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TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick



 
 

Neue Photovoltaik-Zubauzahlen: Bundesnetzagentur meldet 2,3 GW bis November 2009

EuPD Research sieht starkes Wachstum von 
Photovoltaik-Anlagen in der Landwirtschaft.
EuPD Research sieht starkes Wachstum von
Photovoltaik-Anlagen in der Landwirtschaft.
 

In Deutschland ist die Bundesnetzagentur mit der Erfassung von Zubauzahlen für Solarstrom-Installationen beauftragt. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2009 meldet die Agentur jetzt einen Zubau von 2,3 Gigawatt (GW). Die Daten für Dezember sollen Anfang März veröffentlicht werden. Die jährlichen Zubauzahlen für Solarstromanlagen sind für die Photovoltaik-Branche der Gradmesser für die Stärke des heimischen Absatzmarktes und eine Referenz für die Zugkraft der politischen Förderinstrumente im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Entsprechend aufmerksam verfolge die Branche die Meldungen der Agentur, berichten die Marktbeobachter von EuPD Research in einer Pressemitteilung.   Anfang des Jahres seien aus unterschiedlichen Kreisen bereits geschätzte Marktzahlen veröffentlicht worden. Dabei reichten die vorläufigen Angaben von knapp unter drei Gigawatt (GW) bis über vier GW. Diese vermeintlich hohen Zubauten lösten kurz nach ihrer Veröffentlichung eine neuerliche Diskussion um die Photovoltaik-Förderung aus und führten zur aktuellen Diskussion um die weitere Absenkung der Solarstrom-Einspeisetarife. Aktuell entscheiden die politischen Gremien in Berlin über die Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium und deren Umsetzung.


EuPD Research: Angaben zur Größe des heimischen Marktes folgen auch politischen Zielen

Sicher sei, dass sich der heimische Absatzmarkt im vergangenen Jahr deutlich stärker entwickelt habe als bislang angenommen und 2009 mehr Solar-Leistung in Deutschland installiert wurden als viele Marktbeobachter zuvor vermutet hatten, betont EuPD Research. Gründe dafür sehen die Experten von EuPD Research, dem führenden Marktforscher im Bereich der erneuerbaren Energien, zum einen in den guten Rahmenbedingungen für den Einsatz von Solarstromanlagen in Deutschland, zum anderen im Zusammenbruch wichtiger ausländischer Absatzmärkte. Dabei folgten die Spekulationen über die Zubauzahlen häufig auch einem politischen Ziel. Kritiker der Solarförderung führten vornehmlich sehr hohe Zubauten an, um damit die Sorge vor unkalkulierbaren Kosten zu schüren, so die Marktforscher.


Bundesnetzagentur soll mit einem Anlagenregister für Transparenz sorgen

Genau hier soll die Datenerhebung der Bundesnetzagentur für Klarheit sorgen. Seit dem 1. Januar 2009 sind alle Betreiber von Photovoltaik-Anlagen verpflichtet, Standort und Leistung der Solarstromanlagen bei der Agentur zu melden. Dies ist Voraussetzung für die anschließende Vergütung des eingespeisten Solarstroms durch den Netzbetreiber. Zwar seien in den aktuell gemeldeten Daten die Zubauten aus dem Dezember 2009 noch nicht erfasst, als verlässlicher Indikator für die Marktentwicklung könnten die Angaben der Bundesnetzagentur dennoch schon heute dienen, so EuPD Research. Die Daten für Dezember sollen von der Agentur im März vorgelegt werden.


EuPD Research analysiert: Starke Zunahme in der Landwirtschaft

In Ergänzung zu den Daten der Bundesnetzagentur führt EuPD Research ein eigenes Anlagenregister und wertet darin seit 2001 mehr als 450.000 Anlagen systematisch aus. "Nach unseren Analysen zeigt sich, dass im letzten Jahr besonders der Markt für kleine Aufdachanlagen bis 10 kW - also das klassische Segment für Installationen auf Ein- und Zweifamilienhäuser - besonders konstant war. Gleichzeitig zeigt sich, wie von unseren Analysten prognostiziert, eine starke Zunahme bei mittleren Anlagengrößen, etwa im landwirtschaftlichen Segment und bei den Großanlagen", erklärt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research. Bezogen auf die Bundesländer zeige sich bei den von EuPD Research analysierten Regionalclustern, dass 2009 besonders in Brandenburg und Schleswig Holstein viele neue, vor allem aber große Anlagen hinzugekommen sind.

09.02.2010   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Großbritannien führt Einspeisevergütungen für regenerativ erzeugten Strom und Heizen mit erneuerbaren Energien ein

Großbritanniens Energie-
minister Ed Miliband
Großbritanniens Energie-
minister Ed Miliband
 

Privatleute und Gemeinden in Großbritannien, die kleine Photovoltaik- oder Windkraftanlagen installieren, können ab April Vergütungen für den CO2-armen Strom einfordern, den sie produzieren. Das gaben der Stromversorger UK Energy und der britische Energie- und Klimaschutzminister Ed Miliband am 01.02.2010 bekannt. Die Einspeisevergütungen für Ökostrom sollen im April eingeführt werden, ein ähnliches Programm für regeneratives Heizen ist als Anreiz für CO2-arme Heiztechnik geplant. Die Vergütung für regeneratives Heizen (renewable heat incentive, RHI) wird weltweit erstmalig eingeführt. Die Programme sollen die Menge lokal produzierten grünen Stroms wesentlich erhöhen und auf diese Weise für mehr CO2-armen Elektrizität im Energiemix sorgen.   "Die Garantie, zusätzlich zur Stromersparnis auch noch Geld zu verdienen, wird ein Anreiz für Privatleute und Gemeinden sein, die auf ein CO2-armes Leben umsteigen wollen", sagte Minister Miliband. "Die Einspeisevergütung wird die Art und Weise ändern, wie sie über ihren künftigen Energiebedarf nachdenken, und die Amortisationszeit im Vergleich zu früher stark verkürzen. Sie wird auch die Perspektive vieler Branchen ändern, besonders von mittelständischen Herstellern und Installateuren von Anlagen zur Nutzung CO2-armer Technik."


Mit Solarmodulen über 1.000 Euro erwirtschaften; plus 160 Euro Stromersparnis
Ab 1. April erhalten Privatleute und Kommunen in Großbritannien, die Technik zur Erzeugung CO2-armen Stroms installieren, wie beispielsweise Photovoltaik-Module oder Windturbinen bis zu einer Leistung von 5 Megawatt (MW), eine Vergütung für den damit erzeugten Strom, auch wenn sie ihn selbst verbrauchen. Die Vergütung hängt ab von der jeweiligen Technologie und soll mit der Inflationsrate steigen. Noch mehr wird bezahlt, wenn der Strom in das Netz eingespeist wird. Diese Vergütungen kommen zu den Einsparungen hinzu, welche die Bürger erzielen, weil sie weniger Strom kaufen müssen. Das Programm gilt auch für Anlagen, die seit Juli 2009 bestellt wurden, als es angekündigt wurde. Eine typische, sachgerecht installierte Solarstromanlage mit einer Leistung von 2,5 Kilowatt (kW) könnte einem Hausbesitzer mehr als 1.000 Euro einbringen und die jährliche Stromrechnung um 160 Euro senken.


Neues Programm für regeneratives Heizen

Das britische Energieministerium gab auch Pläne bekannt für ein Förderprogramm für regeneratives Heizen. Es soll im April 2011 in Kraft treten und Vergütungen für Erdwärmepumpen, Biomasseheizungen und Luftwärmepumpen garantieren. So könnte der Einsatz einer Erdwärmepumpe in einem durchschnittlichen Doppelhaus mit geeigneter Dämmung mit jährlich über 1.100 Euro vergütet werden - und im Vergleich zu Heizöl zu einer zusätzlichen jährlichen Ersparnis von etwa 230 Euro führen.
Einzelheiten zur Vergütung werden im Haushalt 2010 veröffentlicht.
Weitere Informationen:

Förderprogramm für regenerativen Strom

Förderprogramm zum regenerativen Heizen

09.02.2010   Quelle: UK Department of Energy & Climate Change   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UK Department of Energy & Climate Change, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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TÜV Rheinland: Weltweit größter Teststand für Lichtalterung von Dünnschicht-Modulen prüft monatlich 30 Photovoltaik-Module

TÜV prüft und zertifiziert Module nach
IEC 61215, IEC 61646, IEC 61730
und IEC 62108
TÜV prüft und zertifiziert Module nach
IEC 61215, IEC 61646, IEC 61730
und IEC 62108
 

Der TÜV Rheinland hat innerhalb der ersten sechs Monate seit Inbetriebnahme auf dem weltweit größten "Light-Soaking"-Teststand im neuen Solar-Prüfzentrum Köln bereits 200 Dünnschichtmodule einer Lichtalterung unterzogen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erforderlich sei die Lichtalterung im Rahmen der Bauartzertifizierung für terrestrische Dünnschicht-Photovoltaik-Module nach IEC 61646, um die Nennleistung von Modulen vergleichbar zu machen. Denn Dünnschichtmodule seien in ihren elektrischen Eigenschaften nicht stabil, betont der TÜV. Der Light-Soaking-Teststand in Köln - einer von mehreren bei TÜV Rheinland weltweit - hat eine Kapazität, um monatlich 30 Dünnschichtmodule den erforderlichen Lichtalterungstests zu unterziehen.   Möglich mache dies die einzigartige Größe des neuen Teststandes: Die Lichtalterungsanlage besteht laut TÜV aus drei Tischen mit insgesamt 25 Quadratmetern Größe. Die durchschnittliche Belegung betrage zwölf Module. "Die Investition in den Ausbau der Prüfkapazitäten weltweit hat sich gelohnt, denn die Nachfrage in der Industrie ist ungebrochen groß", so Wilhelm Vaaßen, Leiter des Solar-Prüfzentrums in Köln.


Auswertung und Korrektur der Daten nach IEC 60891

Bei den Light-Soaking-Tests werden die Dünnschichtmodule auf eine Temperatur zwischen 40 und 60° Celsius gebracht. Im Lauf eines Zyklus werden die Temperaturen auf einem stabilen Wert von +/- 2°C gehalten. Alle Module werden bei der Prüfung über elektronische Lasten in ihrem maximalen Leistungspunkt gehalten. Während eines Zyklus wird durch die elektronischen Lasten alle 30 Minuten die Strom-Spannungskennlinie durchfahren und gespeichert. Zusätzlich wird für die Auswertung und Korrektur der Daten nach IEC 60891 alle zwei Minuten die Temperatur pro Modul mit zwei Infrarotsensoren aufgezeichnet sowie die Einstrahlung pro Tisch durch ein Pyranometer. Die Lichtalterung der Module erfolgt über 22 x 4kW HMI Lampen mit einer durchschnittlichen Bestrahlungsstärke von 1000 W/m². Durchschnittlich benötigen die in Köln geprüften Dünnschicht-Module vier Testzyklen, um in ihrer Leistung stabil zu werden. Gemäß IEC 60904-9 ist der Light-Soaking-Teststand in Köln als Simulator der Klasse BBA einzustufen mit einer Bestrahlungshomogenität und spektralen Verteilung der Klasse B (+/- 5%) sowie einer zeitlichen Instabilität der Klasse A (+/- 1%).

Rund 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen weltweit ihre Produkte bei TÜV Rheinland testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten. TÜV Rheinland unterhält fünf Labore zur Prüfung von Solarmodulen und -systemen, in denen 150 Experten arbeiten. Eine Übersicht der von TÜV Rheinland geprüften und zertifizierten Photovoltaikmodule findet sich im Internet unter www.tuv-pv-cert.de

09.02.2010   Quelle: TÜV Rheinland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TÜV Rheinland, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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juwi stellt Weichen für ersten Windpark und neues Solar-Großprojekt in den USA

Die juwi-Gruppe (Wörrstadt) baut ihr US-Geschäft mit großer Dynamik aus. So habe der Projektentwickler aus Rheinland-Pfalz in Nebraska nicht nur sein erstes US-Windprojekt auf den Weg gebracht, sondern realisiere darüber hinaus in Texas seinen bislang größten amerikanischen Solarpark, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt plant juwi, in den kommenden Jahren in den USA Solarstrom- und Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 Megawatt (MW) an das Netz zu bringen. Die Vereinigten Staaten werden für juwi damit zu einem der wichtigsten Märkte. Der Solarpark "Blue Wing" in San Antonio, Texas, wird eine Leistung von 16 Megawatt haben.   Die rund 215.000 Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar produzieren laut juwi pro Jahr rund 26,6 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, mit dem nach deutschem Standard der Bedarf von rund 7.600 Haushalten gedeckt werden kann. Damit wird Blue Wing nicht nur die größte Freiflächen-Photovoltaik-Anlage, die juwi in den USA bislang realisiert hat, sie ist auch der größte Photovoltaik- Park des US-Bundesstaates Texas. juwi hat den Solarpark bereits geplant und entwickelt und mit dem Energieversorger CPS Energy einen über 30 Jahre laufenden Stromabnahmevertrag abgeschlossen. Nun ist mit der Duke Energy Corp. ein Vertrag unterzeichnet worden, wonach der US-Energiekonzern den Solarpark, nachdem er fertig gestellt worden ist, kaufen wird. Damit seien die Weichen für die Errichtung der Solarstromanlage gestellt, die in diesem Jahr noch an das Netz gehen soll.




