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Solar-Report 02.02.2010

Solar unterstütztes Heizen und Kühlen von Gebäuden:
Technik, Märkte und Perspektiven

von Björn Nienborg

Auch wenn in der Zukunft noch einige Hürden zu meistern sind, zeigt die Entwicklung der solar unterstützen Heizung und Kühlung, dass es mit der solaren Klimatisierung vorangeht. Potenzial hat die thermische Kälteerzeugung auch, um die Auslastung von wärmegeführten Mini-Blockheizkraftwerken (BHKW) zu steigern. Als weitere Einsatzmöglichkeit wird derzeit auch die Ankopplung an Fernwärmenetze analysiert, da diese im Sommer häufig nicht ausgelastet sind. Im Solar-Report Februar 2010, gibt Björn Nienborg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme ISE in Freiburg, im Vorgriff auf den kommenden Sommer einen Überblick über die Perspektiven der Klimatisierung mit Solarwärme. Doch auch im kalten Winter 2009/2010 eröffnen sich inhaltliche Bezüge, denn der Betrieb einer Kältemaschine als Wärmepumpe im Winter kann den Nutzungsgrad einer Solarwärmeanlage weiter erhöhen und so deren Wirtschaftlichkeit verbessern.
Solar-Report als PDF-Dokument

Einfamilienhaus in Alzenau, Deutschland. Kältemaschine: Sortech ACS08. Antriebsquelle: Flachkollektoren.

Fotos: Einfamilienhaus in Alzenau, Deutschland. Kältemaschine: Sortech ACS08. Antriebsquelle: Flachkollektoren 24 m². Rückkühlung: trockener Rückkühler mit Besprühung (RCS 08). Kühlung: Kälteverteilung über zentrales Lüftungssystem und Deckenlüfter (Frischluft und Umluftkühlung). Planung & Realisierung: SolarNext AG / Rimsting (Deutschland)

Kühlung mit Solarwärme und Solarstrom

Zu Gebäudekühlung und -klimatisierung werden derzeit ausschließlich solarthermisch angetriebene Verfahren eingesetzt, auf diese konzentriert sich dieser Solar-Report.

Lesen Sie den kompletten Text im Solarmagazin

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Technische Highlights sind der detail-genaue Aufbau der Dach- und Dachunterkonstruktion sowie die Darstellung der einzelnen Befestigungs- und Montageebenen.

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Solar-Interview 09.02.2010

Solar-Interview mit den Geschäftsführern des Photovoltaik-Kompetenzzentrums Kolitzheim:
Umweltministerium belastet Verbraucher und vernichtet Arbeitsplätze

Bernhard Beck, Photovoltaik-Kompetenzzentrum Kolitzheim Martin Zembsch, Photovoltaik-Kompetenzzentrum Kolitzheim

2010Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, soll schon in wenigen Wochen die Einspeisevergütung für Solarstrom erheblich gesenkt werden. Was dieser Schritt für die Zukunft der Photovoltaik-Branche, aber auch für den Verbraucher bedeutet, erläutern Martin Zembsch und Bernhard Beck im Solar-Interview

Bernhard Beck (l.) und Martin Zembsch. Fotos: Photovoltaik-Kompetenzzentrum Kolitzheim

Die beiden Geschäftsführer der im Photovoltaik-Kompetenzzentrum Kolitzheim ansässigen Firmen machen aber auch deutlich, dass Korrekturen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nötig sind - allerdings nicht die derzeit diskutierten.

Die Bundesregierung plant eine drastische Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom bereits zum 1. April dieses Jahres. Ist das der richtige Weg?

Bernhard Beck: Eine Absenkung der Solarstromvergütung ist durchaus möglich und auch denkbar, doch nicht zu den bisher genannten Bedingungen. Die Bundesregierung handelt aktuell weder praxisorientiert noch betriebswirtschaftlich sinnvoll. Alle Anlagentypen über einen Kamm zu scheren und einfach mal zu kürzen ist der falsche Weg.

Eines der Hauptargumente sind die deutlich gesunkenen Kosten der Anlagen…

Martin Zembsch: Die Kosten sind tatsächlich deutlich gesunken, jedoch vor allem für der Kleinanlagen mit einer Leistung bis 100 kWp. Hier liegt sicherlich eine zu hohe Förderung vor. Kürzungen sind nötig und sinnvoll. Bei Dachanlagen mit einer Leistung von mehr als einem MWp dagegen sind die Kosten seit 2005 nicht in dem gleichen Maß gesunken. Schon heute werden solche Anlagen kaum noch gebaut, weil sie sich nicht rechnen. Werden die Pläne aus dem Umweltministerium Realität, ist dies gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus für große Dachanlagen. Bei Freiflächen-Solarkraftwerken ist die Situation ähnlich: Wenn die vorgesehene zusätzliche Kürzung um 25 Prozent kommt, bedeutet das binnen 13 Monaten (31.12.2009 bis 1.1.2011) einen Rückgang der Einspeisevergütung um mehr als 42 Prozent. Senkungen in dieser Höhe sind fern der Realität und können nur das Ziel der Abschaffung dieses Industriezweiges in Deutschland haben. Der Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen könnte die Folge sein.
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Solar-News

