizierung für terrestrische Dünnschicht-Photovoltaik-Module nach IEC 61646, um die Nennleistung von Modulen vergleichbar zu machen. Denn Dünnschichtmodule seien in ihren elektrischen Eigenschaften nicht stabil, betont der TÜV. Der Light-Soaking-Teststand in Köln - einer von mehreren bei TÜV Rheinland weltweit - hat eine Kapazität, um monatlich 30 Dünnschichtmodule den erforderlichen Lichtalterungstests zu unterziehen. (09.02.2010)
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juwi stellt Weichen für ersten Windpark und neues Solar-Großprojekt in den USA
Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) baut ihr US-Geschäft mit großer Dynamik aus. So habe der Projektentwickler aus Rheinland-Pfalz in Nebraska nicht nur sein erstes US-Windprojekt auf den Weg gebracht, sondern realisiere darüber hinaus in Texas seinen bislang größten amerikanischen Solarpark, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt plant juwi, in den kommenden Jahren in den USA Solarstrom- und Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 Megawatt (MW) an das Netz zu bringen. Die Vereinigten Staaten werden für juwi damit zu einem der wichtigsten Märkte. Der Solarpark "Blue Wing" in San Antonio, Texas, wird eine Leistung von 16 Megawatt haben. (09.02.2010)
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UnternehmensGrün: Geplanter Solar-Kürzung fehlt Augenmaß und Weitblick; Bundesverband der grünen Wirtschaft mahnt Verhältnismäßigkeit an
"Wer einerseits den revolutionären Ausbau erneuerbarer Energien propagiert, andererseits aber die Auswirkungen der geplanten EEG-Solarvergütungs-Kürzungen außer Acht lässt, macht sich unglaubwürdig", so Gottfried Härle, Vorstand UnternehmensGrün und Inhaber der 100 % CO2-neutral produzierenden und regional wirtschaftenden Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch (Allgäu). (08.02.2010)
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