"Das Blue Wing-Projekt ist ein weiteres Beispiel für den Erfolg von juwi im wachsenden amerikanischen Markt. juwi gehört bei Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in den USA mittlerweile zu den führenden Projektentwicklern", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Die amerikanische Tochter habe bereits in Hackettstown (New Jersey) eine 2,2-Megawatt-Photovoltaik-Anlage realisiert, die Werk und Firmensitz des Süßwarenkonzerns Mars Snackfood mit Solarstrom versorgt. Aktuell errichte der Projektentwickler Freiflächen-Solarstromanlagen in Ohio (12 Megawatt) und Florida (15 Megawatt).

Der Windpark Flat Water in Richardson County (Nebraska) ist das erste von juwi entwickelte Windprojekt in den USA, dem noch viele weitere folgen sollen. Die Tochter juwi Wind US habe die Standorte gesichert, Genehmigungen eingeholt, den Windpark geplant, Pachtverträge abgeschlossen und den wichtigen, über 20 Jahre laufenden Stromabnahmevertrag (PPA) mit dem Energieversorger Omaha Public Power District (OPPD) unter Dach und Fach gebracht. Anfang 2011 soll der Windpark mit einer Gesamtleistung von 60 Megawatt an das Netz gehen und pro Jahr rund 220 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren, was nach deutschem Standard den Bedarf von rund 70.000 Haushalten deckt. Die ersten Arbeiten haben mit dem Bau des Umspannwerks bereits begonnen, berichtet juwi. Die 40 Windkraftanlagen des Herstellers General Electric werden von Gallop Power LLC errichtet, einem amerikanischen, auf erneuerbare Energien spezialisierten Investor, der das Projekt von juwi gekauft hat. "Die Flat Water Wind Farm ist nicht nur ein Meilenstein für juwi Wind US, sondern auch für die erneuerbaren Energien im US-Bundesstaat Nebraska", erklärt Willenbacher. juwi entwickelt Windparks unter anderem auch in den Staaten Kansas, Iowa, Ohio, Minnesota und Michigan.

09.02.2010   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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UnternehmensGrün: Geplanter Solar-Kürzung fehlt Augenmaß und Weitblick; Bundesverband der grünen Wirtschaft mahnt Verhältnismäßigkeit an

Clemens Härle: Kurzfristige und
einschneidende Einbußen können
nur schwer verkraftet werden.
Clemens Härle: Kurzfristige und
einschneidende Einbußen können
nur schwer verkraftet werden.
 

"Wer einerseits den revolutionären Ausbau erneuerbarer Energien propagiert, andererseits aber die Auswirkungen der geplanten EEG-Solarvergütungs-Kürzungen außer Acht lässt, macht sich unglaubwürdig", so Gottfried Härle, Vorstand UnternehmensGrün und Inhaber der 100 % CO2-neutral produzierenden und regional wirtschaftenden Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch (Allgäu).  "Wollen wir mit der Solarenergie auf Weltspitzenniveau bleiben und sie zukünftig als festen und rentablen Bestandteil unserer Energieversorgung wissen, reicht nicht der Blick auf die Angemessenheit der Vergütungssätze. Wichtiger ist es, die Verhältnismäßigkeit der vorgesehenen Kürzungen zu beachten. Tritt der - vor allem aufgrund der kurzfristigen Ankündigung der Kürzungen - zu befürchtende Einbruch in der Solarbranche und bei Installations- und Handwerksbetrieben ein, ist damit weder das von der Bundesregierung erklärte Ausbauziel für Erneuerbare Energien, noch ein volkswirtschaftlicher Nutzen zu erreichen", so Härle. Als Bundesverband der grünen Wirtschaft tritt UnternehmensGrün seit 1992 auf der Ebene von Politik und Wirtschaft branchenübergreifend und parteiunabhängig für Rahmenbedingungen ein, die es Unternehmerinnen und Unternehmern erleichtern, im Einklang mit unseren ökologischen Lebensgrundlagen zu wirtschaften. Die Mitgliedschaft setzt sich im Schwerpunkt aus klein- und mittelständischen Unternehmen zusammen. Der Wirtschaftsverband betont die Bedeutung von Investitionssicherheit: "Wo Arbeitsplätze geschaffen wurden, können nur schwer kurzfristige und einschneidende Einbußen verkraftet werden, wie sie durch die abrupt vorgesehenen Kürzungen zwangsläufig bewirkt werden", erklärt Härle.



Clemens Härle: Keine Notwendigkeit für kurzfristige Reduktionen der Vergütungssätze

"Damit gehen Arbeitsplätze und Produktionskapazitäten verloren, die einen Garant für eine verbreitete Markteinführung bieten. Diese benötigt eine Branche wiederum für ihre Innovations- und Entwicklungsfähigkeit", so Härle weiter und fügt an: "Mit Blick auf die effektive Gesamtbelastung des Stromkunden besteht keine Notwendigkeit für kurzfristige Reduktionen der Vergütungssätze. Ein dringenderes Problem sind vielmehr die derzeit verhandelten Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, von denen die Diskussion um Solarvergütungen gewollt oder ungewollt ablenkt."


UnternehmensGrün-Geschäftsführerin Nina Scheer: Endlagerung von Atommüll belastet Verbraucher weit mehr als die Vergütungssatz-Struktur des EEG

"Im Sinne des Verbrauchers wäre es, statt auf vermeintlich überhöhte Vergütungssätze für umweltfreundliche Energien auf die Milliardenbelastungen hinzuweisen, die die Allgemeinheit an anderer Stelle zu tragen hat: Durch das nach wie vor ungelöste Endlagerproblem von Atommüll und einer dem Zuwachs Erneuerbarer Energien nicht gerecht werdenden Netzinfrastruktur entstehen dem Stromkunden ein Vielfaches an Belastungen, als es eine auf Degression ausgelegte Vergütungssatz-Struktur des EEG je zu bewirken vermag", erklärt Nina Scheer, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün.


Umweltminister Röttgen soll einen "Weg der Verhältnismäßigkeit und des Weitblicks" einschlagen

"Nicht die Solarenergie, sondern Atom- und Kohlenergie, insbesondere die uns mangels Endlager ökonomisch geißelnde 'Atommüllverwaltung', sind die wahren Subventionsgräber“, so Nina Scheer weiter. UnternehmensGrün fordert Umweltminister Röttgen auf, den Weg der Verhältnismäßigkeit und des Weitblicks einzuschlagen. "Angemessene Energiepolitik ist nicht am Tisch der Atomkraftwerksbetreiber, sondern mit Blick auf das Ausbaupotenzial und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung Erneuerbarer Energien auszuloten“, so Nina Scheer.

08.02.2010   Quelle: UnternehmensGrün e.V.; Bundesverband der grünen Wirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UnternehmensGrün e.V., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Geplante Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung: Landkreis sagt Photovoltaik-Projekt ab

In einem Offenen Brief an Thomas Bareiß (MdB), den neuen Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, berichtet Bernd Bodmer, Geschäftsführender Gesellschafter der relatio Unternehmensgruppe (Balingen) und CDU-Mitglied, über die Aufhebung einer Ausschreibung für ein Photovoltaik-Kraftwerk. Anlässlich eines Besuches bei relatio habe Bareiß die Meinung vertreten, dass 6 % Rendite bei Solarstromanlagen vollkommen ausreichten, da trotz der geplanten Senkung der Einspeisevergütung die Renditen immer noch deutlich über jenen der Bundesanleihen lägen, heißt es in dem Schreiben an den Unionspolitiker.  Bareiß erwarte durch die Senkung der Einspeisevergütung nicht, dass Investoren keine Solarstromanlagen mehr kaufen, zitiert relatio.


Änderung der Einspeisevergütung macht ausgeschriebene Photovoltaikanlage unwirtschaftlich

"Wie ich Ihnen in einer leider unbeantworteten E-Mail mitgeteilt habe, hatte ich am 05.02.2010 die Aufhebung einer Ausschreibung in meiner Tagespost. Wir hatten uns um diese von einem Landkreis ausgeschriebenen 275 kWp-Aufdach-Anlage bereits im Dezember beworben. Uns erschien das Projekt hochinteressant, da dies noch zusätzlich auf dem Dach einer Vergärungsanlage einer Deponie realisiert werden sollte", erläutert Bernd Bodmer. In der Begründung zur Aufhebung des Verfahrens werde vom Landkreis folgender schwer wiegender Grund angegeben: "Durch die geplante Änderung, im Energieeinspeisegestz (EEG) die Einspeisevergütung von Solarstrom auf Dächern zum 01.04.2010 um 15% zu reduzieren, wird die ausgeschriebene Photovoltaikanlage unwirtschaftlich", zitiert relatio PV aus einem Brief der Behörde. "Offensichtlich teilen unsere Parteifreunde aus diesem Landkreis Ihre Meinung über Rendite nicht. Ich bedaure natürlich, dass diese Anlage nicht gebaut wird, muss jedoch dem Landkreis zustimmen", resümiert Bodmer.

08.02.2010   Quelle: relatio PV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Intersolar Europe fördert junge deutsche Solar-Unternehmen

Solarthermie- und Photovoltaikinnovationen werden
jährlich mit dem Intersolar AWARD augezeichnet.
Solarthermie- und Photovoltaikinnovationen werden
jährlich mit dem Intersolar AWARD augezeichnet.
 

Die Intersolar Europe, weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, unterstützt 2010 erneut die jüngsten und innovativsten Unternehmen der Branche: Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die Messe den Innovationsstandort Deutschland und holt die Newcomer der Branche nach München. Die Intersolar Europe wird vom 9. bis zum 11. Juni auf der Neuen Messe München stattfinden. Das Förderkonzept des BMWi soll jungen deutschen Firmen die Teilnahme an internationalen Leitmessen in Deutschland zu vergünstigten Bedingungen ermöglichen - wie zum Beispiel auf der Intersolar Europe.   Als Mitaussteller am Gemeinschaftsstand des BMWi auf der Intersolar Europe finden innovative deutsche Solarunternehmen eine Plattform, um ihre Produkte und ihr Know-how einem internationalen Publikum zu präsentieren. Das BMWi übernimmt dabei 80 Prozent der Kosten für Standmiete und Standaufbau. Auch die Veranstalter der Intersolar Europe, die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG. (FWTM) beteiligen sich an den Kosten des Gemeinschaftsstands und stellen die Standfläche vergünstigt zur Verfügung. So wird auch den kleinsten Unternehmen der Solartechnikbranche ein professioneller Auftritt auf der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik ermöglicht.


Innovationen in Solarthermie und Photovoltaik

Insgesamt wird der Gemeinschaftsstand für die geförderten Unternehmen 416 Quadratmeter groß sein. Damit übertrifft er die Gesamtfläche des Vorjahrs um 35 Prozent. In diesem Jahr werden dann 17 hoch innovative Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi Platz finden und dort ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Teilnehmen dürfen deutsche Firmen, deren Fokus produkt- und verfahrensmäßige Neuentwicklungen oder Verbesserungen aus dem Bereich Solarthermie oder Photovoltaik sind. Sie müssen jünger als zehn Jahre alt sein, weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro haben.

Teilnahmebedingungen am Förderprogramm können auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) im Bereich Wirtschaftsförderung eingesehen werden. Unternehmen, die am geförderten Gemeinschaftstand auf der Intersolar Europe in München teilnehmen wollen, können sich jederzeit an die Solar Promotion wenden.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de.

08.02.2010   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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USA: Solar-Industrie lobt Finanzplanung der Regierung für das Haushaltsjahr 2011

Rhone Resch, Präsident und
Vorstand des US-Solarindus-
trieverbandes SEIA
Rhone Resch, Präsident und
Vorstand des US-Solarindus-
trieverbandes SEIA
 

Rhone Resch, Präsident und Vorstand des US-Solarindustrieverbandes SEIA (Solar Energy Industries Association; Washington, D.C.), begrüßt die Budgetplanung der Obama-Regierung für das Solarenergieprogramm des Energieministeriums im Haushaltsjahr 2011. Die Finanzplanung zeige den Einsatz der Regierung für ein fortlaufendes Wachstum der Solarindustrie, da diese helfe, die Bevölkerung im Land wieder ins Arbeitsleben zu bringen, besonders in Gebieten wie beispielsweise Amerikas Produktionszentren, die von der Rezession besonders hart betroffen seien. Als Ergebnis des US-Konjunkturprogramms habe sich das Wachstum der Solar-Installationen um 40% fortgesetzt und 2009 rund 20.000 Arbeitsplätze geschaffen, was einmal mehr zeige, dass Solarenergie eine der besten Investitionsmöglichkeiten sei, so Rhone Resch in einer Pressemitteilung. Mit einer Steigerung der Ausgaben für Solarenergie um 22% im Vergleich zum Vorjahr werde die Budgetplanung für 2011 die Möglichkeiten der Industrie entscheidend ausweiten, Technologien voranzubringen, die Arbeitsplätze schaffen und wirtschaftliche Chancen eröffnen. 