Top50-Solar ruft auf zur Unterstützung einer Petition zur Solarstrom-Vergütung an den Deutschen Bundestag

Anlässlich der geplanten einschneidenden Kürzungen der Photovoltaik-Vergütung hat der Gründer und Betreiber der "Top50-Solar", Dr. Martin Staffhorst, eine parteiübergreifende Eingabe an den Deutschen Bundestag eingereicht: Ziel der Petition ist es, ein kontinuierliches starkes Wachstum der Solarenergie zu ermöglichen und somit die Führungsrolle Deutschlands in einer der wichtigsten Zukunftsindustrien zu sichern und den weltweiten Klimaschutz voranzutreiben. (09.02.2010)
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Neue Photovoltaik-Zubauzahlen: Bundesnetzagentur meldet 2,3 GW bis November 2009

In Deutschland ist die Bundesnetzagentur mit der Erfassung von Zubauzahlen für Solarstrom-Installationen beauftragt. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2009 meldet die Agentur jetzt einen Zubau von 2,3 Gigawatt (GW). Die Daten für Dezember sollen Anfang März veröffentlicht werden. Die jährlichen Zubauzahlen für Solarstromanlagen sind für die Photovoltaik-Branche der Gradmesser für die Stärke des heimischen Absatzmarktes und eine Referenz für die Zugkraft der politischen Förderinstrumente im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Entsprechend aufmerksam verfolge die Branche die Meldungen der Agentur, berichten die Marktbeobachter von EuPD Research in einer Pressemitteilung. (09.02.2010)
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Großbritannien führt Einspeisevergütungen für regenerativ erzeugten Strom und Heizen mit erneuerbaren Energien ein

Privatleute und Gemeinden in Großbritannien, die kleine Photovoltaik- oder Windkraftanlagen installieren, können ab April Vergütungen für den CO2-armen Strom einfordern, den sie produzieren. Das gaben der Stromversorger UK Energy und der britische Energie- und Klimaschutzminister Ed Miliband am 01.02.2010 bekannt. Die Einspeisevergütungen für Ökostrom sollen im April eingeführt werden, ein ähnliches Programm für regeneratives Heizen ist als Anreiz für CO2-arme Heiztechnik geplant. Die Vergütung für regeneratives Heizen (renewable heat incentive, RHI) wird weltweit erstmalig eingeführt. Die Programme sollen die Menge lokal produzierten grünen Stroms wesentlich erhöhen und auf diese Weise für mehr CO2-armen Elektrizität im Energiemix sorgen. (09.02.2010)
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TÜV Rheinland: Weltweit größter Teststand für Lichtalterung von Dünnschicht-Modulen prüft monatlich 30 Photovoltaik-Module

Der TÜV Rheinland hat innerhalb der ersten sechs Monate seit Inbetriebnahme auf dem weltweit größten "Light-Soaking"-Teststand im neuen Solar-Prüfzentrum Köln bereits 200 Dünnschichtmodule einer Lichtalterung unterzogen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erforderlich sei die Lichtalterung im Rahmen der Bauartzertifizierung für terrestrische Dünnschicht-Photovoltaik-Module nach IEC 61646, um die Nennleistung von Modulen vergleichbar zu machen. Denn Dünnschichtmodule seien in ihren elektrischen Eigenschaften nicht stabil, betont der TÜV. Der Light-Soaking-Teststand in Köln - einer von mehreren bei TÜV Rheinland weltweit - hat eine Kapazität, um monatlich 30 Dünnschichtmodule den erforderlichen Lichtalterungstests zu unterziehen. (09.02.2010)
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juwi stellt Weichen für ersten Windpark und neues Solar-Großprojekt in den USA

Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) baut ihr US-Geschäft mit großer Dynamik aus. So habe der Projektentwickler aus Rheinland-Pfalz in Nebraska nicht nur sein erstes US-Windprojekt auf den Weg gebracht, sondern realisiere darüber hinaus in Texas seinen bislang größten amerikanischen Solarpark, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt plant juwi, in den kommenden Jahren in den USA Solarstrom- und Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 Megawatt (MW) an das Netz zu bringen. Die Vereinigten Staaten werden für juwi damit zu einem der wichtigsten Märkte. Der Solarpark "Blue Wing" in San Antonio, Texas, wird eine Leistung von 16 Megawatt haben. (09.02.2010)
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UnternehmensGrün: Geplanter Solar-Kürzung fehlt Augenmaß und Weitblick; Bundesverband der grünen Wirtschaft mahnt Verhältnismäßigkeit an

"Wer einerseits den revolutionären Ausbau erneuerbarer Energien propagiert, andererseits aber die Auswirkungen der geplanten EEG-Solarvergütungs-Kürzungen außer Acht lässt, macht sich unglaubwürdig", so Gottfried Härle, Vorstand UnternehmensGrün und Inhaber der 100 % CO2-neutral produzierenden und regional wirtschaftenden Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch (Allgäu). (08.02.2010)
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