Förderung von Forschung und Entwicklung besonders wichtig

Laut Resch habe es erst kürzlich ein gutes Beispiel für die Bedeutung der Förderung von Forschung und Entwicklung für Solartechnologien und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen gegeben: Die ersten kommerziellen Dish-Stirling-Anlagen in Arizona, die im Rahmen einer Forschungskooperation mit dem Sandia National Laboratory in New Mexico entwickelt wurden. "Wir freuen uns, mit Kongress und Regierung zusammenarbeiten zu können, um die führende Position der USA in der High-Tech-Forschung und –Entwicklung zu stärken. Genau wie Präsident Obama letzte Woche in seiner Rede zur Lage der Nation gesagt hat, werden wir uns nicht mit einem 'zweiten Platz' zufrieden geben, wenn es gilt, dass unsere Wirtschaft eine führende Rollen in Sachen saubere Energie spielt", erklärt Rhone Resch. Der SEIA-Präsident listete in seiner Mitteilung einige Eckpunkte der Finanzplanung der Obama-Regierung für 2011 auf.



Budget des US-Energieministeriums im Haushaltsjahr 2011 für Solarenergie

Die Solar-Programme umfassen 302,4 Millionen US-Dollar, 22 % mehr als 2010. Darin enthalten sind beispielsweise Ausgaben für eine erweiterte Photovoltaik-Produktion, für die Wärmespeicher-Forschung und ein neues Testprogramm für solarthermische Kraftwerke.


Das Solar-Programm des US-Energieministeriums:

152 Millionen US-Dollar für Photovoltaik (ursprünglich 128,5 Millionen US-Dollar)

98,2 Millionen US-Dollar für solarthermische Kraftwerke (50 Millionen US-Dollar gehen an ein Testprogramm; ursprünglich 49,7 Millionen Dollar)

30,7 Millionen US-Dollar für die Systemintegration (ursprünglich 23,3 Millionen US-Dollar)

21,5 Millionen US-Dollar für die Marktentwicklung (ursprünglich 23,5 Millionen US-Dollar)


Förderung der Produktion:

5 Milliarden US-Dollar Steuergutschriften für fortschrittliche Energiegewinnung (nicht nur für Solarenergie)

Gebäudetechnik-Programm des US-Energieministeriums:

7,3 Millionen für solares Heizen und Kühlen


Budget des US-Innenministeriums für das Haushaltsjahr 2011:

73 Millionen US-Dollar Gesamtinvestition in erneuerbare Energien.

08.02.2010   Quelle: SEIA - Solar Energy Industries Association   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEIA, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Das Eis brechen: Start der europäischen Technologieplattform für regeneratives Heizen und Kühlen

Erstmalig wird am 23. und 24. Februar 2010 die gesamte europäische Industrie und Forschungsgemeinschaft aus den Bereichen Biomasse, Geothermie und Solarthermie in Bilbao anlässlich der ersten Jahreskonferenz der europäischen Technologieplattform für regeneratives Heizen und Kühlen zusammenkommen. Die Teilnehmer der Konferenz der "European Technology Platform on Renewable Heating and Cooling" (RHC) wollen eine gemeinsame Vision des Forschungsbedarfs und des enormen wirtschaftlichen Potenzials dieser Branche ausarbeiten.   Erst mit den EU-Richtlinien für erneuerbare Energiequellen seien Heizen und Kühlen neben Transport und Stromproduktion als dritter Pfeiler des Energiebedarfs identifiziert worden. Dieser "schlafende Riese" könne die Hälfte des gesamten europäischen Energiebedarfs decken, betont die RHC.



RHC-Plattform will Technologie-Prioritäten setzen

Nach dem Erfolg der strategischen Forschungsagenda zur Solarthermie im Dezember 2008 hat die Europäische Kommission die Branchen für erneuerbares Heizen und Kühlen ermutigt, ihre Kräfte auf einer gemeinsamen Technologieplattform zu bündeln. Ergebnis dieser gemeinsamen Bemühungen ist die Schaffung der europäischen Technologieplattform zur regenerativen Heizung und Kühlung (RHC-Plattform). Diese soll die Anforderungen an Forschung und Entwicklung identifizieren und Prioritäten hinsichtlich der Technologien setzen. Ihre Vision soll ein Referenzdokument für europäische und nationale Behörden darstellen, wenn sie künftig Förderpolitik für diese Branchen betreiben.


Heizen und Kühlen machen etwa die Hälfte des gesamten europäischen Energiebedarfs aus

"Bis vor Kurzem wurde dem erneuerbaren Heizen und Kühlen wenig Aufmerksamkeit von Seiten der Politik geschenkt, und in den meisten EU-Mitgliedsstaaten wird dieser Sektor bisher noch nicht unterstützt", sagt Gerhard Stryi-Hipp, Präsident der RHC-Plattform. "Das ist besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass Heizen und Kühlen etwa die Hälfte des gesamten europäischen Energiebedarfs ausmachen."

Durch ihre Teilnahme an der Ausarbeitung dieser gemeinsamen Vision für erneuerbares Heizen und Kühlen sollen Forscher und Entwickler wertvolle Einblicke in führende Technologien gewinnen und eine einmalige Gelegenheit nutzen, um die Entwicklung der F&E zu beeinflussen. Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft des spanischen Präsidenten statt und wird vom spanischen Wissenschaftsministerium, dem baskischen Energierat (EVE) und der spanischen Vereinigung erneuerbarer Energieproduzenten (APPA) unterstützt.

Weitere Informationen unter: http://www.rhc-platform.org

08.02.2010   Quelle: European Technology Platform on Renewable Heating and Cooling   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Baslers in-line-Inspektionsgeräte sichern Qualität von Sunfilm-Solarmodulen

PV-Modulinspektion
PV-Modulinspektion  

Der Photovoltaik-Hersteller Sunfilm hat drei Inspektionsgeräte von Basler Vision Technologies (Ahrensburg) in seine Applied Materials "SunFab"-Dünnschicht-Produktionslinie integriert. Sunfilm überprüfe nicht nur das eingehende Material, sondern habe ferner zwei weitere Testschritte eingeführt, um höchstwertige Photovoltaik-Module anbieten zu können, berichtet Basler in einer Pressemitteilung. Neben einer Glasinspektionsanlage verwende Sunfilm auch Basler Sensic-Inspektionsgeräte, um beste Qualität sowohl bei der Halbleiterbeschichtung auf den Dünnschicht-Modulen als auch beim Endprodukt nach abgeschlossenem Laminierungsprozess sicherzustellen.  Diese 100%ige Qualitätskontrolle vor und nach relevanten Prozessschritten gehe über den Ansatz anderer PV-Modul-Hersteller hinaus und sichere Sunfilm einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heißt es in der Pressemitteilung.



Inspektionsgeräte von Basler speziell für die Dünnschicht-Industrie angepasst und optimiert

Alle drei Basler Sensic-Inspektionssysteme sind "in-line"-Systeme. Sie seien in kürzester Zeit bei minimalem Nutzungsausfall installiert und in Betrieb genommen worden. Dadurch sei die Serienproduktion in der SunFab-Linie von Sunfilm während des gesamten Integrationsprozesses nicht unterbrochen worden. Der Datenaustausch zwischen dem Fabrik-Automatisierungs-System der SunFab und dem Inspektionssystem von Basler erfolge nach dem Standard-Industrie-Protokoll SECS/GEM. Dieses Protokoll gewährleistee einen Online-Datenaustausch in Echtzeit.

"Sunfilm zeigt erneut seinen technologischen Vorsprung und setzt auf stetige Innovation und hochmoderne Prozesskontrolle mit Hilfe der neuesten Generation von Inspektionsgeräten, die zusammen mit Basler entwickelt wurden", betont Dr. Wilhelm Stein, Chefingenieur bei Sunfilm.

Sunfilm ist der erste Kunde von Applied Materials, der Dünnschicht-Silizium-Solarmodule in Tandem Junction-Technologie verwendet. Mit dieser Technologie wird ein größerer Teil des Solar-Spektrums nutzbar, wodurch sich im Vergleich zu amorphen Silizium-Dünnschicht-Solar-Modulen höhere Modul-Wirkungsgrade ergeben.



Dünnschicht-Inspektionslösungen zur Glas-Inspektion, CVD-Beschichtungskontrolle und Endinspektion

Lösungen zur Glasinspektion von Basler sind verfügbar für die Wareneingangskontrolle (unbeschichtet oder mit TCO-Beschichtung) und zur Überwachung von Säuberungsabläufen, die während der Produktion durchgeführt werden. Die Inspektionslösung ist speziell für die zuverlässige Erkennung und Klassifizierung von Fehlern und Unreinheiten auf der Oberfläche konstruiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erkennung von Fehlern an Kanten, die zu Glasbruch und erheblichen Ausfallzeiten führen können.

Die Inspektionsanlage für CVD-Beschichtungen ist zur Qualitätskontrolle von Halbleiterbeschichtungen auf Dünnschicht-Modulen entworfen. Mit dieser Anlage kann nicht nur die Zahl, sondern auch die Verteilung von Löchern in der Beschichtung ermittelt werden. Löcher innerhalb der photoaktiven Schicht vermindern die Effizienz der Solarzellen, indem sie Kurzschlüsse verursachen. Störungen oder Verunreinigungen während des Beschichtungsprozesses werden so früh wie möglich detektiert. Dadurch ist die Basis für weitere Optimierungen während der Produktion gelegt. Die gleiche Inspektionsanlage kann, der Laserstrukturierung nachgelagert, auch zusätzliche Qualitäts-Kontrollen der Zellstruktur übernehmen.

Eine weitere Inspektionslösung aus der Basler Sensic-Dünnschicht-Familie ist die "Final Inspection", die für die Kontrolle nach dem Laminierungsprozess entwickelt wurde. Mit dieser Anlage wird im Randbereich und im photoaktiven Bereich auf Lufteinschlüsse, Kratzer und Delaminationen getestet. Darüber hinaus werden das Vorhandensein und die Lage der Busbars überprüft. Lufteinschlüsse in der Laminierung am Rande von Solarmodulen begünstigen das Eindringen von Feuchtigkeit, die sich unmittelbar nachteilig auf Qualität und Lebensdauer der Module auswirken kann.

Basler Sensic-Dünnschicht-Inspektionslösungen unterstützen die Hersteller in der Dünnschicht-Solarindustrie dabei, die unterschiedlichen Abläufe in ihrem Produktionsprozess zu verbessern, Modulbruch-Raten zu verringern und systematisch die Qualität ihrer Dünnschicht-Module zu verbessern sowie die Herstellungskosten zu senken. Geringe Herstellungskosten führen schließlich zu einer schnellen Amortisation.

08.02.2010   Quelle: Basler AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik: Canadian Solar und Fire Energy schließen Modullieferungsvertrag über 60 MW

Der Solarmodulhersteller Canadian Solar (Ontario, Kanada) gab am 04.02.2010 den Abschluss eines Vertriebsabkommens mit dem international aktiven Photovoltaik-Systemintegrator Fire Energy Group bekannt. Für das laufende Jahr sei ein Auftragsvolumen von 60 Megawatt (MW) vereinbart worden. Die Auslieferung der Module habe bereits im Januar begonnen, berichtet Canadian Solar in einer Pressemitteilung.   "Die Zusammenarbeit ist ein bedeutender Schritt, mit dem wir die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser erfüllen können. Mit dem Abkommen sichern wir uns die hochqualitativen Solarmodule von Canadian Solar, einem der weltweit angesehensten und bewährtesten Hersteller. Wir sehen darin eine Win-Win-Kooperation, bei der wir gemeinsam mit unserem neuen Partner wachsen können. Unsere gemeinsame Philosophie lautet, den besten Service und die höchste Qualität zu einem vernünftigen Preis anzubieten", so John Liu, Vorsitzender und Vorstand der Fire Energy Group.


Zielmärkte: Deutschland, Italien, Tschechien, Marokko, China und die USA

Die Fire Energy Group ist ein Photovoltaik-Systemintegrator, der sowohl Projektmanagement als auch Vertriebsdienstleistungen anbietet. Mittels seiner globalen Reichweite sei die Fire Energy Group optimal aufgestellt, um den Absatz der PV-Module von Canadian Solar in Deutschland, Italien, Tschechien, Marokko sowie in China und den USA zu fördern, betont Canadian Solar in der Pressemitteilung. "Auch wir freuen uns sehr über den Vertragsabschluss mit Fire Energy. Unsere führende Position und unsere Qualitäts- und Kostenvorteile versetzen uns in die Lage, mit den besten Partnern im jeweiligen Zielmarkt zusammenarbeiten zu können", erklärt Dr. Shawn Qu, Chairman und CEO von Canadian Solar. "So wie jetzt mit Fire Energy, einem der größten PV-Systemintegratoren in Europa, mit einem Auftragsvolumen von 60 MW.

07.02.2010   Quelle: Canadian Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Honda nimmt neue Solar-Wasserstoff-Tankstation in Betrieb

Solar-Wasserstoff-Tankstation
Solar-Wasserstoff-Tankstation  

Honda hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das Unternehmen den Prototyp einer neuen, mit Solarenergie betriebenen Wasserstoff-Tankstation am Forschungs- und Entwicklungszentrum von Honda Los Angeles in Betrieb genommen habe. Die Solar-Tankstation sei für den Heimgebrauch zur Betankung von Brennstoffzellen-Autos über Nacht konzipiert. Entworfen als integrierte Einheit, die in die Garage passe, sei die neue Generation der Solar-Wasserstoff-Tankstation deutlich kleiner, könne aber während eines 8-stündigen Über–Nacht-Tankvorgangs genug Wasserstoff (0,5 kg) für das tägliche Pendeln mit einem Brennstoffzellen-Auto produzieren, so das Unternehmen in der Pressemitteilung. Das vorherige Modell der Solar-Tankstelle habe sowohl einen Elektrolyseur als auch eine separate Kompressor-Einheit benötigt, um Hochdruck-Wasserstoff herzustellen. Der Kompressor sei die teuerste und größte Komponente gewesen und habe den Wirkungsgrad des Systems verringert. Durch die Konstruktion eines neuen Hochdruck-Differenzialelektrolyseurs sei es nun möglich geworden, den Kompressor komplett wegfallen zu lassen. Dies sei eine Weltneuheit bei einem System für den Heimgebrauch, betont Honda.   Diese Errungenschaft erlaube zudem eine Verringerung der Größe anderer Schlüsselkomponenten, was die Station zum weltweit kompaktesten System mache, während die Effizienz - verglichen mit dem Vorgängermodell - in Simulationen um mehr als 25% verbessert worden sei.




Genug Wasserstoff für durchschnittliche Fahrdistanzen

Kompatibel mit einem "Smart Grid"-Energiesystem ermögliche die Solar-Wasserstoff-Tankstation dem Nutzer, sein Fahrzeug über Nacht ohne einen Wasserstoff-Speicher aufzufüllen, was die CO2-Emissionen durch die Nutzung von günstigerem Niedriglast-Strom senke. Laut Honda kann die Station während der Spitzenlast-Zeiten am Tage erneuerbaren Strom in das Netz einspeisen und dem Nutzer so einen finanziellen Mehrwert verschaffen, während die Energiebilanz der Station ausgeglichen bleibe. Entworfen für den einfachen, nutzerfreundlichen Betrieb könne der Kunde durch die intuitive Systemgestaltung den Tankschlauch herausnehmen und ohne Schlauchverwicklungen wieder in die Station zurückstellen, so Honda in der Pressemitteilung. Konstruiert für eine 8-stündige Betankung eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs über Nacht, liefere die Solar-Wasserstoff-Station genug Wasserstoff für durchschnittliche Fahrentfernungen und könne damit auch die Bedürfnisse von Pendlern befriedigen.




Solarstromanlage mit CIGS-Dünnschichtzellen von Honda Soltec

Wie das Vorgängersystem erfülle auch die Wasserstoffreinheit der neuen Station die höchsten SAE (J2719) und ISO (14687) Vorschriften, erklärt Honda in der Pressemitteilung. Installiert am Los Angeles Center von Honda R&D Americas nutze die neue Solar-Wasserstoff-Tankstation das Solarfeld (48 Photovoltaik-Module mit einer Nennleistung 6 kW), welches auch das vorherige System versorgt habe. Die Photovoltaik-Anlage nutze Dünnschicht-Solarzellen aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS), die von der 100-prozentigen Tochtergesellschaft Honda Soltec Co. Inc. produziert wurden. Laut Honda senken diese einzigartigen Solarzellen - verglichen mit herkömmlichen Solarzellen - den CO2-Ausstoß während der Produktion. Entworfen, um die Bedürfnisse künftiger Besitzer von Brennstoffzellen-Autos zu befriedigen, soll die Solar-Wasserstoff-Tankstation von Honda auch ein öffentliches Netz aus Wasserstoff-Schnelltankstationen ergänzen. Das "FCX Clarity"-Brennstoffzellenauto von Honda sei schnell zu betanken und biete eine Reichweite von 460 Kilometern basierend auf der europäischen Norm.

Eine Schlüsselstrategie bei der Konstruktion der Solar-Wasserstoff-Tankstation für die Heimnutzung sei gewesen, einen neuen Lebensstil mit einer praktischen, sauberen, energieeffizienten und nachhaltigen Betankung zu Hause zu schaffen. Hierfür sei auf den Bedarf bei der Wiederbetankungsinfrastruktur abgezielt worden, was eine weitere Verbreitung von Brennstoffzellen-Autos beschleunige, erklärt Honda in der Pressemitteilung. Die Kombination eines Brennstoffzellen-Autos und einer Solar-Wasserstoff-Tankstation könne bei der Etablierung einer Wasserstoff-Gesellschaft helfen, die auf erneuerbarer Energie basiere, was zu einer größeren Reduzierung der CO2-Emissionen und größerer Energienachhaltigkeit führe.

07.02.2010   Quelle: Honda R&D Americas, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Honda R&D Americas, Inc., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik: Sputnik bringt neuen Datenlogger MaxWeb xp mit integriertem Netzmanagement auf den Markt

Datenlogger MaxWeb xp
Datenlogger MaxWeb xp  

Die Sputnik Engineering AG (Biel; Schweiz) hat im Dezember 2009 den internetbasierten Datenlogger MaxWeb xp auf den Markt gebracht. Wie sein Vorgänger MaxWeb zeichnet auch MaxWeb xp aktuelle Messwerte, Ertragsdaten und Ereignisse von Photovoltaik-Anlagen auf und übermittelt sie automatisch an das SolarMax-Webportal. Außerdem überwacht der Datenlogger den einwandfreien Anlagenbetrieb und sendet Fehlermeldungen an bis zu drei Empfänger per E-Mail oder SMS. Der neue Setup Wizard unterstützt bei der Konfiguration von MaxWeb xp. 



Fernsteuern für das Netzmanagement

MaxWeb erfüllt die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und der Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, die seit 2009 in Deutschland gelten. Sie verlangen, dass die Wirkleistung großer Photovoltaik-Anlagen vorübergehend vom Netzbetreiber reduziert werden kann. Der Zugriff auf die betroffenen Solarstromanlagen erfolgt im deutschen Netzgebiet in der Regel mit Funkrundsteuer-Signalen. Betroffen von den neuen Anforderungen sind seit Januar 2009 alle PV-Anlagen mit einer Anschlussleistung über 100 kW oder mit Netzanschlusspunkt im Mittelspannungsnetz.

Durch die Erweiterung des in MaxWeb xp integrierten Expansion Ports mit der Option MaxRemote werden zusätzliche, externe Schnittstellenwandler überflüssig. Ein übersichtliches Menü erlaubt eine freie Verknüpfung der Signale des Funkrundsteuer-Empfängers mit den nötigen Steuerbefehlen für die Wechselrichter. Die Konfiguration der Befehlsumsetzung auf MaxWeb xp ist passwortgeschützt auch via Internet möglich.

"Der Netzbetreiber gibt einen Wirkleistungs-Sollwert vor, den die angeschlossenen Anlagen innerhalb von 60 Sekunden umsetzen müssen", erklärt Michel Ryser, Assistent des Entwicklungsleiters bei Sputnik Engineering in Biel. "Zunächst senden die Energieversorger ein Funkrundsteuer-Signal an einen Funkrundsteuerempfänger. Dieser signalisiert dann mittels Relais digitale Signale, die der Datenlogger MaxWeb xp interpretiert und an sämtliche angeschlossene Wechselrichter schickt."


Kein zusätzlicher Schnittstellenwandler erforderlich

"Üblicherweise signalisiert der Netzbetreiber vier verschiedene Leistungsstufen", erläutert Ryser. "Bezogen auf die Nennleistung der Solaranlage sind das 100 Prozent, 60 Prozent, 30 Prozent und 0 Prozent. Während bei 100 Prozent alles bleibt, wie gehabt, schaltet sich die Anlage bei 0 Prozent ab. Kommt dagegen der Befehl 30 oder 60 Prozent, reduziert MaxRemote die Anlagenleistung entsprechend. Einen zusätzlichen Schnittstellenwandler, wie ihn viele andere Wechselrichterhersteller einsetzen, brauchen die SolarMax-Wechselrichter nicht. Das reduziert den Aufwand und senkt die Kosten."

Über das SolarMax-Webportal oder per E-Mail meldet der Datenlogger MaxWeb xp die Einspeiseleistung an den Netzbetreiber zurück. Sämtliche Vorgänge werden gespeichert und protokolliert, damit der Anlagenbetreiber die relevanten Ereignisse zurückverfolgen kann. MaxRemote ermögliche zudem, auch künftigen Anforderungen der Netzbetreiber nachzukommen, wie beispielsweise Befehle für die Einspeisung von Blindleistung an die angeschlossenen Wechselrichter zu übermitteln, so der Hersteller.

07.02.2010   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Japan will rund 5 Millionen Euro für Photovoltaik-Kraftwerk in Marokko spenden

Um die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Marokko und Japan zu stärken, wurde am 25.01.2910 in Rabat (Marokko) ein Abkommen unterzeichnet, berichten die japanische Botschaft in Marokko und das marokkanische Energieministerium in einer Pressemitteilung. Gegenstand der Übereinkunft ist eine Spende Japans für ein Projekt zur Förderung der sauberen Energieproduktion mit Photovoltaik. Das Abkommen wurde im marokkanischen Energieministerium von Energieministerin Amina Benkhadra und der japanischen Botschafterin Haruko Hirose unterzeichnet.  Bau eines Solar-Kraftwerks in Assa Zag

Die Spende in Höhe von 640 Millionen Yen (5,2 Millionen Euro) soll den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von einem Megawatt (MW) in Assa Zag finanzieren. Von dem Geld können Bauteile gekauft oder ihr Transport nach Marokko bezahlt werden, ebenso Ausbildungsmaßnahmen, technische Dienstleistungen und ein Projektmanager. Dieses werde das erste Solarkraftwerk in Marokko und das bisher größte Afrikas sein, heißt es in der Pressemitteilung. Es soll die Stromversorgung in der Region verbessern und 5.300 Haushalte, Behörden, Handwerker und Kleinunternehmen in der Provinz Assa-Zag versorgen, die an das Stromnetz angeschlossen sind.

An der feierlichen Unterzeichnung des Vertrags nahmen teil: Mohammed Yahyia Zniber, Generalsekretär des Energieministeriums; Ali Fassi Fihri, Generaldirektor der nationalen Strombehörde (Office National de l’Electricité, ONE); Mustapha Bakkoury, Präsident der marokkanischen Solarstrom-Agentur (Moroccan Agency for Solar Energy, MASEN); Ahmed Hajji, Wirtschaftsförderer der südlichen Provinzen Marokkos; und Takemishi KOBAYASHI, Vertreter der japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit.

06.02.2010   Quelle: Japanische Botschaft Marokko, Energieministerium Marokko   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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New York: Gouverneur Paterson präsentiert historisches Solarenergie-Projekt

New Yorks Gouverneur Paterson kündigte eine
100 MW-Solar-Initiative an
New Yorks Gouverneur Paterson kündigte eine
100 MW-Solar-Initiative an
 

David A. Paterson, Gouverneur des US-Bundesstaates New York, stellte am 27.01.2010 ein bahnbrechendes Projekt zur Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen vor, das die installierte Photovoltaik-Leistung von New York mehr als verfünffachen soll. Die Initiative soll außerdem die Entwicklung von Solartechnologien vorantreiben, die Wirtschaft mit neuen "grünen" Arbeitsplätzen ankurbeln und das gesellschaftliche Bemühen um mehr Nachhaltigkeit unterstützen.   Laut Pressemitteilung sucht die New York Power Authority (NYPA) im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung Partnerunternehmen, die Solarstrom-Dachanlagen und bodenmontierte Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Nennleistung von bis zu 100 Megawatt (MW) bauen wollen. Die Anlagen sollen vorwiegend an Schulen, Hochschulen und Universitäten sowie an Gebäuden staatlicher Einrichtungen, kommunaler Stromversorgungsunternehmen und ländlicher Stromkooperativen installiert werden.



Solar-Projekt soll 15.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen

Die Solar-Kraftwerke sollen gemeinsam genügend sauberen Strom für ungefähr 15.000 durchschnittliche Haushalte liefern und die Treibhausgas-Emissionen um jährlich rund 45.000 Tonnen senken. Das Projekt sei das größte Solarenergie-Programm in der Geschichte des Bundesstaates, heißt es in der Pressemitteilung. "Eine nachhaltige Zukunft für New York erfordert mutige Initiativen, mit denen vermehrt saubere Energie gewonnen wird", sagte Gouverneur Paterson. "Das Projekt der New York Power Authority ist im Einklang mit dem 'Energy Plan', der eine ausgeweitete Energieproduktion in unserem Bundesstaat vorsieht. Gleichzeitig wird die Initiative das Wachstum in der Branche sauberer Energien fördern, Arbeitsplätze schaffen, unser Energieportfolio diversifizieren und unsere Energieunabhängigkeit vorantreiben".


Standorte für Photovoltaik-Anlagen gesucht

Zusätzlich zur Produktion sauberer Energie an einzelnen Standorten will die Initiative große, so genannte Community Solar-Projekte umsetzen, die an das Netz kommunaler Stromversorger und Energie-Kooperativen angeschlossen werden sollen. Statt ausschließlich zur Versorgung der jeweiligen Einrichtungen genutzt zu werden, soll der Solarstrom auch in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die Power Authority ruft interessierte Entwickler zum Bau und Betrieb von Solarstromanlagen auf. Der erzeugte Strom sowie die anfallenden Umweltkredite sollen im Rahmen von über 20 Jahre gültigen Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements; PPA) an NYPA verkauft werden. Der Bau der Photovoltaikanlagen werde im Jahr 2010 beginnen und soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Richard M. Kessel, Präsident und Vorstand von NYPA, kommentiert: "Diese Initiative wird die Entwicklung der Solar-Branche ankurbeln und im ganzen Bundesstaat Arbeitsplätze schaffen. Sie wird helfen, unsere Energiequellen zu diversifizieren und die Aufnahme des Themas erneuerbare Energie in den Lehrplan unserer Schulen ermöglichen". NYPA betreut derzeit 50 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von 3 MW in New York, die sich im Bau oder in der Planungsphase befinden, heißt es in der Pressemitteilung.

06.02.2010   Quelle: state.ny.us   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Hersteller Yingli ist globaler Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010

Die Yingli Green Energy Holding Company Limited (Baoding, China), Eigentümer der Marke Yingli Solar und einer der weltweit größten vertikal integrierten Photovoltaik-Produzenten, ist das erste Unternehmen für erneuerbare Energie und die erste chinesische Firma, die Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft wird.   Wie zahlreiche andere Unternehmen sei Yingli Green Energy damit dem Ruf der FIFA gefolgt und trage dazu bei, dass die weltweit beliebteste Sportveranstaltung vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika nicht nur den Fußball hochleben lasse, sondern auch unserem Planeten Sorge trägt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


Vertragsunterzeichnung in Peking

Die Zusammenarbeit wurde bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung und einer Medienkonferenz in Peking bekanntgegeben, bei der auch Videobotschaften vom FIFA-Sitz aus Zürich eingespielt wurden. Mit der Vereinbarung gehe Yingli Green Energy mit der FIFA eine umfassende Partnerschaft ein und stärke dank der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft sein weltweites strategisches Marketing.


Glückwünsche von FIFA-Präsident und FIFA-Generalsekretär

Bei seinen Glückwünschen an Yingli Green Energy betonte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter aus Zürich, dass die FIFA Yingli Green Energy insbesondere aufgrund seiner Leistungen im Bereich erneuerbare Energie und seines Umweltengagements ausgewählt habe. "Dies ist ein historischer Moment: Erstmals überhaupt ist ein chinesisches Unternehmen Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft", erklärte Blatter. "Ich freue mich überaus, dass Yingli unsere offizielle Kampagne der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 unterstützt, indem das Unternehmen für 20 Zentren für 2010 Solarmodule liefert und sich für unser 'Green Goal'-Konzept zugunsten des Umweltschutzes einsetzt. Ich möchte Liansheng Miao und seinem Team bei Yingli Green Energy für das Sponsoring und das Engagement zugunsten einer besseren Zukunft - unserer wichtigsten Aufgabe überhaupt - ganz herzlich danken."

"Ich bin sehr glücklich, erstmals einen international führenden Erneuerbare-Energien-Konzern und ein chinesisches Unternehmen im Kreis der FIFA-Familie willkommen zu heißen", betonte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. "Wir freuen uns, mithilfe des Fußballs gemeinsam nach Lösungen für eine grünere und sauberere Welt zu suchen."


Yingli-Präsident Miao: "Bessere und grünere Zukunft gestalten"

Liansheng Miao, Präsident und Geschäftsführer von Yingli Green Energy, kommentierte: "Als einer der führenden Solarproduzenten freuen wir uns, neben zahlreichen anderen erstklassigen Unternehmen internationaler Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft zu sein. Dank diesem Sponsoring ist Yingli Green Energy mit dem weltweit beliebtesten und populärsten Sport verbunden. Wir fühlen uns geehrt und werden alles daran setzen, mit unserem Wissen und der unwiderstehlichen Kraft des Fußballs gemeinsam mit der FIFA eine bessere und grünere Zukunft zu gestalten. Mit diesem Sponsoring antworten wir auch auf die weltweit stetig wachsende Nachfrage nach erneuerbarer Energie zur Förderung des Umweltschutzes. Wir sind stolz auf unsere Mission und unsere Bemühungen, die Solarenergie für die gesamte Menschheit zu einer nachhaltigen und kosteneffizienten Technologie zu machen."

Miao bekräftigte auch die Vision des Unternehmens für eine Welt, die aus sauberen und erneuerbaren Energiequellen versorgt wird. Zu diesem Zweck setze sich das Unternehmen für ein gesundes, sicheres und motivierendes Arbeitsumfeld für alle seine Mitarbeiter ein. Ende 2009 erhielt Yingli Green Energy das Zertifikat SA 8000 für sein langjähriges soziales Engagement, das die FIFA-Mission für eine bessere Zukunft perfekt ergänze.

06.02.2010   Quelle: Yingli Green Energy Holding Company Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Bundestagsvizepräsidentin Hasselfeldt (CSU): Korrektur der Photovoltaik-Einspeisevergütung nicht im Hau-Ruck-Verfahren, sondern mit Augenmaß

Gerda Hasselfeld: Änderung
der Solarstrom-Vergütung zum
1.4.  ist nicht zu halten
Gerda Hasselfeld: Änderung
der Solarstrom-Vergütung zum
1.4. ist nicht zu halten
 

Bei einem Besuch des Solar-Unternehmens Reisinger Sonnenstrom (Egenhofen; Bayern) informierte sich die Bundestags-Vizepräsidentin Gerda Hasselfeldt (CSU) am 03.02.2010 über die aktuelle Situation in der Solar-Branche. Das Bekanntwerden einer kurzfristig geplanten Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom zum 1. April 2010 hatte zuletzt für Verunsicherung in der gesamten Branche, bei Zulieferbetrieben und Kunden gesorgt. Vor Ort in Unterschweinbach konnte sich die Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit der Geschäftsleitung, den Beschäftigen und deren Kooperationspartnern und Kunden ein Bild über mögliche Auswirkungen einer Kürzung der Förderung machen, berichtet Reisinger Sonnenstorm in einer Pressemitteilung.   Beim Rundgang über das Firmengelände begutachtete Hasselfeldt die umfangreichen Investitionen, die in der zukunftsträchtigen Branche bereits getätigt wurden. Weitere Investitionen und geplante Einstellungen jedoch "liegen erst einmal auf Eis", sagte Unternehmerin Christine Reisinger. Denn für die nachhaltige Entwicklung des mittelständischen Betriebs - die Sicherung bestehender Arbeitsplätze sowie die Einstellung neuer Fachkräfte - brauche es Planungssicherheit, die dem Betrieb und der gesamten Solarbranche kurzerhand entzogen wurde. Auch Verbraucher seien davon betroffen.



Hasselfeldt: Inhaltliche Überarbeitung des Gesetzesentwurfs könnte Reduzierung ab Juli oder September 2010 vorsehen


"Als Umweltminister Röttgen am 14. Januar die geplante Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bekannt gab, gingen in unserem Betrieb mehr als hundert Anrufe verunsicherter Kunden ein - allein diesem Tag", berichtete Christine Reisinger. Hasselfeldt zeigte Verständnis für die Argumente und Bedenken und bezeichnete die geplante Änderung als "Hau-Ruck-Verfahren". Zwar sei eine Korrektur des EEG zwingend nötig, diese müsse jedoch mit "Augenmaß" geschehen. Eine Umsetzung bis zum 01.04.2010 hält die Abgeordnete des Wahlkreises Fürstenfeldbruck für wenig realistisch und stellte eine inhaltliche Überarbeitung des Gesetzesentwurfs in Aussicht, der dann eine Reduzierung ab Juli oder September 2010 vorsehen könnte.


Auf einen Schlag Angebote in Höhe von zwölf Millionen Euro hinfällig

Markus Gschwandtner von der Raiffeisenbank Pfaffenhofen a. d. Glonn bestätigte, dass hier Handlungsbedarf bestehe. Eine Photovoltaik-Anlage beanspruche eine Planungsphase von bis zu sechs Monaten. Die plötzliche Kürzung der Vergütung sei eine Katastrophe für viele Anleger und Investoren. "Eine an sich runde Investition wird so auf einmal mit einem dicken Fragezeichen versehen", gab Gschwandtner zu bedenken. Viele Verträge seien bereits zum Ende des vergangenen Jahres geschlossen worden - auf der Grundlage des ursprünglich für das gesamte Jahr 2010 geltenden Vergütungssatzes, heißt es in der Pressemitteilung. Allein im Unternehmen Reisinger Sonnenstrom seien mit der Ankündigung aus dem Umweltministerium auf einen Schlag Angebote in Höhe von zwölf Millionen Euro hinfällig geworden. Wegen der anhaltend winterlichen Witterungsverhältnisse und möglichen Engpässen in der Materialbeschaffung, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand mit absoluter Sicherheit sagen, wie viele Anlagen noch rechtzeitig vor dem Stichtag installiert werden können. Dem Betrieb ist dadurch nach eigenen Angaben bereits jetzt ein betriebswirtschaftlicher Schaden in Höhe von 125.000 Euro entstanden.



Gerda Hasselfeldt: Zusätzliche Senkung ist notwendig, da auch die gesellschaftliche Akzeptanz des EEG auf dem Spiel steht

Für die Montagearbeiten würden - je nach Witterung - nur wenige Wochen bleiben. Die Kunden und die Unternehmen mit der kurzfristigen Änderung derart unter Druck zu setzen, findet Christine Reisinger "unverantwortlich". Schließlich bestehe bei den derzeitigen Verhältnissen Lebensgefahr bei Dacharbeiten. "Die Pläne für die Gesetzesänderung kamen schnell, meines Erachtens zu schnell", räumte auch Gerda Hasselfeldt ein. Politisch bestehe jedoch akuter Handlungsbedarf. Zwar würden sich laut einer Forsa-Umfrage 71% der Bundesbürger für die Förderung der Solarenergie aussprechen, die wachsende Anzahl an geplanten Freiflächenanlagen, sinkende Modulpreise sowie hohe Renditen bei Großanlagen würden jedoch politische Maßnahmen erfordern. "Eine zusätzliche Senkung ist notwendig, da auch die gesellschaftliche Akzeptanz des EEG auf dem Spiel steht", erklärte die Abgeordnete.


Öffentliche Anhörung der Verbände geplant

Der bisherige Gesetzesentwurf aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sieht zusätzlich zur planmäßigen Senkung um 9 %, die bereits zum Jahreswechsel erfolgte, eine einmalige Reduzierung der Einspeisevergütung um weitere 15 % zum 1. April für Dachflächenanlagen und zum 1. Juli für Freiflächenanlagen vor. "Dieser Plan dürfte jedoch bereits vom Tisch sein", äußerte sich Hasselfeldt vorsichtig. Denn ursprünglich sollte der Entwurf schon am vergangenen Mittwoch im Bundeskabinett behandelt werden, damit der Beschluss im Bundestag noch im März hätte fallen können und die Umsetzung bis Anfang April überhaupt möglich gewesen wäre. Doch die Zweifel an dem übereilten Verfahren seien anscheinend zu groß gewesen. Ende Februar soll das Kabinett über den Gesetzesentwurf beraten und ihn anschließend in das parlamentarische Verfahren einbringen. Zudem sei eine öffentliche Anhörung der Verbände - insbesondere des Handwerks und der Solarbranche - geplant.


Auch Hartmut Haverland vom Modulhersteller Mitsubishi sieht eine Gefahr für Qualitätshersteller: "Von einer vorschnellen Reduzierung der Einspeisevergütung würden hauptsächlich chinesische Hersteller profitieren. Sie werden massiv vom Staat unterstützt und haben so einen klaren Wettbewerbsvorteil im verschärften Preiskampf", zitiert Reisinger Sonnenstrom in der Pressemitteilung. "Das Ansehen der gesamten Branche steht auf dem Spiel", befürchtet Christine Reisinger. Ein überarbeiteter Gesetzesentwurf könnte eine Reduzierung zum 01.07. oder gar erst zum 01.09.2010 vorsehen und den Unternehmen somit ausreichend Spielraum verschaffen. Auch das Problem der Mitnahmeeffekte sei bei einem späteren Termin für das Inkrafttreten der Gesetzesänderung durch die lange Vorlaufzeit für die Realisierung eines PV-Projektes äußerst gering, so Markus Gschwandtner.


Stärkere Differenzierung zwischen Dachflächen- und Freiflächenanlagen einerseits und kleineren und größeren Projekten andererseits erforderlich

"Es gilt eben, ein gesundes Mittelmaß zu finden", bestätigte Hasselfeldt. Eine automatische Anpassung der Einspeisevergütung abhängig vom jährlichen Zubau ist laut Hasselfeldt ohnehin die sinnvollere Lösung. "Das passt besser zur Marktwirtschaft", so die CSU-Politikerin. Alle Beteiligten der Diskussionsrunde waren sich einig: Auch wenn Änderungen am EEG nötig geworden sind, sei der aktuelle Gesetzesentwurf aus dem Umweltministerium überhastet. "Das geht nicht von heute auf morgen. Deshalb ist nach meinem Dafürhalten der erste April als Stichtag für die Änderung nicht zu halten", resümierte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Hasselfeldt sprach sich für eine stärkere Differenzierung zwischen Dachflächen- und Freiflächenanlagen einerseits und kleineren und größeren Projekten andererseits aus. "Man braucht eben auch Zeit, um zu diskutieren", sagte Gerda Hasselfeldt mit Blick auf die überstürzten Pläne. Gleichzeitig freute sie sich über den Dialog mit dem praxiserprobten Team von Reisinger Sonnenstrom und dessen Kooperationspartnern.

05.02.2010   Quelle: Reisinger Sonnenstrom   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Reisinger Sonnenstrom, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Anlagenbauer Roth & Rau AG übernimmt Solar-Aktivitäten der OTB Group B.V.

Solarzellen-Beschichtungssystem DEPX
von OTB Solar.
Solarzellen-Beschichtungssystem DEPX
von OTB Solar.
 

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) übernimmt von der OTB Group B.V. (Eindhoven, Niederlande) 100 % der Anteile an deren Tochtergesellschaft OTB Solar B.V. (OTB), berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. Das Produktportfolio von OTB umfasse Anlagen und Technologien für die Solar-Industrie insbesondere Antireflexbeschichtungsanlagen und Turnkey-Produktionslinien zur Produktion kristalliner Silizium-Solarzellen.  Zu den Kernkompetenzen von OTB zählten darüber hinaus Hochrate-PECVD-Beschichtungsverfahren und industrielle Tintenstrahldruck-Applikationen (Inkjet), die für die Herstellung neuer, hocheffizienter Solarzellen von Interesse sind. Alle Produkte von OTB basieren, wie auch die Produkte von Roth & Rau, auf der Inline-Fertigung. Durch die Akquisition erhöhe die Roth & Rau AG ihren Marktanteil als Equipmentanbieter für die kristalline Solartechnologie und im Turnkey-Geschäft. Darüber hinaus sichere sich das Unternehmen Zugriff auf neue wettbewerbsfähige Technologien und treibe somit den Ausbau seines Produktportfolios weiter voran.



Konsolidierungsprozess unter den Photovoltaik-Equipmentanbietern

"Die Produkte von OTB ergänzen optimal unser Technologieportfolio und tragen signifikant zur Stärkung unseres Turnkey-Geschäfts bei. Synergien erwarten wir zudem durch die Integration der Produktentwicklungskapazitäten und des erfolgreich am Markt etablierten Projektmanagementteams von OTB", kommentiert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.

Finanzvorstand Carsten Bovenschen ergänzt: "Die Equipmentanbieter befinden sich ebenso wie die Zell- und Modulhersteller in einem tiefgreifenden Konsolidierungsprozess. Am Ende des Tages werden wenige Anbieter verbleiben, die über ein hohes Prozess-Know-how, eine globale Präsenz und die kritische Größe verfügen, um mit den Kunden auf Augenhöhe zu verhandeln. Wir sehen die Übernahme der OTB als weiteren konsequenten Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie".

Paul Breddels, Vorstandsvorsitzender der OTB Gruppe: "Wir freuen uns, zukünftig einen wirtschaftlich und technologisch so starken Partner wie Roth & Rau an unserer Seite zu wissen. Durch die gemeinsame Nutzung der Service- und Vertriebsstrukturen sowie die Harmonisierung unserer Technologien können wir unsere Kunden künftig noch besser bedienen."

Der Kaufpreis beläuft sich laut Roth & Rau AG auf 35,5 Millionen Euro (inkl. Übernahme Finanzverbindlichkeiten) und werde in Höhe von 30 Millionen Euro durch die Ausgabe neuer Roth & Rau-Aktien, als Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage geleistet. Die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolge im Rahmen des Genehmigten Kapitals II unter Ausschluss des Bezugsrechts. Die neuen Aktien unterliegen dabei einer Lock-up-Periode von 16 Monaten ab Ausgabe. Die restlichen 5,5 Millionen Euro sollen als Barzahlung geleistet werden. OTB verfügte laut Roth & Rau zum 31. Januar 2010 über einen Auftragsbestand in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung des notwendigen Restrukturierungsaufwands rechnet die Roth & Rau AG mit Synergieeffekten auf der Kostenseite und einem positiven Ergebnisbeitrag durch OTB ab dem Geschäftsjahr 2011.


Fertigung von Produktionsanlagen zur Herstellung von Solarzellen seit 1997

Die OTB Gruppe ist in der Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Inline-Produktionsanlagen tätig. OTB Solar entwickelt und fertigt seit 1997 Produktionsanlagen für die Herstellung von Solarzellen und ist Anbieter von Beschichtungsanlagen für kristalline Silizium-Solarzellen. Darüber hinaus bietet OTB Solar schlüsselfertige Produktionslinien für die Herstellung von kristallinen Solarzellen an. OTB Printing/PixDro ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung von industriellen Tintenstrahldruck-Applikationen (Inkjet) und die Fertigung solcher Systeme für Forschung und Industrie. Der Firmensitz der OTB Gruppe befindet sich in Eindhoven, Niederlande.

05.02.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OTB Solar B.V., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Umfrage: 84 Prozent gegen die von Bundesumweltminister Röttgen geplante sofortige, deutliche Senkung der Photovoltaik-Förderung

Proteste mit Karnevalsanspielung
bei Energiebau in Köln.
Proteste mit Karnevalsanspielung
bei Energiebau in Köln.
 

Ein klares Nein zur geplanten Kürzung der Solar-Förderung ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage, die Infratest dimap im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt hat. Demnach sind 84 Prozent der Deutschen gegen die vom Bundesumweltminister geplante, sofortige und deutliche Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom.   Infratest dimap befragte in den letzten Tagen 1.000 Bundesbürger, ob die über die Stromrechnung gezahlten Zuschüsse für Solarstrom entweder deutlich gesenkt werden sollen oder in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum oder gar nicht gekürzt werden sollen. Das Ergebnis: 54 Prozent aller Befragten sagten, die Kürzungen sollen in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum erfolgen und 30 Prozent sprachen sich dafür aus, die Vergütung für Sonnenstrom solle überhaupt nicht gekürzt werden. Nur 12 Prozent befürworteten eine sofortige und deutliche Kürzung. Vier Prozent der Befragten wussten es nicht oder machten keine Angaben.


Überwältigende Mehrheit gegen Kürzungspläne des Bundesumweltministers

"Diese Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit mit den drastischen und völlig übereilten Kürzungsplänen des Bundesumweltministers nicht einverstanden ist", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Die Bundesregierung sollte dieses eindeutige Votum der Bevölkerung ernst nehmen und die Pläne für eine Absenkung der Solarförderung deutlich entschärfen", fordert Körnig.


Parteiübergreifendes Votum für Solarstrom

Die Ablehnung einer sofortigen und deutlichen Kürzung bei der Solarenergie zieht sich laut Umfrage durch alle Wählerschichten. Wählerinnen und Wähler der CDU/CSU sind zu 83 Prozent dagegen, SPD-Wähler zu 88 Prozent. Bei den FPD-Wählern sind es immerhin 79 Prozent und Anhänger der Linken und von Bündnis90/Die Grünen sagen jeweils zu 88 Prozent Nein zur raschen, starken Kürzung der Förderung. "Hier zeigt sich, dass es inzwischen große Zustimmung für die Photovoltaik in nahezu allen Wählerschichten gibt. Der vom Umweltminister geplante Förder-Kahlschlag ignoriert den Wählerwillen", so Körnig.
Die Umfrage von Infratest dimap kann bei Interesse über die Pressestelle des BSW-Solar bezogen werden.


Bundesweite Solar-Proteste

Am 04.02.2010 hatten tausende Beschäftigte der Solar-Branche mit zahlreichen Kundgebungen und Protestaktionen gegen den Kahlschlag und für Solarstromtechnik "Made in Germany" protestiert. Der Solarserver berichtete:

Massenprotest gegen Röttgens Rotstift; Bundesweite Aktionen der Solar-Branche

Solarwirtschaft: Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft!

Solarbranche läuft Sturm gegen geplante Vergütungskürzungen; CDU fordert 17 Prozent Fördersenkung bei späterer Einführung.


Weitere Informationen zur Kampagne: http://www.solar-made-in-germany.de

05.02.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Massenprotest gegen Röttgens Rotstift; Bundesweite Aktionen der Solar-Branche

Riesenplakat der Kampagne, 
Unter den Linden, Berlin.
Riesenplakat der Kampagne,
Unter den Linden, Berlin.
 

Dem Aufruf des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), gegen die Kürzungspläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu protestieren, sind am 04.02.2010 tausende Beschäftigte der Solar-Branche gefolgt. Mehr als 35 Unternehmen mit insgesamt über 20.000 Mitarbeitern appellierten mit zahlreichen Kundgebungen und Protestaktionen an die Bundesregierung, ihre wirtschaftliche Existenz nicht zu gefährden und am Solarstandort "Made in Germany" festzuhalten, berichtet der BSW-Solar in einer Pressemitteilung. "Der massenhafte Protest zeigt, wie groß die Ängste bei den Beschäftigten sind, durch die völlig überhöhten Kürzungspläne des Umweltministers ihren Arbeitsplatz zu verlieren", erklärte BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. 

Thüringens CDU-Ministerpräsidentin Lieberknecht: "Es geht darum, einen politischen Fehler auf Bundesebene zu vermeiden"

An mehreren Solar-Standorten, unter anderem in Berlin, Dresden, München, Hamburg, Köln, Nürnberg, Jena, Frankfurt an der Oder, Erfurt, Alzenau, Arnstadt, Neckarsulm und Thalheim demonstrierten Angestellte, Facharbeiter und Handwerker der Photovoltaik-Branche gegen den Kahlschlag bei der Solarförderung. Prominente politische Unterstützung bekam die Solar-Branche unter anderem in Thüringen. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) sagte: "Es geht darum, einen politischen Fehler auf Bundesebene zu vermeiden." Die Regierungschefin sprach vor rund 500 demonstrierenden Beschäftigten in Arnstadt.
Im "Solar Valley Germany", einem der Cluster der Branche in Europa, machten Mitarbeiter von Sovello, Q-Cells, Solibro, Calyxo und CSG Solar lautstark und auf Transparenten ihrem Unmut Luft. Im Raum Erfurt demonstrierten über tausend Beschäftigte der dort ansässigen Solar-Unternehmen. Dort waren die Firmen Bosch Solar Energy, Sunways, Masdar PV, PV Crystalox und Asola an verschiedenen Aktionen beteiligt.

In Sachsen beteiligten sich bei SolarWorld in Freiberg hunderte Mitarbeiter an einer Kundgebung und schlossen symbolisch für einige Stunden die Werkstore. Das Unternehmen beschäftigt an diesem Standort rund 1.500 Menschen. In Dresden beteiligten sich etwa 100 Mitarbeiter des Modulherstellers Solarwatt an einer Protestaktion.

Sowohl in Jena als auch in Alzenau protestierten die Mitarbeiter von Schott Solar. Allein in dem unterfränkischen Alzenau arbeiten gut 650 Schott-Mitarbeiter. Sie fürchten um ihre Jobs, sollte die Bundesregierung die Solar-Förderung tatsächlich erneut kürzen. In Neckarsulm demonstrierten etwa tausend Mitarbeiter des Wechselrichterherstellers Kaco und ihre Familien.

Die Unternehmen Conergy und First Solar, die moderne Fabriken zur Produktion von Solarmodulen in Frankfurt (Oder) aufgebaut haben und zusammen über 1.000 Mitarbeiter beschäftigen, haben sich ebenfalls gegen eine zu rasche und überhöhte Senkung der Solarförderung ausgesprochen: "Röttgens Regulierungspläne gefährden die gesunde Entwicklung der gesamten deutschen Branche", so Mathias Kamolz, technischer Geschäftsführer der Conergy Solarfabrik. "Die dort vorgeschlagenen Absenkungen kommen zu schnell und zu drastisch. Das gleicht einer Regulierung mit dem Vorschlaghammer."

Die Mitarbeiter der Berliner Sulfurcell Solartechnik schlossen sich ebenfalls dem Protest an. "Hoch innovative deutsche Solarunternehmen, die ständig an der Weiterentwicklung neuer Technologien arbeiten, benötigen langfristige Planungssicherheit und einen stabilen Markt. Dazu darf die Solarförderung nicht sprunghaft reduziert werden, sondern sollte in verkraftbaren Jahresschritten zurückgeführt werden", so Dr. Nikolaus Meyer, Geschäftsführer und Gründer der Sulfurcell Solartechnik.


Unterstützung aus Politik und Verbänden

Unterstützt wurden die Protestaktionen von Umwelt- und Klimaschutzorganisationen sowie Handwerksverbänden und den Gewerkschaften. Parteiübergreifend folgten auch mehrere Bundes- und Landespolitiker dem Protestaufruf.

Verlässliche Rahmenbedingungen für die Solarbranche forderte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). Der Ausbau der Solarstromerzeugung spiele bei der Schaffung einer ökologischen Industriegesellschaft eine bedeutende Rolle, so Platzeck.

Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Renate Künast, sagte bei einer Protest-Veranstaltung des Berliner Solarunternehmens Inventux: "Der Bundesumweltminister Herr Röttgen hält Sonntagsreden und danach praktiziert er einen Kahlschlag."

05.02.2010   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik in den USA: Recurrent Energy unterzeichnet Abkommen mit Southern California Edison über Solarkraftwerke mit 50 MW Nennleistung

Computersimulation des 22 MW-Solarkraft-
werks im Bezirk Kern, Kalifornien
Computersimulation des 22 MW-Solarkraft-
werks im Bezirk Kern, Kalifornien
 

Recurrent Energy (San Francisco, Kalifornien, USA), ein unabhängiger Stromerzeuger und Entwickler von Solarkraftwerken, gab am 03.02.2010 bekannt, dass er mit Southern California Edison (SCE) Verträge geschlossen habe. Das Versorgungsunternehmen werde 100 Prozent des Solarstroms aus drei kalifornischen Solarkraftwerken von Recurrent Energy abnehmen, berichtet Recurrent in einer Pressemitteilung. Recurrent Energy will die Kraftwerke in den Bezirken Kern und San Bernardino bauen und betreiben. Zusammen sollen sie eine Spitzenleistung von 50 MW haben.   Die Solarstromanlagen sollen voraussichtlich Anfang 2013 fertiggestellt sein. „Diese Kraftwerke sind ein großartiges Beispiel für das Potenzial dezentraler Solarstromversorgung. So können große Mengen Strom in relativ kurzer Zeit geliefert werden“, sagte Arno Harris, Geschäftsführer von Recurrent Energy. „Dezentrale Solaranlagen spielen eine wichtige Rolle beim Erreichen kurzfristiger Ziele in Sachen erneuerbare Energien. Das bestätigt unseren Ansatz, Solarstrom in Kalifornien zu gewinnen und zu vermarkten.“
Solarstrom spielt Hauptrolle in SCEs Energiestrategie
Die drei Freiflächenanlagen, zwei im Bezirk Kern (6 und 22 MW) und eine im Bezirk San Bernardino (22 MW), werden auf Privatgrundstücken gebaut, die von Recurrent Energy gepachtet werden. Baubeginn ist voraussichtlich 2012. „Für uns spielt Solarstrom die Hauptrolle in unserer Energiestrategie“, sagte Marc Ulrich, Vizepräsident von Southern California Edison, Bereich erneuerbare und alternative Energiequellen. „Wir freuen uns, mit dem erfahrenen Team von Recurrent Energy bei der Energieentwicklung, Finanzierung und dem Bau zusammenzuarbeiten, um diese dezentralen Solarkraftwerke schnell an das Netz zu bringen. Projekte wie dieses bringen uns einen großen Schritt vorwärts in Richtung einer sauberen und grünen Stromversorgung Kaliforniens.“

05.02.2010   Quelle: Recurrent Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Zentralwechselrichterstation von Voltwerk mit Qualitätsgarantie; Systemlösung für Photovoltaik-Großanlagen erhält Bauartzertifizierung

voltwerk-Zentralwechselrichterstation VIS 540
voltwerk-Zentralwechselrichterstation VIS 540  

Eine neutrale Prüfungsstelle hat der Zentralwechselrichterstation VIS 540 (S) der voltwerk electronics GmbH das Zertifikat "Bauart Geprüft" ausgestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit zähle der Hamburger Spezialist für elektronische Photovoltaik-Komponenten zu den ersten Anbietern, die eine bauartgeprüfte Wechselrichterstation anbieten. Die Bauart-Zertifizierung durch das "Bureau Veritas" garantiere dem Kunden, dass alle zum Einsatz kommenden Komponenten den in Europa gültigen Normen und Vorschriften entsprechen und entsprechend ihrer Spezifikation eingesetzt werden.   "Diese Zertifizierung belegt die von uns angestrebten sehr hohen Qualitätsansprüche. Unsere Kunden können nun anhand eines einzigen Siegels erkennen, dass sämtliche in der Station verbauten elektronischen und bautechnischen Komponenten den Qualitätsangaben entsprechen. Damit garantieren wir unseren Kunden eine maximale Sicherheit - egal ob das Produkt individuell für ein bestimmtes Projekt konfiguriert wurde oder ob eine Station 'von der Stange' zum Einsatz kommt", erläutert Lars Fischer, Teamleiter im Produktmanagement bei Voltwerk.


TÜV geprüftes Lüftungssystem

Die komplett vorinstallierte Systemlösung umfasst zwei Voltwerk "VC WL 300"-Zentralwechselrichter, einen Mittelspannungstransformator, ein Überwachungssystem sowie optional auch eine Mittelspannungsschaltanlage. Die integrierte Lüftung ist vom TÜV Nord geprüft. Sie ist auf die Bedürfnisse der einzelnen Komponenten zugeschnitten und garantiert eine maximale Leistung des Systems auch bei extremen Umweltbedingungen. Mit 30 m² Filterfläche übertrifft die VIS 540 (S) deutlich die bislang in solchen Stationen verbauten Filteroberflächen. Für den Kunden ist eine große Filteroberfläche die Gewähr für einen problemlosen Betrieb bei minimaler Wartung. "Mit diesem Produkt bringen wir Planungsbüros in die Lage, Großanlagen sehr effizient und zuverlässig zu planen, Projektlaufzeiten bedeutend zu verkürzen und die äußerst hohen System-Wirkungsgrade von 98% inklusive Mittelspannungstransformator in der Ertragssimulation zu nutzen", unterstreicht Steffen Elster, Head of Productmanagement. Die ersten Stationen seien seit Juni 2009 erfolgreich in einem Projekt der Conergy AG in Süditalien im Einsatz.

05.02.2010   Quelle: voltwerk electronics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Taiwanesischer Dünnschichtmodul-Hersteller Sun Well erhält Photovoltaik-Großauftrag aus China

Photovoltaik-Module von Sun Well
auf einem Gewächshausdach
Photovoltaik-Module von Sun Well
auf einem Gewächshausdach
 

Sun Well Solar Co., Ltd., Hersteller von Dünnschichtmodulen auf Basis von amorphem Silizium, mit Sitz in Taiwan, gab am 01.02.2010 bekannt, das Unternehmen habe einen Auftrag in Höhe von vier Milliarden Neuer Taiwan-Dollar (ca. 90 Mio. €) von der ostchinesischen Stadt Nanjing erhalten. Die Lieferungen sollen sich über zwei Jahre erstrecken und in der zweiten Jahreshälfte 2010 beginnen. Sun Well ist eine Tochtergesellschaft des taiwanesischen Speichermedien-Herstellers CMC Magnetics. 




Neue Solar-Fabrik im Hightech-Gewerbegebiet von Nanjing; Gesamtinvestition von 600 Millionen US-Dollar geplant
Die Stadtverwaltung habe Sun Well als einzigen Partner ausgesucht zur Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen auf Gewächshausdächern für den chinesischen Markt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf Grund dieser Partnerschaft will Sun Well eine Solarmodul-Produktion im städtischen Hightech-Gewerbegebiet von Nanjing bauen und insgesamt rund 600 Millionen US-Dollar investieren, betont das Unternehmen.

05.02.2010   Quelle: Sun Well Solar Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sun Well Solar Co., Ltd., TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Photovoltaik-Anlagenbauer Roth & Rau AG schließt Joint Venture-Vertrag mit chinesischem Unternehmen; Eintritt in den chinesischen Cadmiumtellurid-Markt geplant

Der Roth & Rau Konzern (Hohenstein-Ernstthal) baut seine strategischen Aktivitäten in der Cadmiumtellurid-Dünnschichtphotovoltaik (CdTe) weiter aus. Dazu haben die Roth & Rau AG und ihre Tochtergesellschaft Roth & Rau CTF Solar GmbH (CTF) mit einem chinesischen Unternehmen einen Joint Venture-Vertrag über die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Herstellung von CdTe-Solarmodulen in China unterzeichnet, berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. In einem ersten Schritt soll eine Musterfabrik in Brandenburg mit einer Jahreskapazität von 80 MW errichtet werden, die auf einer von CTF zu liefernden Turnkey-Produktionslinie CdTe-Solarmodule fertigt, und die als Referenzbetrieb für künftige Betriebe in China fungieren soll.   Der Auftrag zur Lieferung der Turnkey-Linie durch die Roth & Rau Tochtergesellschaft CTF an das zu errichtende Gemeinschaftsunternehmen werde voraussichtlich ein Volumen von knapp 100 Millionen Euro haben. Die Bedingungen der Lieferung der Turnkey-Linie seien aber noch im Einzelnen zu verhandeln. Der Vollzug des Joint Venture-Vertrags stehe unter den aufschiebenden Bedingungen der Zustimmung der Gremien des chinesischen Joint Venture-Partners und des Aufsichtsrats der Roth & Rau AG, der Festlegung der Bedingungen für die Lieferung einer Turnkey-Linie durch CTF an das Gemeinschaftsunternehmen sowie der Freigabe durch das Bundeskartellamt und der Erteilung der Zustimmung durch die zuständigen chinesischen Behörden für Auslandsinvestments.


Referenzbetrieb in Brandenburg

Das Joint Venture und der geplante Eintritt in den chinesischen CdTe-Markt stellen einen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung dar. Die Roth & Rau AG und der Vertragspartner werden zunächst zum Zweck des Betriebs der Musterfabrik ein Gemeinschaftsunternehmen (GmbH) gründen, an dem die Roth & Rau AG mit einem Kapitalanteil von 49 % beteiligt sein wird. Analog ihres Anteils wird Roth & Rau 19,6 Millionen Euro in die Kapitalrücklage der neuen Gesellschaft einzahlen. Nach erfolgreicher Errichtung des Referenzbetriebs in Brandenburg sollen entsprechende Produktionen in China aufgebaut werden. Roth & Rau erhalte die Gelegenheit, sich an diesen mit 32 % zu beteiligen. Roth & Rau werde bevorzugter Lieferant für die Ausstattung der chinesischen Betriebe mit Turnkey-Linien.

Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG, kommentiert: "Weniger als ein Jahr nach der Übernahme der CTF Solar GmbH, durch die wir wesentliches Know-how für den strategischen Einstieg in die CdTe-Technologie erworben haben, stellt das Joint Venture einen weiteren Meilenstein dar. Durch den Aufbau der Referenzproduktion in Brandenburg wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer neuen CdTe-Turnkey-Linie unter Beweis stellen und unsere Marktposition im Dünnschichtbereich ausbauen."

Die CdTe-Technologie ist mit Herstellkosten von unter 1,00 €/Wp (pro Watt peak) derzeit deutlich günstiger als die meisten anderen Dünnschichttechnologien und zeichnet sich außerdem durch vergleichsweise niedrige Investitionskosten aus. Zudem weisen CdTe-Module bereits heute Wirkungsgrade von über 10 % in der Produktion und über 16 % unter Laborbedingungen auf.

04.02.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Solarwirtschaft: Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft!

BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig: 
Röttgens Rotstift würde zehntausende 
Arbeitsplätze gefährden.
BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig:
Röttgens Rotstift würde zehntausende
Arbeitsplätze gefährden.
 

In einer bundesweiten Aktion protestierten am 04.02.2010 mehr als 35 Solar-Unternehmen, die insgesamt rund 20.000 Menschen in Deutschland beschäftigen, gegen die radikalen Kürzungspläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). Mit symbolischen Werkschließungen und anderen Aktionen an über einem Dutzend Solar-Standorten warnen sie vor einem massiven Stellenabbau und drohenden Unternehmenspleiten.  "Die im Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums bis zum 1.1. 2011 in mehreren Schritten geplante Streichung der Solarstromförderung um bis zu 44 Prozentpunkte würde die Zukunftsbranche ihrer Technologieführerschaft berauben und hunderten deutschen Solarunternehmen die Geschäftsgrundlage entziehen", so die eindringliche Warnung von Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).




Photovoltaik zählt zu den wichtigsten Wachstumsmärkten in Deutschland

Im Rahmen der Protestaktion hängt der BSW-Solar im Berliner Regierungsviertel ein riesiges Plakat auf mit der Aufschrift "Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft" und richtet damit einen Appell an die Bundesregierung, sich für den Erhalt der Solarwirtschaft "Made in Germany" einzusetzen. Körnig betont, dass die Photovoltaik mit mehr als 60.000 Beschäftigten schon jetzt einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in Deutschland sei. "Viele dieser Jobs wurden insbesondere in Ostdeutschland geschaffen und zwar in Industrie, Mittelstand und im Handwerk. Röttgens Rotstift würde zehntausende dieser zukunftsfähigen Arbeitsplätze gefährden und die Spitzenposition des Wirtschaftstandortes Deutschland beim Klimaschutz schwächen."


BSW-Solar-Präsident Cramer: Wertschöpfung bei der Photovoltaik-Produktion muss weiter in Deutschland stattfinden

"Die überzogenen Kürzungspläne im zweistelligen Prozentbereich gefährden einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren für unser Land. Wertschöpfung bei der Produktion von PV-Modulen muss auch weiter in Deutschland stattfinden können, denn nur so können wir die erreichte Technologieführerschaft auch halten", sagte Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
Eine Liste der bundesweiten Aktionen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) ist veröffentlicht unter: http://tinyurl.com/ylfd8qt

04.02.2010   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Solarbranche läuft Sturm gegen geplante Vergütungskürzungen; CDU fordert 17 Prozent Fördersenkung bei späterer Einführung

Mitarbeiter der Solar-Branche protestieren am
4.2. gegen die geplante Kürzung der Photo-
voltaik-Förderung
Mitarbeiter der Solar-Branche protestieren am
4.2. gegen die geplante Kürzung der Photo-
voltaik-Förderung
 

Bundesweit protestieren am Donnerstag, 4.2.2010, mehrere Tausend Mitarbeiter der Solar-Branche im Rahmen eines Aktionstags gegen die von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) geplante Kürzung der Photovoltaik-Förderung. Rund 60.000 Beschäftigte wollen sich an den Protesten beteiligen. Sie sehen durch die politischen Einschnitte ihre Arbeitsplätze massiv gefährdet. Auslöser der Entrüstung ist ein Vorschlag Röttgens, die Vergütung für neu angeschlossene Photovoltaik-Anlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) außerplanmäßig zum 1. April um 15 Prozent zu senken. Ab dem Jahr 2011 sieht das Eckpunktepapier des Ministers zudem eine abgestufte Degression vor, die sich am Zubau orientiert und nochmals zwischen 1,5 und 19 Prozent liegen soll. Bisher wird das Thema innerhalb der Parteien kontrovers diskutiert.   Auch ist noch nicht endgültig entschieden, wann genau die Senkung eingeführt wird.




Eine zeitliche Verschiebung nach hinten könnte die Branche jedoch noch härter treffen, so der EuPD Europressedienst (Bonn) in einer Pressemitteilung. Interne Kreise berichteten, dass sich die CDU eine auf den 1. Mai verschobene Einführung teuer bezahlen lassen würde: Anstelle von 15 fordere sie bei einer Vergütungsänderung zum 1. Mai bereits 17 Prozent. Die CSU-Landesgruppe im Bundestag fahre einen weniger harten Kurs. Die CSU aus Bayern, dem Bundesland, in dem bislang die meisten Solarstrom-Anlagen in Deutschland verbaut wurden, fordert, die Reform solle mehr Zeit bekommen. Bereits zum Jahresende war eine Senkung aller Vergütungssätze um neun bis elf Prozent erfolgt.


Drastische Preissenkung gefährdet Konkurrenzfähigkeit
Vertreter der Solarindustrie glauben, dass die Branche die Senkung um 15 Prozent nicht verkraften wird. "Bei einer solch drastischen Preissenkung wird es für das produzierende Gewerbe sehr schwierig, gegenüber Ländern wie China konkurrenzfähig zu bleiben. Man wollte in Deutschland eine Solarindustrie aufbauen, doch unter solchen Bedingungen werden die Unternehmen gezwungen, vermehrt in Asien zu produzieren. Um Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten, ist eine Fünf-Prozent-Absenkung realistisch", erklärt Dr. Harald F. Schäfer von der Sunways AG. Bei der Sunways AG finden Aktionen an beiden Standorten in Konstanz und Thüringen statt. Die Unternehmensleitung stehe voll hinter ihren Mitarbeitern, so Schäfer. Auch andere Unternehmen beteiligen sich deutschlandweit an den Protesten, unter anderem Schott Solar AG, Q-Cells SE & Sovello AG, FirstSolar GmbH, SolarWorld AG, Frankensolar GmbH und FirstSolar GmbH.

04.02.2010   Quelle: EuPD Europressedienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA; Phoenix Solar AG, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Dünnschicht-Photovoltaik: ZSW erweitert Testlabor zur besseren Prüfung und Ertragsprognose von Solarmodulen

Vorbeleuchtung von Dünnschichtmodulen
Vorbeleuchtung von Dünnschichtmodulen  

Die boomende Dünnschicht-Photovoltaik benötigt genauere und effizientere Messverfahren, berichtet das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in einer Pressemitteilung. Zu diesem Zweck habe das Solar- Forschungsinstitut jetzt sein Dünnschicht-Testlabor "Solab" erweitert. Mit Sonnensimulation, Vorbeleuchtung, Klima- und Belastungstests wollen die Solarforscher grundlegende Messverfahren entwickeln, die an die spezifischen Erfordernisse der Dünnschicht-Techniken angepasst sind.   Die neuen Verfahren werden zusammen mit der Solarindustrie entwickelt. Ziel sei eine bessere Vorhersage der Solarstrom-Erträge. Die Verfahren und die materialwissenschaftliche Forschung am Institut sollen Hersteller bei der Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen mit höherer Leistung und längerer Lebensdauer unterstützen. Das Testzentrum wurde mit Vertretern der europäischen Solarforschung und -industrie am 02.02.2010 eröffnet.



Verlässliche Daten zur Qualität der Dünnschichtmodule wichtig

Bis 2006 lag der Marktanteil der Dünnschichtphotovoltaik noch im einstelligen Prozentbereich. Für 2010 werden bereits 20 bis 30 Prozent prognostiziert. "In diesem dynamischen Markt werden verlässliche Daten zur Qualität der Dünnschichtmodule immer wichtiger. Hersteller und Zertifizierer brauchen dafür aber genauere Messverfahren", sagt Dr. Michael Powalla, Mitglied im ZSW-Vorstand und Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik. "Unser neues Testlabor 'Solab' ist jetzt in der Lage, auf Dünnschichtmodule verschiedenster Hersteller zugeschnittene, standardisierte Messverfahren zu entwickeln. Der Industrie erspart das den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten."

Bisher hätten Forschung und Industrie für die Dünnschichttechnik noch keine ausreichend präzisen Prüfverfahren für Nennleistung und Langzeitstabilität. Das könne mitunter schwerwiegende Auswirkungen für Errichter und Betreiber von Photovoltaikanlagen haben: Nur fünf Prozent Unterleistung einer Ein-Megawatt-Anlage schlagen laut ZSW mit rund 13.000 Euro Verlust pro Jahr zu Buche.


Entwicklung besserer Testnormen für Labor und Freifeld

In diese Wissenslücke stoße nun das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Das Institut hat sich in der Photovoltaik seit den 90er Jahren auf die Erforschung und Entwicklung der Dünnschichttechnik spezialisiert. Mit dem TÜV Rheinland und der Industrie will das ZSW in einem Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums bessere Testnormen für Labor und Freifeld entwickeln. Durch die Ergebnisse versprechen sich die Forscher auch ein besseres physikalisches Verständnis, das durch die materialwissenschaftliche Kompetenz des Instituts ideal ergänzt wird. Die Verknüpfung von exakten Freifeldmessungen auf Modul- und Systemebene mit beschleunigten Alterungstests im Labor sollen die Vorhersagbarkeit der Erträge für Produzenten und Betreiber verbessern.


"Solab" mit Klimakammern, Sonnensimulator und Lichttisch

Dem erweiterten Solarlabor, kurz "Solab", stehen laut ZSW neben den bereits bestehenden Klimakammern und einem Sonnensimulator der Klasse AAA neue Geräte zur Verfügung. Der Sonnensimulator könne künftig auch Module bis zu einer Diagonale von 3,4 Metern untersuchen. Durch die Verknüpfung der Labormessungen mit den Freilandtests auf dem Solar-Testfeld Widderstall entstünden einzigartige Untersuchungsbedingungen, die zu neuen Erkenntnissen führen sollen.

Ein neuer Lichttisch unterzieht die Module einer definierten Vorbeleuchtung, dem so genannten Light-Soaking. Erst danach kommen sie unter den Sonnensimulator. Bei Dünnschichtmodulen ist eine einheitliche Vorbehandlung nötig, da sie je nach Technologie unterschiedlich auf Dunkelheit und Licht reagieren. Werden beispielsweise CIS-Module vor der Messung in der Dunkelheit gelagert, verfälscht das die Leistungsmessung. Hersteller mussten daher unter Umständen in den Produktangaben einen niedrigeren Wirkungsgrad als tatsächlich erreicht angeben. Das verschlechterte die Marktchancen. Mit dem Lichttisch werde es hier künftig präzisere Daten geben.


UV-Licht als alternative Vorbeleuchtungsquelle?

In UV-Tests wird geprüft, ob die Kunststoffkomponenten durch Sonnenlicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Forscher interessiert aber auch, ob das blaue UV-Licht als alternative Vorbeleuchtungsquelle einsetzbar ist. Es sei bislang nicht ausreichend erforscht. Möglicherweise könnte das die Vorbeleuchtungszeit drastisch reduzieren und Kosten sparen. Die Tests zur Zug- und Druckbelastung würden ebenfalls künftig schneller durchgeführt, da der Umbau des Moduls entfalle. Diese Prüfung sei besonders wichtig beim Einsatz von Dünnschicht-Solarmodulen für die Gebäudeintegration, für die sie sich aufgrund ihres homogenen Aussehens besonders eignen. Die neuen Messverfahren sollen zugleich Schwachstellen der Module systematisch aufdecken, um sie per materialwissenschaftlicher Ursachenforschung zu erklären. Das helfe den Herstellern, ihre Produkte hinsichtlich Leistung und Lebensdauer zu optimieren. Firmen könnten vom "Solab" sowohl hinsichtlich neuer als auch bestehender Produkte profitieren. Ziel sei es, das Marktwachstum der Dünnschichttechnik weiter zu beschleunigen.


Renommiertes Forschungsinstitut an drei Standorten

Das ZSW gehört zu den renommiertesten Forschungsinstituten für Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. 2006 brachte das Institut die CIGS-Dünnschichttechnik mit einem Industriepartner zur Industriereife. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 170 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von über 20 Millionen Euro.

04.02.2010   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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Underwriters Laboratories setzt globale Expansion der Photovoltaik-Tests in China fort

Der Hot-Spot-Test prüft das
Verhalten bei intensiver Wärme
Der Hot-Spot-Test prüft das
Verhalten bei intensiver Wärme
 

Underwriters Laboratories (UL), eines der weltweit führenden Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierung mit Stammsitz in den USA und deutschen Niederlassungen in Neu-Isenburg und München, gab am 01.02.2010 die weitere globale Expansion seiner Photovoltaik-Testdienste in Suzhou (China) bekannt, wo ein Photovoltaic Technology Center of Excellence eröffnet wird. Die neue Einrichtung werde das größte Photovoltaik-Testlabor in China sein und die Möglichkeit haben, sowohl nach UL- als auch nach International Electrotechnical Commission (IEC) Standards zu testen.   "Diese Ankündigung markiert einen weiteren Schritt in UL’s Mission, die Entwicklung sicherer Komponenten im Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Das neue 400 Quadratmeter große Test-Labor ermögliche somit UL-Kunden aufgrund der erweiterten Test-Kapazitäten, künftig noch schneller in den Markt einzutreten. Die Einrichtung, die zunächst mit sechs Testräumen eröffnet wird, ist darauf ausgelegt, 2010 noch weiter zu wachsen, wenn mehr Kapazität gebraucht wird. Nach Ansicht von Branchenexperten wird der weltweite Photovoltaik-Markt innerhalb der nächsten fünf Jahre jährlich um 15% wachsen und damit ein Volumen von rund 25 Milliarden Euro in 2012 erreichen.

"Mehr noch als bisher müssen Hersteller jetzt nach einem vertrauenswürdigen Partner in der Zertifizierungsbranche suchen, damit Innovationen noch schneller und effizienter auf den Markt gebracht werden können", sagte Jeff Smidt, General Manager von UL’s Global Energy Business. "Mit dem Start der neuen Einrichtung können wir die Hersteller in China noch besser bedienen, da wir Ihnen das gesamte Spektrum an Test- und Zertifizierungsmaßnahmen und damit auch den weltweiten Zugang zu den wichtigsten Märkten anbieten."


Nachfrage nach Photovoltaik-Testdiensten in China wächst

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das die chinesische Regierung im März 2005 verabschiedet hat, legt fest, dass 10 % der chinesischen Energie bis zum Jahr 2020 aus erneuerbaren Energien gespeist werden muss - ein Fakt, der die Nachfrage des Landes nach erstklassigen Photovoltaik-Testdiensten unterstreicht. "China ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Photovoltaik-Komponenten, wobei die Produktion kontinuierlich wächst. In der Region um Suzhou liegt der Produktionsschwerpunkt der Branche in China, und das ist der Grund, warum UL seine Photovoltaik-Testkapazitäten gerade hier ausbaut", so Smidt weiter.
Das Photovoltaic Technology Center of Excellence in Suzhou, China, liegt in einem neu errichteten Hightech-Industriepark in der 98 Hengshan Road, Suzhou New Distrct. ULs erstes Photovoltaik-Exzellenzzentrum wurde im Juli 2008 in San Jose, Kalifornien, eröffnet. UL erweitert dieses Labor zurzeit aufgrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage nach Photovoltaik-Zertifizierungsleistungen.

04.02.2010   Quelle: Underwriters Laboratories   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Underwriters Laboratories, TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
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